Beiträge von bZ4X

    Ich frage mich nur, wie lange die LiFePO4 Batterie überlebt, da die Ladelogik des bZ4x überhaupt nicht auf eine Li-Ion-Batterie abgestimmt ist. ?( :/

    Was genau passt denn "überhaupt nicht"? Passt denn das Lademanagement auf Bleibatterien? Ich meine Nein, zumindest nicht ideal und nicht bei meinem Auto. Die LiFePO4 Batterie in meinem bZ4X liegt zumindest in einem vernünftigen Spannungslevel von 13,3V entsprechend SoC ~80%. Warum sollte sich die Batterie dabei nicht "wohlfühlen"?


    Ich werde es über die Zeit herausfinden ob Probleme entstehen, aber mit den gegebenen Verhältnissen sehe ich keinen Anlass zur Sorge - eher im Gegenteil, die Spannungslage passt ideal zur LiFePO4 Batterie. Zum Zellausgleich (Ladungsausgleich) kann ich die Batterie z.B. ein oder zwei-mal im Jahr per externem Netzgerät auf 100% aufladen - das sollte als "Wartung" reichen.

    Um das leidige Batterie Thema möglichst dauerhaft los zu werden, habe ich meine völlig defekte Originalbatterie aus 2022 mit nur noch 3Ah Restkapazität im April dieses Jahres durch eine LiFePO4 Batterie mit 75Ah ersetzt.

    Die LiFePO4 Batterie (Lithium Basis) ist leider schweineteuer, aber irgendwo in der Pampa hängenzubleiben wollte ich gerne vermeiden, daher ist es mir die Ausgabe wert. Folgende Batterie habe ich eingebaut:

    Hersteller accurat, Typ I75L2 Nennspannung 12,8V 75Ah 5000 Zyklen Maße: 242 x 175 x 190 mm (passt genau in die Batterie Halterung, wenn der Haltebügel um ein Schraubloch zum Kotflügel hin versetzt wird).

    Ich habe im Februar für die Batterie 235EUR bezahlt - dafür bekommt man bequem 4 Bleibatterien, aber ich war das häufige nicht starten können wegen entladener 12V Batterie, das Aussulfatieren und den Umgang mit Batteriewasser und Schwefelsäure einfach leid!


    Mit dieser Batterie muss ich nicht mehr nachladen, es gibt keine Ausfälle/Liegenbleiben mehr! Der SoC der LiFePO4 Batterie liegt bei knapp unter 80% bzw. 13,3V Ruhespannung. Der bZ4X lädt die Batterie durchaus mal mit 75A auf und entlädt mit 20-30A, das Laden- Entladen geht während der Fahrt munter hin und her. Scheinbar läuft die Lade-Entladestrategie so ähnlich wie bei den Mildhybriden ab: bei starker Leistungsanforderung (z.B. Beschleunigen) wird die 12V Batterie entladen (-20A) und bei Rekuperation geladen (bis + 75A) sowie wird im Stillstand geladen (+20A). Das macht eine normale Bleibatterie nicht lange mit und schafft diese Ströme sowieso nicht.
    Im Mittel wird auch während des Fahrens die Ladung jedoch gehalten und im Stillstand (z.B. am Ende der Fahrt) wird nochmal ordentlich mit 20A+ geladen. Soviel Strom vermögen die Bleibatterien bei der Ladung gar nicht aufzunehmen - daher kommen vermutlich die Ladedefizite.


    LiFePO_Batterie_75Ah.jpg

    Einbau LiFePO4 Batterie von vorne gesehen mit mitgelieferter Verpackung der Batterie als Wärmeschutz eingebaut.


    LiFePO_Batterie_Batteriehalter.jpg


    Sicht vom Kotflügel auf den versetzten Haltebügel. Batterie passt perfekt, breiter darf die Batterie aber auch nicht sein!

    Soviel dazu wie ich das 12V Batterie Problem für mich gelöst habe. Der Toyota Service hatte meine 12V Bleibatterie zuvor als "in Ordnung" getestet. Kam mehrfach nicht vom Fleck wegen tiefentladener 12V Bleibatterie. Ich brauche das Auto unbedingt in der Version "zuverlässig" - das habe ich jetzt mit der Batterie Ersetzung geschafft!

    Meinen Unfallgutachter hatte ich zum Thema Nanoversiegelungen befragt und er hatte eine eindeutige Meinung:

    Nachlackierungen oder Teillackierungen sind erst nach (sehr) aufwendiger Entfernung der Versiegelung möglich. Er empfahl es daher lieber zu unterlassen und für z.B. Schmutz- und Steinschlag gefährdete Partien wie Front und Motorhaube eine (Teil-) Folierung vorzunehmen. Den Rest vom Auto dann mit einem guten Hartwachs behandeln - also kein Autowaschanlagen Wachs, sondern richtig von Hand oder mit Maschine aufgebracht und einpoliert.


