Beiträge von Guenter_23

    Die Frage werden wir jetzt nicht beantworten können, das was dort unten jedenfalls herumfährt, da fällt mir

    die Vorstellung schwer, dass das mit E-Autos und deren Technik funktionieren wird. In 20 Jahren sind wir klüger.

    Afrika muss man m.E. differenzieren. Es gibt nicht "das Afrika", sondern riesen Unterschiede.

    Und Sonne zum günstigen Solar-Laden hat man dort ausreichend.


    Was E-Autos angeht, ist m.E. eher Deutschland das unterentwickelte Ende der Welt.


    Der Markt regelt das aber. Momentan gehen gebrauchte E-Autos ganz gut in die nordischen

    Länder ab, da sie dort vom Verbraucher mehr gewertschätzt werden und die Preise höher

    sind.

    @guenther23

    Möchte die Luftfederung des Audi zwischen 4-12 Lebensjahren nicht unterhalten müssen.

    Das geht wohl ziemlich ins Geld.

    Das ist m.W. bei allen Luftfederungen so, dass man die nach einer gewissen Zeit 1 x komplett

    teuer neu machen lassen sollte und dann wieder Ruhe hat.


    Problem ist halt heute, dass die Luftfederungen noch zusätzlich allen möglichen Regel-Firlevanz

    habe, oft auch eine Hinterachslenkung und dadurch wird es noch teurer, als eh schon.


    LandRover hat z.B. beim 4-türigen Devender reagiert und liefert den auch wieder mit Stahlfederung.

    Eine Zeit lang war der nur luftgefedert zu bekommen und wer Stahlfederung wollte, musste den

    Basis-2-türer nehmen.

    Dann wirf mal einen Blick in die Anleitung. Bei wirklich jedem Helferlein wird erwähnt, dass du nicht darauf verlassen sollst/kannst.

    Ja, die Menschheit wird immer dummer.


    Selbst bei so etwas einfachen wie Parkpiepsern kapieren das viele nicht, vertrauen denen blind und

    knallen täglich gegen einzelne Poller, Anhängerdeichseln, Zäune usw.?

    Diese Fahrzeuge hab ich mir auch schon angesehen, und die Preisabschläge sind wahrlich enorm.

    Die Frage die ich mir stelle, wenn ich so ein Auto jetzt kaufe und 2-3 Jahre kaufe, wer soll den dann gebraucht kaufen? ...

    Da gibt es Käufer. Gebrauchte ältere Audi A8 oder Audi Q7 usw. werden auch gekauft.

    Ist halt eine Frage des Preises.


    ... Ich sehe auch nicht die Kaufpreise der Elektroautos als Problem, sondern den Wiederverkauf. ...

    Sehe ich nicht, wenn man schon Gebraucht mit deutlichem Abschlag kauft.

    Die Gebrauchtpreise für E-Autos haben m.E. etwas angezogen durch

    a.) breitere Akzemptanz in der Bevölkerung

    b.) durch die hohen Benzin-/Dieselpreise

    c.) dadurch, dass sich der günstige Unterhalt - halbe Wartungskosten - herumgesprochen hat

    d.) sich die Märchen von nicht haltenden Akkus nicht bewahrheitet haben


    ... Ich habe einen Bekannten, der einen e-Q8 gekauft hat, und der Verbrauch ist besorgniserregend, nicht unter 28 kwh zu bewegen ...

    a.) hätte er vor dem Kauf wissen können. Gibt ausreichend Videos und Berichte dazu im Netz.


    b.) Besorgniserregend ist, wenn ein Mercedes G V8 oder ein Porsche 25-30 l. auf 100 km

    verbrauchen. Aber doch nicht 28 Kw/100 km beim Audi E-Q8. Der hat höchstens das falsche

    Auto gewählt, wenn er viel fährt und Strecke machen will, weil er so oft nachladen muss. Aber

    letztendlich sehe ich das Problem nicht wirklich. Es gibt viele, die mit den geringen Reichweiten

    eines E-Golf oder eines BMW i3 super zurecht kommen. Und so weit schafft der Audi E-Q8 auch

    und deswegen ist er auch so günstig. Man kann eben nicht alles haben. Wäre die Reichweite

    größer, wäre er teurer. Der Markt regelt das.


    .


    Warum habe ich denn mit E-Auto gewartet, bis Anfang 2023 die ersten junggebrauchten Toyota

    bZ4x auf den Markt kamen? Weil der damals zu den Autos gehörte, die mit realen 250 - 300 km

    Reichweite eine für mich ausreichende Reichweite haben, mit der ich das Auto lange fahren oder

    in der Familie weitergeben kann.


    Den Audi E-Q8 hab ich damals nicht gewählt, weil er damals unbezahlbar teuer war. Zu den

    Preisen von heute hätte ich Ihn gern wg. der guten Sitze, der Luftfederung und der hohen

    Anhängelast. Die Größe im engen städtischen Parkhaus und das er vermutlich nicht in meine

    Garage passt, spricht gegen Ihn.

    Ich habe meinen 22er AWD Lounge um 45000€ brutto gekauft (2024 mit 7000km) ...

    Da hast Du deutlich weniger gezahlt, wie ich in 2023 mit 6000 km gekauft.

