Auch die Fahrer von Ganzjahresreifen sollten einmal im Jahr die Reifen umstecken … ist eben die Frage, ob man
soviel spart, keinen zweiten Satz Reifen (Winter) anzuschaffen, Arbeit hat man ja trotzdem
Ich fahre bei ca. 25.000 km jährl. auf dem bZ4x-Allrad von ca. 15.09. - 15.03./15.04. Winterreifen.
und von 16.03./16.04. - 14.09. Sommerreifen.
Das passt auch mit dem 15.000 km-Inspektionsinterval.
D.h. ich habe i.d.R. im Frühjahr einen Service und im Herbst einen Service, bei dem ich die Reifen gleich mit wechseln
lasse. Also wird 2 x pro Jahr beim Radwechsel geschaut, dass die Reifen mit mehr Profil nach vorn kommen, damit mir
das nicht passiert, wie mit den Nokia-Reifen, dass vorne nur 1,5 mm sind und hinten noch 4 mm. So groß darf die
Differenz keinesfalls werden.
Selbst die Reifen zu wechseln, ist nicht so einfach, da die 20"-Felgen mit den 235/50R20 Reifen ganz schön schwer sind
und der Toyota bZ4x nicht so konstruiert ist, dass er sich mit einem Wagenheber gut heben lässt. Man braucht m.E.
dazu einen "stärkeren 2,5-3,0 to. Rangierwagenheber", der nicht ganz billig ist, wenn es ein ordentlicher sein soll.
Wer nur ca. 10.000 km pro Jahr fährt und keine besonderen Wintererfordernisse hat (Bergland oder Ski-Urlaub), dem
würde ich zu Ganzjahresreifen raten. Unter Anderem, weil bei 2 Reifensätzen die Reifen zu lange halten und ab dem
3. oder 4. Jahr sehr hart werden und ein Winterreifen dann kaum mehr Gripp bieten würde, als ein nicht so alter
Ganzjahresreifen.
Ich habe auch schon mal Ganzjahresreifen gefahren und dann eben jedes Jahr, wenn der Winter richtig los ging, also
Ende November/Anfang Dezember dann immer einen neuen Satz draufmachen lassen.
Muss letztendlich jeder selbst entscheiden anhand seiner Anforderungen.