Beiträge von Guenter_23

    ... Ich habe gerade in einem Artikel gelesen, das es in Deutschland jetzt über 200.000 Ladepunkte gibt. (Und das sind nur die Öffentlichen) ...

    Dann zieh mal davon die ganzen Langsamlader unter 50 kw ab!


    Und dann teilst Du die Zahl nochmals durch 2, weil Du mit Deiner

    Ladekarte nur an jeder 2. Säule Strom bekommst oder welche

    defekt sind.


    Lt. Ki gibt es 55.000 öffentliche Schnellader ab 50 kw in D.

    Geteilt durch 2 sind das 27.500 nutzbare.


    Eine Kraftstofftanksäule ist durchschnittlich 5 Minuten blockiert.

    Ein Schnelllader ist durchschnittlich 30 Minuten blockiert.


    Also müsste die Anzahl der Schnelllader 6 x so hoch sein, wie die

    der Tanksäulen. Dann nimm mal 8 Tanksäulen pro Tanke.

    Also Anzahl der Tankstellen mal 8 und das Ergebnis mal 6.

    Dann wäre Gleichstand. Und da sind wir weit weit weit von entfernt.


    Und ich hasse, im Regen am i.d.R. unüberdachten

    Schnelllader laden zu müssen.


    Wie viele unüberdachte Tankstellen gibt es in D?



    ... Nun stellt sich auch die Frage betreffend der Gesamtkosten und dem zu erwartenden Wiederverkauf, wie ist es euch damit ergangen, konnte der Wagen einfach wieder verkauft werden und wie waren die Preise? Fair, Gut, Schlecht, Unterirdisch. ...


    Ich wäre dankbar, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könntet. ...

    Unterirdisch und noch etwas tiefer ...


    Ich hatte mal bei meinem Toyotahändler bei ca. 85.000 km wg. einem Wechsel auf wieder einen neuen bZ4x,

    noch bevor meiner die 100.000 km-Schwelle macht, nachgefragt. Seine Antwort: Weiterfahren.

    Konkreten Preis wollte er nicht nennen, hat mir aber signalisiert, wo der liegen könnte.


    War bei mir auch von Anfang an weiterfahren geplant, dass ich den Wagen dann irgendwann meiner Frau

    hinschiebe und die den nochmals mind. 4 Jahre weiter fährt.


    Ich war auch bei anderen Marken. Jeder hat abgewunken. "Wir kaufen Dein Auto" hab ich noch nicht probiert,

    da ich es so eilig nicht habe und der anzunehmende Preis nicht nur annähernd in dem Preisfenster liegt, wo

    ich verkaufen würde.


    Mein subjektiver Eindruck ist aber der, dass die Preise für gebrauchte Vollelektro-Autos besser werden bzw.

    schon besser geworden sind, da die E-Autos inzwischen akzeptierter sind und sich die Schock-Märchen vom

    defekten Akku (den man von Handy kenne) bei E-Autos nicht eingestellt haben.

    Wenn die Benzinpreise weiter ansteigen, was zu erwarten ist, werden die gebrauchten E-Autos auch anziehen.

    Dem entgegen sprechen allerdings sehr günstige neue E-Autos für 15-20.000 € NP, die angekündigt sind und

    jetzt zeitnah auf den Markt kommen.


    Die Frage, die Du stellst, ist m.E. wie die nach den Lottozahlen fürs kommende Wochenende.

    Kann die niemand beantworten.

    Aber die 5 cm mehr Gummi und Luft verbessern im Alltag den Fahrkomfort ...

    Die Wahl des Reifens ist auch wichtig. Die 20" Michelin Pilot Sport SUV fahren

    sich sehr komfortabel, ähnlich den 18"-Reifen. Die 20" Bridgestone waren eher

    hart. Und die 20" Nokian lagen dazwischen.


    ... Spätestens dann, wenn du das erste Mal deine schönen 20 Zoll Felgen am

    Bordstein oder sonst wo angehauen hast, könnte ein umdenken stattfinden ...

    Auch Reifenabhängig. Ich rasiere oft Bordstein und an meinen 20 Zoll Felgen ist

    noch nichts dran, die die bisherigen Reifen ausreichend Felgenschutz hatten.

    Die 18 Zöller vom Winter sind bei mir rasiert, weil die 18" Reifen weniger Felgen-

    schutz bieten.

    Die 20" brauchen mehr Energie als die 18" wenn du sparsam fahren willst.

    Das ist aber ganz dünnes Eis! Ich hab da nach 100.000 km keinen nennenswerten Unterschied

    feststellen können. Hängt vermutlich auch von der Fahrweise ab. Und das Du mit 18"-Felgen

    tendenziell etwas langsamer fährst, als mit 20", wo man die Geschwindigkeit nicht so merkt.


    Wieviel hat bei Dir denn ein Verbrenner mit 20"-Felgen mehrverbraucht als mit 18"-Felgen?


