Beiträge von bZ4X

    Auf der Web-site "https://www.toyota-tech.eu/repair" gibt es die Werkstatthandbücher, darunter die Stromlaufpläne. Darin ist die Struktur der Stromversorgung erkennbar und auch die Lokalisation der jeweiligen Anschlusspunkte, Verteiler und Stromschienen. Auch im Innenraum sollten Anschlusspunkte vorhanden sein - wenn jedoch höhere Leistungen bereit gestellt werden sollen (100W+ / I> 10A) wäre wohl eine eigene Leitungsführung abgezweigt von der Batterie besser ....

    Der Service kostet, es gibt Offerten für eine Nutzung für 1 Stunde, 2h, 3 h, 4 h, 24 Stunden etc. bis Jahresabo. Bei guter Vorbereitung kann das 1h Abo reichen - sicherer ist die 2 h oder 3 h Variante. Die Pläne lassen sich z.B. als PDF File "ausdrucken".


    Ob für das 2026er Modell die Pläne bereits vorrätig sind entzieht sich meiner Kenntnis - sollte aber so sein (auch die Werkstätten benötigen ja diese Informationen).

    Von D auf N und wieder zurück auf D während der Fahrt ist kein Problem. Bei sehr geringer Geschwindigkeit kann es sein, dass das Bremspedal betätigt werden muss ...

    Kaputt gehen sollte da nichts - wenn es kritisch wäre, wäre das Schalten in N verhindert worden oder zumindest eine Fehlermeldung ausgeworfen. Das passiert aber eben nicht. Allerdings sollte man bei seeeehr steilen Berg-Abfahrten darauf achten, nicht über Tacho 170km/h zu kommen, da hier der Motor ja immer noch eingekuppelt ist (der läuft mit fester Getriebeübersetzung immer mit) und sich durch "N" Stellung nicht gegen weitere Beschleunigung wehren kann. Das kann dann zu Überdrehzahlen führen mit potentiellen Schäden.

    Hallo b0unc3r,


    die Sitzbank kannst du einfach ausbauen, indem du drunter greifst (am besten mit einer Hand in den Spalt zwischen Lehne und Sitzbank greifen und mit der anderen im unteren Bereich der Sitzvorderkante Halt finden) und die Bank nach oben ziehst - am besten mit einem kräftigen Ruck. Die Schnapp-Halterungen rasten dabei aus. Umgekehrt kannst du die Sitzbank durch korrektes Positionieren und ruckartigem Druck wieder einrasten lassen. Ich glaube das ist bei allen Toyota Modellen so gelöst ...

    Wünsche dir viel Erfolg!

    Meine Vermutung:
    Das ist möglicherweise Sand aus Zeebrugge, den wir u.U. alle mehr oder weniger haben. Die Fahrzeuge stehen ja eine Weile im Hafen von Zeebrügge bei Toyota Marketing Europe, meiner Stand da etwa 3 Wochen (mal bei google maps eingeben, da ist ein großer Parkplatz, an dem die Toyotas angelandet werden). Südwestlich vom Parkplatz, über das Hafenbecken hinweg, gibt es ein größeres Sandlager bzw. Sandvorkommen. Ich vermute mal stark dass bei Wind aus Südwest (häufige Windrichtung) Sand auf die Autos auf dem Toyota Parkplatz geweht wird. Ich hatte auch schon jede Menge Sand aus den Türen ausgespült (läuft unten aus den Abläufen der Türen raus, wenn man die Fensterscheiben mit viel Wasser, z.B. aus einem Schlauch, spült). An den Stellen auf den Radmulden wie hier gezeigt hatte ich natürlich auch Sand; damit besitzt jeder von uns ein wenig Zeebrugger Strand :).

    Es ist umstellbar (habe ich bei meinem bZ4X auch auf 5-mal eingestellt, ist also erprobt), allerdings nicht mit Bordmitteln: es geht mit der Toyota Techstream / TIS Software oder natürlich durch den Händler (der dann auch TIS oder ähnliches zur Einstellung verwendet).

    Wie Jay kay schon treffend angemerkt hat, wird man z.B. den Umfang von erfassten neu gebauten oder geänderten Strassen wohl nur im Vergleich mit eigenen Kenntnissen ermitteln können.

