bZ4x Ladeleistung DC und Verbrauch im Winter

  • Moin . Genau das sind auch meine Erfahrungen . Wenn die" Restreichweite" zu gering ist laut Routenplaner liegt der SoC bei ca .10% dann startet die Ladung bei Aussentemperaturen bei knapp über 0 Grad bei 70kw . Sieht so aus das die Heizung der Batterie dazu führt das der Ladevorgang auf 80% schneller wird. Dauert dann 35-40min. Auch nicht berauschend . Wichtig ist dann der Umleitungsplanung zufolgen. Hab das einmal übersehen und bin dann mit 0% SoC und Leistungsbegrenzung an einem Schnelllader gelandet . Lass das jetzt automatisch laufen . Da wir familiär bedingt in den letzten Wochen morgens 340km hin und abends dann zurück fahren liegt die dritte Ladung dann zu Beginn bei ca. 90kw

    Bestellt im Jan.25,Auslieferung Mai 25 .Bz4x FWD Ausstattung Comfort.mit nachgerüsteter AHK .Allwetterreifen 18 Zoll Goodyear Vector Gen 3

  • Der Chart zeigt die durchschnittliche Ladeleistung. Ich lade normalerweise die erste Ladung bis 80 %, wenn ich dann eine 2. Ladung brauche dann nur mehr bis ca. 50 %, so dass ich mit ca. 20% heimkomme.

  • Ich finde ein Auto unpraktisch, das bestimmt, wann ich es lade. Dass der Ladestrom bei 80 % geringer ist als bei 20 %, ist mir klar, liegt an den Eigenarten der Batterie. Wenn ich aber lieber heute lade mit 30 oder 40 %, anstatt morgen auf der Tour kurz nach dem Start an einer Ladesäule zu stehen, ist die Ladegeschwindigkeit dieses Autos nun mal ein Problem. Ich kann nicht zu Hause laden, bin also auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Das ist für mich kein Hindernis, ein eAuto angeschafft zu haben. Ich möchte jedoch dann Laden, wenn ich Zeit dafür habe und nicht, wann es mir mein Auto vorschreibt.


    Es sprechen für mich mindestens 2 Dinge gegen ein Runterfahren auf 10 oder 15 %:


    Es muss eine passende Ladesäule meines Anbieters erreichbar sein, wenn der Akku auf 10 % runter ist. Wenn jemandem der Preis egal ist, hat man kein Problem, eine Säule zu finden. Ich möchte kein Geld verschenken, also klappt das optimale Erreichen der Ladesäule selten zu einer Säule des passenden Anbieters. Hinzu kommt, dass man sich auf die Reichweitenanzeige nicht verlassen kann und als Alleinfahrer die Zielsäule nicht einfach umswitchen kann (nicht ohne anzuhalten und ohne Hilfe einer Fremdapp). Alternativ braucht man einen erfahrenen Beifahrer, den zu haben jedoch nicht Standard ist.


    Es macht keinen Spaß, den Wagen auf 10 % runterzufahren. Ich musste einmal bei 0 % noch ca. 4 km fahren. Die Leistungseinschränkungen gingen recht früh los, die km-Anzeige schmolz nur so dahin. Ich möchte dieses Erlebnis nicht noch einmal haben.


    Toyota kann Autos bauen - allerdings keine eAutos. Vielleicht ist das Facelift besser, das habe ich aber nicht. Softwaremäßig ist es Grotte; ein IT-Werksstudent im 3. Semester würde das vermutlich besser programmieren können. Ob Toyota an die ehemaligen Kunden denkt, mit denen sie bereits ihr Geld verdient haben und Updates mit Verbesserungen nachliefert - als langjähriger Toyota-Fahrer habe ich da so meine Zweifel. Dass das Auto OTA kann, scheint man auch vergessen zu haben. Zu wissen, dass nur eine warme Batterie gut lädt, eine Heizung einzubauen, die aber erst mit Fremdstrom funktioniert, zu wissen, dass das Erwärmen des Akkus lange dauert - und trotzdem keine Vorkonditionierung mit der vorhandenen Heizung ermöglicht, ist für mich Unfähigkeit.


    Man darf jedoch nicht vergessen, dass das Auto vergleichsweise „günstig“ war. Ein vergleichbares Fahrzeug eines anderen Anbieters mit der Ausstattung und der Batteriegröße wäre m.W. teurer gewesen (außer ein Tesla). Ich halte das Auto nicht grundsätzlich für einen Fehlkauf, bin jedoch von dem Pionier des Hybridantriebs, der unendlich Erfahrung mit Batterien in einem Auto haben sollte, enttäuscht.

    RAV 4 AWD Executive weiß ab 2016

    bz4x FWD Lounge palladium-silber ab 01.2025

  • Ich bin letztens mit 100% und vorgeheizt (Innenraum) von der Wallbox gestartet, auf Langstrecke. Die erste Etappe war Recht energiezehrend mit viel Heizen, Gegenwind, 135, vollbesetzt und bergauf. Nach ca. 200 km war ich bei 5% und hellauf begeistert, dass der BZ mit bis zu 148 kW geladen hat. Bei EWE GO mit Familienversorgung bei McDonalds.

