...trotzdem ist das doch nicht das Hauptmerkmal dieses Autos. ...
Ich bin mir nicht sicher, ob das noch der (weltweiten) Mehrheitsmeinung entspricht bzw. wie lange noch.
Die Erklärung YT: Philipp Raasch "China kauft keine dummen Autos mehr..." fand ich ganz interessant und auch auf Toyota übertragbar.
Toyota baut halt auf "nur 100%-Produkte auf den Markt bringen", während aus der Software-Entwicklung ein "Fail-Fast"-Ansatz mit hoher Agilität immer weiter um sich greift. Und Letzteres hat nicht nur den Vorteil eines "schnellen Markteinstiegs", sondern sorgt auch für Langzeitzufriedenheit (und damit verbunden höherem Widerverkaufswert), weil man permanent und auf längere Zeit an aktuellen Neuentwicklungen Teil hat - ganz zu schweigen von BugFixes.
So, wie man heute auch noch ganz gut mit einem iPhone 8 arbeiten kann, weil fast alles, was heute rauskommt, noch darauf läuft. Dagegen kann man sich ja mal die Toyota-Software von 2017 anschauen...
Außerdem gehört zu Software ja deutlich mehr als nur ein wenig "Bildschirm-Blinki-Blinki".
Da sind das Batteriemanagement, Fahrassistenten (ACC, Schildererkennung, Spurhaltung, Notbremse, Regen, Umgebungserkennung, Matrixlicht, ....), ESP, Fahrwerksteuerung, Fahrerdisplay, ... in einem modernen Auto läuft unglaublich viel über Software und da werden ständig große Fortschritte gemacht. Aber mit der derzeitigen Software-Strategie ist man da komplett abgehängt.
Ich fahre viel mit ACC und wenn ich da vergleiche, wie viel besser der bei meinem bz24/2025 ist als beim Corolla/2019 ... da wäre für mich vermutlich beim nächsten Autoupgrade die Software eher das Argument als die Hardware.