Beiträge von Simon2

    Manchmal passt es halt nicht zur eigenen speziellen Konstellation.

    Für dich ist die Blockiergebühr ärgerlich, ich finde sie aber (solange die Ladeinfrastruktur noch nicht optimal ist) generell nachvollziehbar.

    Du kannst es ja auch mal anders herum sehen: Wenn immer alle Ladesäulen von "Dauerladern" belegt sind, wenn du kommst, wärst du auch nicht glücklicher.

    Das Ganze war ja nun auch nicht speziell auf dich bezogen.

    Ich sehe jedenfalls eine Menge Ladeplätze, auf denen man ein E-Auto kostenfrei parken kann (bezogen auf die Stadt).

    Das wurde schon sehr früh von Laternenparkern dazu genutzt, einen Gratisparkplatz vor der Haustür zu haben (und Leute, die wirklich laden mussten, schauten in die Röhre).

    Die Kollegen sehe ich als "Zielgruppe" für die "Blockiergebühr".


    Letztlich finde ich es garnicht so ungerecht .... (mit deinen 3,7 kW kannst du ja auch schonmal geschmeidige 12-15 Stunden an einer Säule stehen, um von 10-80% zu laden; in der Zeit kann kein anderer dran).

    Wusste ich nicht, da ich fast nie am Langsamlader lade und bisher

    davon ausgegangen bin, dass die Blockiergebühr erst dann fällig

    wird, wenn der Akku voll ist bzw. man nicht mehr läd.

    Das wäre allerdings eine schöne Möglichkeit zum kostenlosen Parken, indem man die Ladegeschwindigkeit seines Autos passend herabsetzt. :D

    0,62 € sind mir zu teuer. Das sind 27 % mehr als die 0,49 € im Tarif "M" von EnBW.

    Ewe Go-Ladestationen gibt es in meinem Umfeld (inkl. 2 Langstrecken) zuhauf (eigentlich bei jedem McDonalds) und für 0,52 €/kWh kann man nicht meckern.

    Klar, 0,49 ist noch etwas preiswerter, aber es lohnt sich für die Differenz nicht, Umwege zu inkauf zu nehmen.


    Bei meiner Fahrt nach Goslar habe ich eigentlich NUR Ewe-Go geladen, weil EnBW kaum zu sehen waren. Nach Berlin sah es schon anders aus: 2mal Ewe Go (weil wir sowieso was snacken wollten) + 6mal EnBW.

    Für mich sind die beiden Karten die richtige Kombination (wobei ich die 6 Euro für den EnBW-m-Tarif nur in Monaten zahle, in denen ich wirklich reise).

    .... ich bleibe trotzdem skeptisch. ;)

    Für 9000 Euro kann man schon sehr lange schrauben oder sehr viel bauen.

    Und dazu kommt dann noch die Frage, inwieweit da wirklich Hardware durch den FW-Update-Versuch kaputtgegangen ist (oder sie nicht aus anderen Gründen kaputt war ... und evtl. DADURCH das Update gescheitert ist).


    Händler/Werkstätten sind bei solchen Updateverfahren ja nur geringfügig sicherer als "technikaffine Besitzer". Wenn dabei wirklich solche "9T€-Fehler" auftauchen können, würde ich mich als Werkstatt schlicht weigern sowas zu machen (man stelle sich mal vor, die haben jede Woche os einen Fall, für den sie den Kopf hinhalten müssen).

    ...Der Händler hat dann das Gerät geprüft und einen Hardwaredefekt festgestellt, eine Reparatur sollte dann bei über 9000€ liegen.

    ...

    Ehrlich gesagt bin ich da etwas skeptisch.

    Abgesehen davon, dass ich nicht recht weiß, bei welchem Hardwareteil rund um das MMS es 9000€ kosten soll, das zu ersetzen (Das ist ja schon fast im Bereich einer neuen Vortriebsbatterie), kann ich mir nicht vorstellen, wie man mit einem Softwareupdate Hardware zerbruzzeln kann.

    Ja, die Firmware zerschießen - meinetwegen (obwohl auch das bei aktuelleren Geräten nicht mehr der Fall sein sollte) und damit für den Normalanwender unzugänglich machen. Aber da sollte man mit Werkstattmitteln (Wiederherstellungsroutine mit MinimalFW hat eigentlich jedes Gerät) beikommen.

    Vielleicht irre ich mich ja, aber für mich klingt das eher nach einem Märchen, um DIYler abzuschrecken.

    Beim Verbrenner sind allerdings die „Ladepunkte“ verfügbarer, schwanken die Preise nicht so stark, ist das „Laden“ deutlich schneller und du kommst mit 100% einfach weiter. ;)


    Deshalb kann ich schon verstehen, dass es hier ein größeres Thema ist.

    Beim Verbrenner war die einzige „Planung“ eigentlich „Hauptsache nicht auf der Autobahn“ (weil zu teuer). Niemand kann zu spät, weil er noch tanken musste, aber beim E-Auto kann das passieren.


    Für mich alles kein Grund, nicht auf E umzusteigen, aber verstehen kann ich schon, dass es da einen Unterschied gibt.