    1. DC-Laden

    • Ab Modelljahr 2024: Einführung des Wasser-zu-Wasser-Wärmetauschers und Heizstellventils zur schnelleren Erwärmung der Batterie bei Kälte → deutlich kürzere Ladezeiten (10–80 %) ohne manuelle Eingriffe.
    • Bei niedrigen Temperaturen erwärmt das automatische Thermomanagement die Batterie vor oder während des Schnellladens. -> z.B. wenn Batteriestand sehr niedrig ist und Fahrzeug das Aufladen per Displaymeldung anfordert
    • Ziel: Optimierte Ladecharakteristik und Schutz der Batterie.

    2. Fahrperformance

    • Bei starker Kälte kann das Thermomanagement während der Fahrt Heizleistung einsetzen, um die Batterie in den optimalen Temperaturbereich zu bringen, um hohe Leistungen (schnelle Autobahnfahrten/hohe Rekuperation) zu ermöglichen.
    • Dies erfolgt automatisch und ohne Anzeige für den Fahrer.
    • Keine Komfort-Heizung wie beim Innenraum – Fokus liegt auf Leistung und Lebensdauer.

    3. Hardware-Änderungen

    • MY2024: Einführung des Wasser-zu-Wasser-Wärmetauschers und Heizstellventils, offiziell als Verbesserung für Kaltwetter-Laden kommuniziert.
    • Wärmetauscher verbindet Hoch- und Niedertemperaturkreisläufe, nutzt Abwärme effizienter zur Batterietemperierung.
    • Facelift 2026: Wärmetauscher bleibt Standard, wird weiter optimiert.
    • Keine Nachrüstung für ältere Modelle (vor MY2024).

    4. Software-Änderungen

    • Verbesserungen betreffen:
      • Effizientere Nutzung der Batterie
      • Optimiertes Temperaturmanagement
      • Angepasste Ladeprofile für höhere Ladeleistung bei Kälte
    • Frühe Softwarestände waren konservativer (langsameres Laden, stärkere Schutzmechanismen).
    • Neuere Stände nutzen Felddaten für bessere Balance zwischen Schutz und Ladegeschwindigkeit, inkl. dynamischer Anpassung der nutzbaren Kapazität über die Lebenszeit.
  • Ich finde ein Auto unpraktisch, das bestimmt, wann ich es lade. Dass der Ladestrom bei 80 % geringer ist als bei 20 %, ist mir klar, liegt an den Eigenarten der Batterie. Wenn ich aber lieber heute lade mit 30 oder 40 %, anstatt morgen auf der Tour kurz nach dem Start an einer Ladesäule zu stehen, ist die Ladegeschwindigkeit dieses Autos nun mal ein Problem. Ich kann nicht zu Hause laden, bin also auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Das ist für mich kein Hindernis, ein eAuto angeschafft zu haben. Ich möchte jedoch dann Laden, wenn ich Zeit dafür habe und nicht, wann es mir mein Auto vorschreibt.

    Weit gegriffen trifft das für jede Antriebsart zu. Bleiben wir mal beim bZ, dann ist das bei anderen BEHV auch nicht anders. Das ist einfach der jeweiligen Technik geschuldet. Beim Verbrenner tankst du zwar linear, jedoch brauchst du eine Tankstelle. Alles mit Akku ist tendenziell nicht linear, ob Handy oder BEHV.


    Hast du das vllt. mal in Betracht gezogen? Das sind Überlegungen die man vor dem Erwerb sich überlegen sollte. Egal welcher Hersteller und welches Modell.

  • Das habe ich in Betracht gezogen. Und es gibt andere Hersteller, die bei den Ladeständen des bz eine bessere Ladeleistung bieten, auch mit 400 V-Technik und Modelljahr 2025. Das bekommen (manch) andere im Sommer auch besser hin. Aber mit der Ladeleistung des bz komme ich klar, das ist so, wie ich mich vorher informiert hatte und ich die Praxis erlebe.


    „Sich vorher informieren“ ist immer eine tolle Aussage. Das habe ich. Die Feinheiten erfährt man jedoch häufig erst, wenn man das Auto im Realbetrieb selber nutzt. Dass die Ladeleistung im Winter so schlecht ist, damit hatte ich trotzdem nicht gerechnet. Im Alltag, mehr oder weniger Stadtverkehr, komme ich damit gut klar. Die schlechte Ladeleistung kommt für mich erst wirklich negativ zum Tragen, wenn es auf Langstrecke geht, was bei dem Wagen ja schon ab 250 - 300 km losgeht - im Winter.


    Und es ändert nichts an der für mich unverständlichen Tatsache, dass eine WP eingebaut wird, sie aber nicht für die Vorkonditionierung genutzt werden kann. Und dass es keine Updates gibt, die das Nutzererlebnis verbessern; wenigstens nehme ich keine wahr.

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