    Kommt jetzt halt darauf an, wie lange man das Auto behält und mit welcher Wahrscheinlichkeit größere oder kleinere Schäden z.B. Kratzer eintreten .... bei kurzer Haltedauer kommt man vermutlich eher ohne Schaden aus und kann die Nanoversiegelung machen lassen.

    Auf der Web-site "https://www.toyota-tech.eu/repair" gibt es die Werkstatthandbücher, darunter die Stromlaufpläne. Darin ist die Struktur der Stromversorgung erkennbar und auch die Lokalisation der jeweiligen Anschlusspunkte, Verteiler und Stromschienen. Auch im Innenraum sollten Anschlusspunkte vorhanden sein - wenn jedoch höhere Leistungen bereit gestellt werden sollen (100W+ / I> 10A) wäre wohl eine eigene Leitungsführung abgezweigt von der Batterie besser ....

    Der Service kostet, es gibt Offerten für eine Nutzung für 1 Stunde, 2h, 3 h, 4 h, 24 Stunden etc. bis Jahresabo. Bei guter Vorbereitung kann das 1h Abo reichen - sicherer ist die 2 h oder 3 h Variante. Die Pläne lassen sich z.B. als PDF File "ausdrucken".


    Ob für das 2026er Modell die Pläne bereits vorrätig sind entzieht sich meiner Kenntnis - sollte aber so sein (auch die Werkstätten benötigen ja diese Informationen).

    Von D auf N und wieder zurück auf D während der Fahrt ist kein Problem. Bei sehr geringer Geschwindigkeit kann es sein, dass das Bremspedal betätigt werden muss ...

    Kaputt gehen sollte da nichts - wenn es kritisch wäre, wäre das Schalten in N verhindert worden oder zumindest eine Fehlermeldung ausgeworfen. Das passiert aber eben nicht. Allerdings sollte man bei seeeehr steilen Berg-Abfahrten darauf achten, nicht über Tacho 170km/h zu kommen, da hier der Motor ja immer noch eingekuppelt ist (der läuft mit fester Getriebeübersetzung immer mit) und sich durch "N" Stellung nicht gegen weitere Beschleunigung wehren kann. Das kann dann zu Überdrehzahlen führen mit potentiellen Schäden.

    Hallo b0unc3r,


    die Sitzbank kannst du einfach ausbauen, indem du drunter greifst (am besten mit einer Hand in den Spalt zwischen Lehne und Sitzbank greifen und mit der anderen im unteren Bereich der Sitzvorderkante Halt finden) und die Bank nach oben ziehst - am besten mit einem kräftigen Ruck. Die Schnapp-Halterungen rasten dabei aus. Umgekehrt kannst du die Sitzbank durch korrektes Positionieren und ruckartigem Druck wieder einrasten lassen. Ich glaube das ist bei allen Toyota Modellen so gelöst ...

    Wünsche dir viel Erfolg!

    Meine Vermutung:
    Das ist möglicherweise Sand aus Zeebrugge, den wir u.U. alle mehr oder weniger haben. Die Fahrzeuge stehen ja eine Weile im Hafen von Zeebrügge bei Toyota Marketing Europe, meiner Stand da etwa 3 Wochen (mal bei google maps eingeben, da ist ein großer Parkplatz, an dem die Toyotas angelandet werden). Südwestlich vom Parkplatz, über das Hafenbecken hinweg, gibt es ein größeres Sandlager bzw. Sandvorkommen. Ich vermute mal stark dass bei Wind aus Südwest (häufige Windrichtung) Sand auf die Autos auf dem Toyota Parkplatz geweht wird. Ich hatte auch schon jede Menge Sand aus den Türen ausgespült (läuft unten aus den Abläufen der Türen raus, wenn man die Fensterscheiben mit viel Wasser, z.B. aus einem Schlauch, spült). An den Stellen auf den Radmulden wie hier gezeigt hatte ich natürlich auch Sand; damit besitzt jeder von uns ein wenig Zeebrugger Strand :).

    Es ist umstellbar (habe ich bei meinem bZ4X auch auf 5-mal eingestellt, ist also erprobt), allerdings nicht mit Bordmitteln: es geht mit der Toyota Techstream / TIS Software oder natürlich durch den Händler (der dann auch TIS oder ähnliches zur Einstellung verwendet).

    Wie Jay kay schon treffend angemerkt hat, wird man z.B. den Umfang von erfassten neu gebauten oder geänderten Strassen wohl nur im Vergleich mit eigenen Kenntnissen ermitteln können.

    Interessanter für uns ist der Aspekt, dass geänderte Geschwindigkeitsbeschränkungen, z.B. nach Aufhebung von Baustellen u.ä., im Kartenmaterial aktualisiert sein können. Da die Informationen zu Geschwindigkeitsbeschränkungen im bZ - neben den erkannten Verkehrsschildern - auch auf Basis der Navigations-Kartendaten ermittelt werden, kann man hoffen weniger durch fehlerhafte, überholte Angaben aus veralteten Kartendaten genervt zu werden ;)