Beiträge von Simon2

    ... bin ich der Meinung, dass Toyota keine E-Autos kann oder will. ...

    Den Eindruck habe ich leider auch.

    Immerhin KÖNNTEN C-HR+ & Touring darauf hinweisen, dass sie den Markt nochmal testen.

    ...Das Facelift reisst auch mich nicht vom Hocker. ...

    Hätte ich das Facelift zum Zeitpunkt und Preis des vFLs bekommen, hätte ich wohl zugeschlagen (Mir gefällt das Cockpit und die ein wenig besseren technischen Daten hätten mich über die Radkästen & Scheinwerfer hinwegsehen lassen). Aber so bin ich keinesfalls neidisch.

    Ich verstehe den Sinn dieses Rückfahr-Brems-"Assisstenten" nicht. Der bremst, wenn man der Wand zu nah kommt?! Ich habe doch einen Pieper, 360-Grad-Sicht. Das reicht doch!
    Ich hoffe, den kann man dauerhaft deaktivieren.

    Naja, bei einer Wand ist es nicht so wild, aber wenn hinter dir ein Kind oder Senior steht, ist das schon relevanter. Da ist vermutlich die Abwägung "Lieber einmal zu viel gebremst als einmal zu wenig".🤷

    Norwegen, Dänemark, Finnland, alle nordischen Länder ziehen das einfach durch, und die Bevölkerung zieht mit. Warum ist das in Deutschland so schwer?...

    Naja, die haben halt auch k(aum )eine Autoindustrie, die sich transformieren müsste (und das verkackt). ;)

    In Deutschland ist "Auto" ein hochemotionales und identitätsstiftendes Thema, das kaum für sachliche Herangehensweisen offen ist.

    Außerdem sind Deutsche eh immer sehr skeptisch, was Veränderungen angeht. Neues ist immer erstmal verdächtig, "braucht man nicht", "geht doch auch ohne", ... ich glaube, der Deutsche fühlt sich schnell als Person/in seinem Wert hinterfragt, wenn Neues in sein Leben zu kommen droht. 8)

    Den Teil verstehe ich nicht. Tesla sieht schlechter aus, ist schlechter verarbeitet, hat einen kleineren Kofferraum ...

    Als was?

    Und könntest du dir vorstellen, dass bei anderen Leuten die Abwägung anders ausfällt?

    ...Und auch ohne TESLA wäre die E-Mobilität vorangeschritten, aber genau das treibt die Jünger des Messias ja an, NUR er hat das geschafft....

    Das ist eine recht mutige These. ;)

    Tesla startete 2008 mit dem Roadster - schon ein Auto, das man auch heute noch als "sexy" bezeichnen kann.

    Als das Model-S 2012 kam, stand er neben Nissan Leaf, i-MiEV, Fluence, Twizy und Smart fortwo. Da stach er durchaus auch in anderen Kategorien als Software raus. Selbst verglichen mit den später kommenden i3, e-up, e-Golf, ... macht das Model-S eine gute Figur.

    Ganz zu schweigen von der schon erwähnten Ladeinfrastruktur (inkl. anfänglichem Gratisladen).


    Ich bin weder von Musk noch von den Autos ein Fan, aber wenn mir Leute sagen, dass für sie ein Tesla trotz Musk die richtige Wahl ist, glaube ich ihnen das.

    (so, wie ich z.B. ein iPhone besitze, obwohl mir der Apple-Kult fern liegt. Aber nach einer Reihe schlechter/mühsamer Erfahrungen mit diversen Androids, schnurrt das Teil eifach).

    ...

    Tesla war eigentlich ein Software-Konzern, welcher um die extrem gute Software herum

    das Auto gebaut hat. ....

    1.) Tesla hat auch stark mit modernem Design und hohem Drehmoment (erinnert sich noch jemand an die ganzen YT-Videos?) gepunktet.

    2.) Da liegt die Zukunft (YT: Philipp Raasch - China kauft keinen dummen Autos mehr. Und wir bauen genau die)

    3.) Von den anfänglichen technischen Problemen hört man nichts mehr; die entwickeln sich auch weiter.

    ....amerikanischen rechtsradikalen Extremisten kauft, so gut

    der Wagen auch sein mag. Mit einer nüchternen Abwägung gegenüber den Mitbewerbern

    lässt sich das nicht mehr vernünftig begründen.