    Letztendlich würde ich die Entscheidung 18" vs. 20" davon abhängig machen, wie oft Du die

    Gummies wechselst? Fährst Du viel oder wenig? Kurven im bergigen oder nur geradeaus im

    Flachland? Machst Du die Reifen schon bei 3 mm runter wg. Aquaplaning oder fährst Du bis

    auf 1 mm runter?


    Die 18" Reifen kosten ca. die Hälfte wie die 20" Reifen. Also ca. 600 € vs. ca. 1.200 € pro Satz.

    Und die 20" kannst Du nicht so weit runter fahren wie die 18".

    Heute war ich bei einem großen Mercedes-Händler und habe mir die umfang-

    reiche Ausstellung sowie den riesigen Bestand an Vorführwagen und jungen

    Gebrauchten der Marke angesehen.


    Mich spricht da nichts mehr an. Absolut "null-will-haben". Am ehesten hätte ich

    mich noch mit so einer Transporter-Pritsche anfreunden können. Und ich war

    ca. 20 Jahre lang mal ein sehr guter und regelmäßiger Mercedes Kunde. Aber die

    Bedienung mit den riesigen Screens ohne Schalter und Knöpfe sowie dem

    vollkommen überladenen Lenkrad - vollkommen irre. Das ist nicht der praxis-

    orientierte technische Fortschritt für den Mercedes mal stand. Das sind einfach

    nur "Gamer" bei der Entwicklung vollkommen übers Ziel hinausgeschossen.

    1.) Tesla ist Religion. Sachliche Argumente greifen nicht. Das ist mehr so ein emotionales Ding,

    ob man Tesla mag oder nicht. Ist ähnlich wie Ikea bei Möbeln. Mag auch nicht jeder, was Ikea-

    Fans nicht verstehen können.


    2.) Als Kunden stoßen die "young touch and wish People" auf die alten "Köpfchendrücker".


    Der eine findet gut, wenn er bis ins dritte Untermenue muss, um eine einfache Funktion auszuführen.

    Der andere hat lieber das herkömmliche Knöpfchen oder feste Bedienfeld, das immer da und an

    gleicher Stelle zu finden ist.


    Ich komme als "alter Sack" seit 100.000 km mit meinem bZ4x, insbesondere mit der Bedienung

    gut klar. Mal abgesehen von den Klimmzügen die man zum Anhängerrückwärtsfahren machen

    muss. Tesla scheidet aus, da ich kein Auto kaufe, wo a.) der nächste Service 100 km entfernt ist,

    b.) der Service keinen guten Ruf hat und c.) die Verarbeitungsqualität des Fahrzeugs meiner

    Ansicht nach - die keiner teilen muss - dem Preis nicht angemessen ist.

    Die Ladeplanung habe ich bisher nicht benötigt, da ich die über die APP meines Ladekartenan-

    bieters mache. Ich kann auch nicht verstehen, was dass für ein riesiges Drama ist, dass der

    Toyota keine "Tesla-Ladeplanung" hat. Da sind doch andere Punkte am Auto viel wichtiger. Ist

    vermutlich so ein Marketing-Ding, auf das die Jungen abfahren.

    ... kommt kan auf Liste 85k, und selbst wenn man 10k Rabatt bekommt, ist er immer noch 20k teurer

    als die von Dir genannten 55k für den bz4x. ...

    Bei einem Liste 85k BMW ix3 50 bekommt man m.E. mehr als 10k Rabatt.


    Die Frage ist ja auch, wenn ein bZ4x-Akku wg. Reichweite reicht, ob dann nicht ein BMW ix3 40

    mit Heckantrieb auch ausreicht, da der auch 2.000 kg Anhängelast hat.

    Grundsätzliches:

    Toyota sind in der Versicherung überdruchschnittlich teuer. Hatte ich schon

    bei den 2 RAV4 davor. Ist so, kann man nichts daran machen.


    Teilkasko immer mit 150 € SB nehmen, da 0 € SB überproprotional teuer ist.

    Und wenn es sich wirklich für einen einzelnen Kunden rechnet, dann nicht

    lange, da er ansonsten i.d.R. gehen kann. Bei 0 € SB gehen in jeder Tarif-

    fierungssoftware sofort die roten Lampen an, weil sich die KI fragt, warum

    der Kunde das macht.

    ... Der neue Antrieb von Toyota hat bei der Effizienz einen Quantensprung hingelegt, der braucht schlichtweg keine 84kWh mit sich herumschleppen. ...

    Es sind 108 kw netto, nicht 84 kw.

    Den Quantensprung hat mir bisher niemand erklären können.

    Und für einen Quantensprung ist es m.E. seltsam, dass der Verkauf über den

    günstigen Preis bei den Grundmodellen so stark angeschoben werden muss.


    ... Bei den gegenwärtigen Angeboten an bZ4x mit Tageszulassung ist das Auto momentan konkurrenzlos. Wo bekommt man sonst ein 77kWh Auto mit der Ausstattung für 36.000€.

    100 % Zustimmung.

    Bei dem 34.800 € oder 219 €/mtl. stellt sich die Frage BMW ix3 überhaupt nicht.

    Es ging um "55.000 € bZ4x Lounge AWD" vs. "BMW ix3 50 zu Protal-Preisen".