Beiträge von Guenter_23

    kann mir nicht vorstellen, dass der bz auf 800V umgestellt wird. ...

    Ich auch nicht.

    Toyota sieht die Notwendigkeit von 800V derzeit nicht.


    ... Ich habe zwar einige Zeit mit dem neuen BWM ix3 geliebäugelt, aber 1. war er mir dann doch zu teuer

    und 2. hätte trotz 20k Mehrkosten gegenüber dem neuen bz4x einige Sachen nicht gehabt die mein bz4x hat ...

    Chinesen sind für mich persönlich untragbar, da nützt auch der günstige Preis nichts. Andere 800V Fahrzeuge

    sind auch deutlich teurer als der bz4x.

    So sehe ich das auch:

    * BMW iX3 neue Klasse als Allrad viel teurer als der bZ4x AWD.

    * Chinesen gehen derzeit noch nicht. Hab da keinen Überblick, welche China-Marken

    nachhaltig bleiben und welche zeitnah wieder vom Markt abtauchen.

    * Andere 800V-Fahrzeuge:

    Der neue Volvo EX60 geht evtl. noch im Preis.

    Der Audi Q6 E-tron, ist ganz weit weg, wenn man Ihn auf "bZ4x-Lounge-Niveau" ausstattet.


    Ich warte derzeit erst mal ab. Mein bZ4x läuft noch gut und zeigt noch keine Ermüdung.

    ... Warum bei 20 Zoll, und zum Gegenteil zum BZ dann hinten 255 drauf sind ist mir ein Rätsel! ...

    Weil Du damit im bergigen sicherer in schnellen Kurven liegst.


    Mit der 18"-Winterbereifung ist mir beim scharfen abbremsen in der Kurve schon mal etwas das

    Heck gekommen und ich könnte mir vorstellen, dass Lexus bei Probefahren auf dem Nürburgring

    festgestellt hat, dass hinten eine breitere Bereifung sicher ist bzw. mehr Reserven bietet.


    ... Komisch das die gleich ist als der BZ 2026 trotz 77kWh Batterie statt 73 kWh ! Mit der 77KWh schafft ein

    CHR+ dann 607 km...Irgend was ist nicht so optimiert beim Lexus . Schade fuer ein Premium ...

    Ich habe den Eindruck, dass der Akku immer der Gleiche ist. Toyota aber abhängig vom Modell und der

    gewünschten Dauerhaltbarkeit mehr Reserve einplant (CHR+ wenig, BZ4x mittel, RZ viel) und damit kleiner

    angibt. Um später, wenn der Akku nachlässt, zusätzliche Zellen freigeben zu können.


    Mein BZ4x aus Bj. 10.2022 (mit 10 Jahren bzw. 1 Mio. km Akku Garantie) hat nach und nach immer mal wieder

    per update etwas mehr Reichweite bekommen. Irgendwann reduzierte Toyota die Akku-Garantie auf 250.000 km

    und in Folge hatten diese BZ4x dann noch mehr Reichweite.

    Mit unserem Tesla fahren wir lange Strecken ausschließlich mit der perfekten Ladeplanung. ...

    Tesla hat es auch einfacher, da die ein eigenes Ladenetz haben.


    Ich frage mich immer, wie sich hier manche eine optimale Ladeplanung vorstellen?

    M.E. ist nur die Ladeplanung über die App des Ladetarifanbieters optimal.


    Wie soll eine Ladeplanung ordentlich funktionieren, wenn regionale Anbieter (wie z.B.

    in Frankfurt/Main, wo "Mainova" dominiert) offensichtlich nicht an alle Anbieter weiter-

    geben, ob ihre Säulen belegt oder frei sind?

    ... Das ist alles einwandfrei. Haken tut es wie Du schreibst bei der Software (Ladeplanung) und den OTA-Updates. Ich

    verstehe auch ehrlich gesagt einfach nicht, warum die das nicht gebacken bekommen. ...

    Der Deutsche Markt ist für Toyota im Vergleich zum Rest der Welt zu klein und zu unbedeutend.

    Da wird nicht viel Gehirnschmalz rein investiert.


    Ähnlich ist es mit dem Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Weltweit ist bei 130 - 140 km/h Schluss.

    Nur in Deutschland darf man schneller. Die Toyota laufen bis ca. 140 km/h gut. Dauerhöchstgeschwindig-

    keiten darüber sind eher nicht das Ding von Toyota.

    Bi-Direktionales Laden und die E-Autos als Pfufferspeicher für die PV-Anlage zu

    verwenden ist nach wie vor in Deutschland politisch unerwünscht.


    Da hat sich in den letzen Jahren überhaupt nichts getan - mal von Alibi-Versuchen

    abgesehen - obwohl es in anderen Ländern inzwischen selbverständlich ist und

    gut funktioniert.


    Ähnlich wie mit den Ladekarten und Ladetarifen. In anderen Ländern zahlt man

    einfach mit der EC-Karte oder der Kreditkarte ohne Kunde zu sein, ohne einen

    Rahmenvertrag zu haben, ohne irre Aufpreise zahlen zu müssen. Der Gesetzgeber

    hat das dort entsprechend geregelt und hat die Auswüchse, die es in Deutschland

    gibt, unterbunden.


    Ich denke auch immer noch über einen Pfufferspreicher für meine 15 kWp-PV-

    Anlage nach. Das ist aber, wie @Jawim weiter vorn schon schrieb, immer noch

    in Summe zu teuer und nicht lohnend.

    Ich war gestern in Frankfurt/Main und habe wieder mal sehr negative Erfahrungen

    mit dem Laden in größeren Städten gemacht.


    Im Zentrum gibt es überhaupt keine Schnellader mit 150 kw oder mehr.

    An einen Langsamlader wie es sie z.B. im Parkhaus Konstablerwache ausreichend

    gibt, brauche ich mit meinem nur 1-phasig mit max. 4,6 kw ladenden bZ4x gar nicht

    zu fahren. Da bekomme ich in 3 Stunden nur ca. 50 km.


    Die meisten Säulen in Frankfurt sind von Mainova, die im bZ4x Navi zwar angezeigt

    werden, aber nicht ob aktuell frei oder belegt. In der EnBW-App ebenfalls nicht.


    So bin ich 1,8 km durch die Stadt zum ersten Schnellader getigert, der belegt war.

    Dann weitere 2,1 km zum nächsten, bei einem abgeschrankten Rewe-Parkplatz

    mit Schild "6 € je angefangene Std.". Der war auch belegt und ich musste unvoll-

    richter Dinge Parkgebühr zahlen. Schließlich habe ich, nachdem ich mich nochmals

    1,2 km durch den zähen Stadtverkehr gekämpft habe, am Reepstockbad geladen.


    Da waren 4 Schnellademöglichkeiten. 1 Auto stand und war am laden. 2 Säulen

    waren "rot" und ich konnte glücklicherweise an der letzten freien Säule laden.

    Wenn da auch jemand gestanden hätte, ich hätte vermutlich am Rad gedreht.


    Mein Tipp:

    Ladet vor der Einfahrt in die größeren Städte. Im Umland (ca. 25 km Radius) gibt es

    m.E. immer ausreichend Schnellader.


    Meine Sorge:

    Es stehen immer öfter Kleintransporter an den Schnell-Ladesäulen, die m.W. exorbitant

    zunehmen. Z.B. von Hermes, von Amazon, von den örtlichen Stadtwerken, von Hand-

    werkern und sonstigen Gewerbetreibenden. Da scheint in den größeren Städen der

    Ausbau der Ladeinfrastruktur mit Schnelladern nicht nachzukommen.