    Im Gegenteil: Die politische Einstellung ist keine nüchterne Abwägung gegenüber den Mitbewerbern.

    Das kann für einen persönlich ein Argument gegen Tesla sein, aber dann muss man sich auch mal den Rest der Dinge ansehen, mit denen man nutzt/sich umgibt: Sind Bezos, Zuckerberg, Jobs, ... besser (gewesen)? Was ist mit amerikanischen Produkten generell (Trump) und all den Teilen, die alle Elektronikhersteller aus China kommen lassen (Xi Jinping)?

    Selbst bei den deutschen Autoherstellern stimme ich nur mit sehr wenig überein, was deren Chefetagen so von sich geben....

    Da jetzt bei Tesla den harten Cut zu machen und sich in der Folge für ein (für sich) schlechter( passend)es Auto zu entscheiden, ist mMn nicht "nüchtern abgewogen", sondern mindestens ebenso einer bestimmten Bubble zuzuordnen wie hingebungsvolle Muskfans.

    Ich sehe das ein wenig differenzierter.

    Ohne Tesla säßen wir heute nicht im bZ4X, keine andere Firma hat die E-Mobilität so gepuscht wie Tesla.

    Sehe ich genauso.

    Hätte Musk nicht politisch & persönlich so reingeschi**en, hätten "seine" Autos auch heute noch einen besseren Ruf.

    Tesla war definitiv DER Wegbereiter - einerseits mit der Bereitstellung von Infrastruktur (als hierzulande noch Steinzeit herrschte) und andererseits damit, E-Autos sexy zu machen (die bis dahin noch nach Bastlatschen und Verzicht schmeckten).


    Ich kenne übrigens keine Hardcore-Tesla-Jünger mehr, wie sie es in den Anfangstagen gab. Meist ist eine Entscheidung für einen Tesla eine relativ nüchterne Abwägung gegenüber Konkurrenten.

    Das Öffnen von innen erfordert zunächst, das Fahrzeug in P Position zu schalten.


    ...P drücken, Auf und Zu funktioniert wie gewünscht. So einfach, Danke Matthias Kolb .

    Zumindest für die "normalen Türen" weiß ich, dass man das einstellen kann, ob das nur bei "P" geht oder auch nicht.

    Vielleicht auch für die Heckklappe.

    Ich selbst finde diese Voreinstellung aber sehr sinnvoll, weil dadurch sichergestellt ist, dass man nicht versehentlich ein-/aussteigende/-ladende Passagiere anfährt.

    (das hilft mir auch immer wieder beim Drandenken).

    8)

    ...

    Mir egal wieviele die verkaufen, das sag absolut NICHTS über das Auto aus.

    Oder was bringt es UNS wenn jedes 2. Auto plötzlich ein bz ist?

    ...

    Natürlich wird das eigene Auto nicht schlechter dadurch, dass wenige andere das Modell fahren.

    ABER: Je besser sich das Modell verkauft, desto stärker rückt es beim Hersteller, Werkstätten & Händlern in den Fokus.

    • Der Hersteller entwickelt Software & Hardware weiter; von der Software/Updates profitiert man auch als Bestandsbesitzer (idealerweise)
    • Er baut sein KnowHow aus und bringt in den Folgejahren Weiterentwicklungen auf den Markt, so dass man vom selben Hersteller auch ein feines Nachfolgeauto kaufen kann
    • .. und da dann auch mal von der einen oder anderen Rabattaktion profitieren
    • Mehr Werkstätten kennen sich besser mit dem Modell aus -> man bekommt besseren und idealerweise auch preiswerteren Service
    • Es lohnt sich für den Hersteller, eine gute Infrastruktur für Ersatzteillieferung aufzubauen
    • der Wiederverkaufswert eines weniger exotischen Autos ist höher
    • ....

    So ganz ohne Vorteile ist es nicht, KEIN Nischenfahrzeug zu haben.

    Glaubt mir, alle die jetzt ein Chinesisches Auto kaufen, werden sich noch wundern wenn die ersten Reparaturen anstehen. Auch die Ersatzteilversorgung ist Tricky.

    ...

    Tjoa.... oder auch nicht.

    Dasselbe hat man auch vor Jahrzehnten über Japaner, Koreaner, ... gesagt.


    Übrigens kommen auch für deutsche Autos sehr viele Ersatzteile aus China.