Mal eine kleine Grundsatzfrage in die Runde:
Ich hab mich in letzter Zeit öfter gefragt, welche Verbrauchsangabe beim E-Auto eigentlich sinnvoller ist: km/kWh oder kWh/100 km.
Beim Verbrenner ist es für mich ziemlich eindeutig. Mit miles per gallon kann ich wenig anfangen – ich will einfach wissen, wie viel das Auto auf 100 km verbraucht.
Beim BEV finde ich aber ausgerechnet die umgekehrte Betrachtung zunehmend logischer.
Der bZ4X lässt sich ja auf km/kWh umstellen. Dann stehen da zum Beispiel 7,7 km/kWh statt umgerechnet rund 13 kWh/100 km.
Und irgendwie finde ich beim E-Auto die Frage „Wie viele Kilometer bekomme ich aus einer kWh?“ ziemlich nachvollziehbar.
Gerade wenn man sowieso dauernd in Akkustand, verfügbarer Energie und Reichweite denkt, ist km/kWh eigentlich ganz anschaulich. Verfügbare kWh × km/kWh – und man hat grob eine Idee, wie weit man damit noch kommt.
Schon etwas paradox: Beim Verbrenner finde ich l/100 km sinnvoller als mpg, beim BEV aber km/kWh inzwischen irgendwie besser als kWh/100 km.
Wie seht ihr das?
Bleibt ihr bei kWh/100 km, weil man es gewohnt ist und Verbräuche leichter vergleichen kann, oder findet ihr km/kWh beim BEV auch irgendwie passender?
Ich glaube, ich lasse meinen jetzt erstmal dauerhaft auf km/kWh. 😄