Auf dem Konbi-Intrument lässt sich der Durchschnitt seit dem letzten Rücksetzen anzeigen - das kann dauerhaft so konfiguriert werden, man muss nichts "extra drücken". Wenn man nun so vorgeht, dass man z.B. nach jeder Aufladung durch langen Druck auf "OK" am Lenkrad den Durchschnittsverbrauch auf 0 setzt, kann man jederzeit (z.B. vor dem nächsten Aufladen) den Durchschnittsverbrauch ablesen und mit der gefahrenen Strecke (z.B. ablesbar vom Tageskilometerzähler, den man ebenso bei jedem Aufladen auf 0 setzen kann) multiplizieren - damit erhält man ziemlich genau die verbrauchte Energie.
Also "Total Average [kWh/100km]" x Distanz [km] / 100km = Energie aus der Batterie [kWh/100km)
Konkretes Beispiel mit Angaben aus dem Bild:
13,9kWh/100km x 144,1km / 100km = 20,0299 kWh Energie aus der Batterie entnommen
Die nachzuladende Energie einschließlich Ladeverlusten an der WallBox oder öffentlichem AC-Lader bestimme ich bei meinem einphasig zu ladenden bZ wie folgt:
(mit Ladestrom 15A => ~3,5kW Ladeleistung Verlust etwa 10%)
Nutzung des im Kombi-Instrument angezeigten SoC (Batterie Prozente) zur Abschätzung der benötigten Energiemenge einschließlich Ladeverlusten
Zu ladende Energiemenge = ("Ziel SoC nach Aufladung" - "Aktueller SoC vor Aufladung") x 62kWh
Beispiel mit Zielladung auf SoC 60% und aktueller (Rest-) Ladung von 24% ergibt sich
Zu ladende Energie = (60% - 40%) x 62kWh = (0,6 - 0,24) x 62kWh = 0,36 x 62kWh = 22,32kWh
Hieraus sieht man dann auch den Unterschied zwischen der aus der Batterie entnommenen Energiemenge von 20,0299kWh und der nachzuladenden Energiemenge inkl. Verlusten von 22,32kWh.
Effizienz = 20,0299kWh / 22,32kWh = 0,897 oder 89,7%
Ich hoffe das hilft etwas bei der Klärung wie die Energiemenge ermittelt werden kann die verfahren wurde bzw. nachgeladen werden muss ....