    2025 vor dem Facelift wurden 61.500 € AWD Lounge mit 5-10000 km für 39.500 € rausgehauen.

    Das drückt auf die Gebrauchtpreise.


    ... Ende Aug. 2026 mit 97.000km um 18.300 Netto (ca22.000€ brutto) verkauft. ...

    Das passt ja ungefähr mit den von mir vermuteten 17.500 € für meinen Lounge AWD.


    Aber ich fahre weiter, da mir die Aufzahlung auf einen neuen AWD-Lounge zu hoch ist.

    Wenn es ein neues Modell mit 800V wäre, wäre dass etwas anderes. Aber so? Ich

    glaube auch nicht, dass der bZ4x jetzt bei 17.500 € Gebrauchtwert noch viel verlieren

    wird, wenn ich ihn weiter fahre.

    ... Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr setze ich mich mit dem Gedanken auseinander, einen 1-2 Jahre alten BEV zu kaufen, der müsste dann den hohen Wertverlust schon hinter sich haben.

    Ja, "Audi EQ8 - 55" oder "BMW iX - 45", die bekommst Du hinterhergeworfen mit riesigen Abschlägen.

    Mercedes EQE Limo oder Mercedes EQS Limo sind noch schlimmer. Die gefallen mir aber nicht und

    sind innen überraschend eng geschnitten.

    ... Bei mir schaut es aber anders aus, da ich alle 2-4 Jahre das Auto wechsle und es da dann natürlich eine erhebliche Rolle spielt, wie der Wertverlust aussieht. ...

    Ich wechsle auch alle 2-4 Jahre, da ich mit ca. 50.000 km p.A. zu viel fahre. Mein bZ4x hat so wenig km,

    (ca. 25.000 pro Jahr) weil ich parallel noch einen Diesel auf weiten Strecken fahre.


    Normalerweise würde ich bei 2-4 jährigem Wechsel und durchschnittlicher Fahrleistung von 12.500 km

    auf jeden Fall Leasing empfehlen. Bei 50.000 km p.A. wird Leasing aber extrem teuer.


    Das Du für den Mazda nur 30 % Verlust hinnehmen musstest, halte ich für einen Glücksfall. Evtl. damals

    noch aus der Corona-Zeit begründet, wo die Gebrauchten ja mal sehr teuer waren.

    Normal ist immer mind. 50 % vom LP weg, wenn der ab 50.000 km auf der Uhr hat. Und da spielt es auch

    keine Rolle ob 50.000 km oder 75.000 km oder 90.000 km. Da tut sich m.E. nichts. Erst ab 95.000 bzw.

    100.000 km geht's nochmal richtig runter.

    ... Die Software ist absolut rückständig. Toyota könnte daran etwas ändern, macht es aber nicht. ...

    Toyota war, was Navi/Elektronik angeht, schon immer rückständig.

    Dafür funktionierte das aber, was geliefert wurde.


    Was eben heute bei den Anderen, auch den modernen Deutschen,

    nicht mehr selbstverständlich ist.

    Ich habe meinen Bz dann über aampere verkauft. Das ging gut.

    Zuvor hatte ich einen aufrechten Kaufvertrag mit einer Toyota Händlerin, die den Vertrag nicht erfüllen wollte.

    Ziemlich trostlos, hätte mich durchgesetzt, aber wollte den Kelch nicht.

    End of day war der Neupreis des Touring AWD Lounge sehr sehr günstig.

    Aampere zahlte das Gleiche. Auto steht nun in Finnland mit insgesamt 7500€ Aufschlag.

    Was hast Du bekommen? 17.500 € für den gebrauchten bZ4x AWD Lounge mit 90.000 km?

    Und in Finnland steht er jetzt für 25.000 €? War der Listen-Neupreis nicht mal 61.500 €?


    Bei mir war damals das Argument, dass ein neuer bZ4x für 34.500 € zu bekommen sei

    und ich mir überlegen solle, was dann ein 4 Jahre alter, 90.000 km gelaufener ohne

    19 % Mehrwertsteuer kosten dürfe.

    Ich nehme in den Gesprächen mit noch Verbrennerfahren immer folgenden Vergleich:

    ca. 15.000 Tankstellen mit im Schnitt 6 Zapfsäulen => 90.000 Tankpunkte für ca. 40 Mio Fahrzeuge => ~450 Fahrzeuge pro Zapfsäule.

    ~200.000 öffentliche Ladesäulen für ca. 3 Mio Fahrzeuge => 15 Fahrzeuge pro Ladesäule.

    Dazu kommen dann noch zig tausende nicht öffentlich zugängliche Wallboxen / Ladesäulen.

    Nehmen wir Deine Rechnung mal auf:


    15.000 Tankstellen a 6 Zapfsäulen = 90.000 Tankpunkte 5 Minuten belegt.


    55.000 Schnellader geteilt durch 2 = 27.500 Säulen wo ich tatsächlich Strom bekomme.

    27.500 / 6 mal so lang belegt wie tanken = 4.600 vergleichbar verfügbar.


    4.600 geteilt durch 3 Mio. = 650 Fahrzeuge pro "fiktiver vergleichbarer Zapfsäule".

    Es sind also gut 44 % mehr E-Fahrzeuge pro E-Säule im Vergleich zur Benzin-Säule.