    Interessanter für uns ist der Aspekt, dass geänderte Geschwindigkeitsbeschränkungen, z.B. nach Aufhebung von Baustellen u.ä., im Kartenmaterial aktualisiert sein können. Da die Informationen zu Geschwindigkeitsbeschränkungen im bZ - neben den erkannten Verkehrsschildern - auch auf Basis der Navigations-Kartendaten ermittelt werden, kann man hoffen weniger durch fehlerhafte, überholte Angaben aus veralteten Kartendaten genervt zu werden ;)

    Ich habe gerade das Karten-update erfolgreich durchgeführt - unter Verwendung eines 64GB Memory Stick von Toshiba. Allerdings verwende ich zum Formatieren und Beschreiben des Memory Sticks kein Windows System, sondern Linux. Funktioniert einwandfrei und zuverlässig.

    Es sollte ein qualitativ hochwertiger Memory Stick verwendet werden; durch den lang andauernden Schreibvorgang werden die Sticks schon warm. Billige, schlecht hergestellte Sticks könnten sich hier fehlerhaft verhalten, was ggf. die beim update aufgetretenen Probleme bei einigen Nutzern erklären könnte. Auf jeden Fall den laufenden Update-Prozess in Ruhe ablaufen lassen. Es gibt Phasen, in denen scheinbar viele Minuten lang nichts passiert. Dem Ganzen mal locker bis zu einer Stunde Zeit einräumen und das Auto machen lassen ....

    Ja, das Theater mit der Dichtsuppe ist eine "sub-optimale Lösung", bzw. keine wirklich gute Lösung.
    Im Falle einer eingefahrenen Schraube oder Nagel sind sogenannte Reparaturstreifen (zähe, gummiartige Würste von ca 5mm Durchmesser), die zusammen mit Vulkanisierflüssigkeit erhältlich sind und als Kit zusammen mit Werkzeug angeboten werden um die Reparaturstreifen einzubringen. Mit der mitgelieferten Reibahle wird nach Entfernung der Schraube/Nagel das Loch auf Nennmaß aufgerieben und damit eine saubere Kontaktfläche geschaffen. Danach ein Reparatur-Würstchen in das Einbringwerkzeug stecken (sieht aus wie eine überdimensionale Nähnadel mit T-Griff), Vulkanisierflüssigkeit drauf verteilen und hinein damit in das Loch bis nur noch max. 1cm herausschaut. Das Werkzeug wieder herausziehen, das Werkzeug hängt sich dabei aus, so dass das Würstchen im Reifen stecken bleibt, dann bündig mit Reifenoberfläche abschneiden. Nach ca. 20 Minuten kann das Rad wieder aufgepumpt werden und man kann erstmal wieder fahren. Am besten anschließend in einer Reifen-Werkstatt überprüfen lassen. Bei meinem Vorgängerauto hat die Methode nach eingefahrener Schraube dauerhaft gehalten und es musste nichts verändert werden. Der Reifen war damit gerettet!

    Vorteil dieser Lösung:
    - kein durch die Dichtmasse beschädigtes Ventil
    - die Felge bleibt sauber
    - kein Zeitunterschied zur Lösung mit Dichtmittel, da auch dieses etwas aushärten/abbinden soll
    - Dicht-Würstchen sind deutlich kostengünstiger: bei der Bucht sind 5 Stück mit 5 x 4ml Vulkanisierflüssigkeit für rund 7 EUR zu haben. Ein Reparaturkit mit Werkzeug kostet ähnlich wenig.
    - Bei größeren Defekten wie Rissen im Reifen versagen beide Möglichkeiten, da hilft nur das Heranbringen eines Ersatzrades (z.B. eines der Winter-/ oder Sommerräder, was gerade nicht verwendet wird).

    Ich will mir jedenfalls solch ein Kit ins Auto legen ...

    Die "Öse" im Blech, auf der die Steckdose für die Anhängerlichtleiste montiert ist, dient schlicht dazu das Blech mit der Dose greifen zu können, um sie herunter klappen zu können. Keinesfalls sollte daran etwas befestigt werden, das würde das Blech wohl mindestens verbiegen wenn nicht herausreißen.
    Ein Anhänger mit Auflaufbremse kann mit seinem Sicherungsseil in die deutlich dickere Öse an der Aufnahme des Kugelkopfes eingeklinkt werden - und nur da!

    Die Abdeckungen dienen der Verbesserung der Aerodynamik, d.h. Senkung des Windwiderstandes. Macht aber vermutlich nur max. 5% Widerstandsreduktion aus. Besser wären im äußeren Bereich vollständig geschlossene Abdeckungen bzw. Felgen.