Lediglich die blöde Rücksitz-Erinnerungsfunktion nervt bis jetzt
Auch das kann der FTH deaktivieren, zumindest bei meinem Bj 25
Lediglich die blöde Rücksitz-Erinnerungsfunktion nervt bis jetzt
Auch das kann der FTH deaktivieren, zumindest bei meinem Bj 25
Wer in den Bergen wohnt oder in einer Gegend in der noch richtig Winter sein kann sollte lieber zum bZ4X AWD greifen. Ebenso wenn Offroadfähigkeiten eine Rolle spielen.
Da hab ich hier im Forum schon weitaus fragwürdigere Diskussionen gesehen. Da denke ich dann, ob man das wirklich ernsthaft diskutieren kann, aber dabei belasse ich es dann...
Für mich eindeutig kWh/100km. Da kann ich mir im Kopf dann überschlagen was mich die Fahrt kostet. Mit 160Wh/km kann ich nichts anfangen.
Ja genau, es lag definitiv eine Vorschädigung vor. Der Fachbegriff lautet dazu Materialrelaxation.
Stall stimmt, gut erkannt, aber es war tatsächlich ein Standard Ladeziegel mit 10A, also 2,4kW.
IMG-20260821-WA0005 - Kopie.jpg
So kann eine Unterverteilung aussehen wenn ein eAuto stundenlang daran genuckelt hat. Deutlich unten zu sehen sind die ollen Schraubklemmen, welche den Draht nur punktuell festklemmen. Genau da fängt Kupfer an wegzufliessen und der Draht lockert sich im Laufe der Jahre. Sobald über einen längeren Zeitraum hohe Ströme fliessen erwärmt sich der Draht bis die Isolierung anfängt zu kokeln, bleibt die Belastung, dann fängt das irgendwann auch richtig Feuer. In diesem Fall wurde das Fahrzeug rechtzeitig vom Strom genommen, aber nicht weil man das Problem bemerkt hatte. Das ist erst Tage später passiert.
Ich möchte hier nur ein bisschen sensibilisieren für der Nutzung des Ladeziegels. Das Beste ist vor Nutzung einer Steckdose von einem Elektriker den Leitungsweg vom Zähler bis zur Steckdose prüfen zu lassen. Das kostet wirklich nicht die Welt.
Nein, Schraubverbindungen sind nicht automatisch böse aber immer für eine potentielle Fehlerquelle gut. Die Entwickler sind ja auch nicht untätig und entwickeln immer bessere Systeme, auch für Schraubverbindungen. Aber wir reden hier doch von Elektroinstallationen die Jahrzehnte auf dem Buckel haben und hier ist die veraltete Schraubtechnik Fehlerquelle Nr.1.
Wenn ich es noch finde teile ich hier ein Foto einer Unterverteilung an der ein Auto ein paar Stunden geladen hat.
Diese Schraubverbindungen sind von völlig anderer Bauart als die Schraubverbindungen in Steckdosen oder die berüchtigten Lüsterklemmen in Verteilerdosen. Die Schraube berührt das Kupferkabel überhaupt nicht.Durch das Drehen der Schraube wird ein massiver Metallkäfig nach oben gezogen. Dieser Käfig presst die Ader flächig gegen eine feste Stromschiene. Das Kupfer wird also nicht punktuell gequetscht, sondern großflächig umschlossen, was das seitliche „Wegfließen“ drastisch minimiert.
Der Ladeziegel prüft beim Einstecken ob der Anschluss eine saubere Erdung vorhanden ist. Ältere Installationen aus den 60ern und früher haben eine klassische Nullung. Da dürfte sofort die rote LED angehen. Wer allerdings eine klassische Nullung im Haus hat, dem ist es meines Wissens rechtlich sowieso untersagt ein e-Auto zu laden.
Auch bei jüngeren Installationen bis in die 80er wurden Steckdosen mit Schraubverbindungen verwendet. Hier lauert die Gefahr in der Fliesseigenschaft von Kupfer unter Druck. So eine Schraubverbindung wird im Laufe der Zeit immer lockerer und hat dadurch immer höhere Widerstände. Wenn dann die Leitung unsachgemäss, also geschnitten, von Steckdose zu Steckdose geführt wurde sind thermische Probleme im gesamten Leitungsweg vorprogrammiert. Der Ladeziegel zieht zwar weniger Leistung als ein alter Staubsauger aber dafür über viele Stunden hinweg. Das kann zu einer Überhitzung inkl. Brand an irgendeiner Stelle vom Verteiler bis zur Steckdose an der der Ladeziegel hängt führen. Es bringt nichts nur diese Steckdose im Auge zu behalten und schauen ob sie heiss wird.
Mein guter Rat, wenn man den Ladeziegel einsetzen will, dann lasst vorher kurz einen Fachmann die Steckdose anschauen. Das kostet nicht viel und verpflichtet auch nicht dazu die gesamte Elektrik zu erneuern. Danach weiss man aber ob man gefahrlos sein Fahrzeug laden kann oder eben nicht, bzw. erst nach Erneuerung der Elektrik. Auf jeden Fall billiger als wenn die Bude abbrennt, was durchaus passieren kann.