IMG_7299.jpgIMG_7297.jpgMal eine kleine Grundsatzfrage in die Runde:
Mit dem Thema km/kWh vs. kWh/100 km beschäftige ich mich schon eine Weile. Beim Verbrenner finde ich die anglo-amerikanische Betrachtung à la miles per gallon eher nervig. Ich will wissen, wie viel mein Auto auf 100 km verbraucht – fertig.
Beim BEV ertappe ich mich aber dabei, dass ich genau die umgekehrte Betrachtung plötzlich sinnvoller finde.
Der bZ4X lässt sich ja tatsächlich auf km/kWh umstellen. Dann steht da beispielsweise 7,7 km/kWh statt umgerechnet etwa 13 kWh/100 km.
Und beim Elektroauto finde ich den Gedanken dahinter irgendwie passender:
Wie viele Kilometer bekomme ich aus einer kWh heraus?
Gerade weil man beim BEV sowieso ständig in verfügbarer Energie, Akkustand und Reichweite denkt, ist km/kWh ziemlich anschaulich. Verfügbare kWh × km/kWh – und man hat zumindest überschlägig eine Vorstellung davon, wie weit die Energie noch reicht.
Interessanterweise finde ich also beim Verbrenner l/100 km deutlich sinnvoller als mpg, beim BEV aber zunehmend km/kWh sinnvoller als kWh/100 km.
Wie haltet ihr das?
kWh/100 km, weil gewohnt und Verbräuche einfacher vergleichbar sind – oder km/kWh, weil es beim BEV eigentlich die passendere Denkweise ist?
Ich glaube, ich stelle meinen jetzt dauerhaft auf km/kWh. 😄