Die Intransparenz des Ladesäulensystems in D stellt aber zu Recht ein erhebliches Hindernis für die Verbreitung der E-Mobilität dar. An der Benzintankstelle muss ich ja auch kein Monatsabo abschließen, um bei einem Anbieter einen günstigeren Spritpreis zu bekommen, zumal die Ladesäulen sogar noch vom Staat gefördert werden mit 7 Cent pro verkaufter KWH wohingegen die Tankstellenbesitzer ihre Zapfsäulen selbst finanzieren müssen. In Schweden zahle ich an Ladesäulen wie an Tankstellen einfach mit der EC- oder Kreditkarte und jeder hat den gleichen Preis, der niedriger ist als bei uns.
Warum nur so wenige bZ4x?
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Das stimmt so nicht.
Die Ausstattung von Tankstellen wird in der Regel von den Mineralölgesellschaften (Markeninhaber) finanziert,
insbesondere bei gesellschaftseigenen Stationen. Der Tankstellenpächter, der die Station betreibt, ist hingegen meist für den Betrieb und das Personal verantwortlich.
Wer viel auswärtig laden muss, kommt an einem Abo nicht vorbei, das ist schon richtig. Auch die Preisgestaltung könnte transparenter sein und die Bezahlmöglichkeiten besser.
Bei mir ist das zu 95% nicht der Fall (Laden in der Firma oder zuhause). -
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Die Ladeinfrastruktur soll laut Bundesregierung durch die CO2 Abgabe finanziert werden um uns Gutmenschen
die ein EAuto fahren zu fördern und die bösen Diesel-Dieter dazu zu bewegen ebenfalls in unser Lager zu wechseln.Wieso dann der von mir "produzierte" Solarstrom mit unter 8 Cent vergütet wird und mir dann wenn ich nicht Zuhause laden kann mit 40 - 80 Cent berechnet wird bleibt ein Geheimniss

Ich glaube es würde wesentlich mehr EAutofahrer geben, wenn der Strom so günstig wäre, das sich über die Gesamtlaufzeit des Autos eine Ersparniss ergibt. Auch wenn ich gar nicht Zuhause laden kann
Eine kleine Berechnung:
10 Kw Strom haben ein Benzinequivalent von ca. 1 Liter Benzin
Für 10 Kw zahle ich unterwegs ca. 4 bis 8 €.
Für 1 Ltr. Benzin in Friedenzeiten 1,65 - 2€
Wenn ich jetzt nur die Energiemenge nehme, würde das bedeuten, das Diesel-Dieter 4-8 Euro/Ltr. bezahlen müsste.
Oder der EAutofahrer 16,5 - 20 Cent pro Kw

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Wieso dann der von mir "produzierte" Solarstrom mit unter 8 Cent vergütet wird und mir dann wenn ich nicht Zuhause laden kann mit 40 - 80 Cent berechnet wird bleibt ein Geheimniss

Du sprichst mir aus der Seele. Da ich noch auf meinen bZ4x Touring warte, speise ich bei dem aktuellen Wetter täglich ca. 35 kW ins Netz ein.
Das hat mich auf 2 Ideen gebracht:
1. Ich lasse eine Klimaanlage installieren. Ich bezahle nur die Installationskosten, kann die Anfahr- und Arbeitskosten noch von der Steuer absetzen und fühle mich bei der zu erwartenden Klimaerwärmung auch in Zukunft zu Hause wohl.
2. Ich teile meinen Überschussstrom mit anderen E-Autofahrern. Ist das erlaubt, muß ich das anmelden und eventuell Steuern zahlen?
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Ich zahle (FL AWD) derzeit, je nach Fahrweise, zwischen 4 und 8 € je 100 km (zuhause laden ohne Solar).
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Ich bin letztens in Münster (Westf) extra von der AB abgefahren um einen günstigeren Preis zu bekommen.
An der 50 Kw Ladesäule war der Preis nicht einzusehen. Das ich gerade für 0,70 €/Kw lade konnte ich erst nach einer Weile in der App erkennen. Bei 20 KW/100 Km also 14 €.
Tja, Planung ist Alles.

Das ist eben der Unterschied, wenn man BEV fährt braucht man (derzeit) fürs Laden eine andere Herangehensweise als beim Tanken mit Verbrennern. Natürlich wäre es schön, wenn man überall zu einheitlich gleichen Preisen mit Kreditkarte laden könnte, aber die Realität sieht eben anders aus. Solange ist es schlauer, das Aufladen vor längeren Fahrten zu planen und ggf. ein entsprechendes Abo abzuschließen. Die "Ladeplanung" von Toyota/Lexus hilft uns dabei leider nicht, also muss man auf 3rd Party-Lösungen wie ABRP mit OBD2-Adapter zurückgreifen.
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In Hamburg habe ich schon mehrere BZ als Taxi gesehen.