Beiträge von Guenter_23

    Die Frage ist, wie sportlich Du fährst?

    (Sorry für den dämlichen Begriff "sportlich", weil alle "sportlich" wollen

    und niemand zugibt "unsportlich" fahren zu wollen.)


    Mit den 20"-Felgen liegt der BZ m.E. wesentlich besser in Kurven.

    Gerade auf der Hinterachse vermittelt er damit ein sichereres Gefühl.

    Die Komforteinbusen und etwas kürzere Reichweite sind m.E. verkraftbar

    bzw. kaum wahrnehmbar.


    Die 18"-Felgen sind für den Winter in Ordnung oder für Jäger usw., die

    viel schlechte und geschotterte Wege fahren.


    Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn die 18"-Felgen mit Winterreifen

    wieder runter kommen und die 20"-Felgen mit Sommerreifen montiert sind.


    Daher würde ich die 20"-Felgen nicht abbestellen.

    Noch nicht gehört in den 80.000 km, seit ich die Kiste habe.


    Allerdings heize ich auch nicht vor. Weiß gar nicht, ob und

    wie das geht, weil ich die App nicht nutze.


    I.d.R. ist der bZ4x auch sehr schnell warm.

    Ich kann das nachträgliche Beschweren wegen der nicht vorhandenen Vorkonditionierung ehrlich gesagt nicht so ganz

    nachvollziehen. Das war in den letzten Jahren halt noch ziemlich üblich und z.B beim ID3 und ID4 oder beim Enyaq auch

    lange so. ...

    Ich auch nicht, weil es bekannt war.


    ... Heute ist es Standard, so ja auch beim Facelift. Als ich 2024 für meinen Bz recherchiert habe, hätte ein Fahrzeug mit

    Vorkonditionierung in vergleichbarer Größe und Ausstattung viel, viel mehr gekostet. ...

    Januar 2023, als ich meinen klar gemacht habe, war das auch so. Ich hatte damals mal nach Audi und BMW geschielt,

    Mit Allrad unbezahlbar mit ca. 80.000 € aufwärts. Und 1 Jahr später sind dort die Preise zusammengebrochen auf

    35-40.000 €.


    ... Ich bin auf jeden Fall mit dem Preis-Leistungsverhältnis beim Bz sehr zufrieden und fahre das Auto unglaublich

    gerne. Da kann ich eine Schwäche, wie dass er keine Vorkonditionierung hat, sehr gut verkraften, zumal ich das

    beim Kauf ja wusste.

    Sehe ich auch so. Man wußte es ja vor dem Kauf. Mit der fehlenden Vorkonditioniertung. Mit der Reichweite im Winter.

    Mit der fehlenden Ladeplanung. Mit der "Software".


    Eines hat der Toyota bZ4x bei mir nach inzwischen ca. 75.000 km gezeigt: Zuverlässigkeit

    Die ist nicht selbstverständlich, wenn man viel schlechte Straßen und geschotterte Wege fährt,

    für die andere einen LandCruiser oder Hilux nehmen.


    Die Zukunft wird zeigen, wie haltbar die Akkus schnellerladender aktuelle Modelle wie der VW ID7 oder dem neuen

    800-Volt BMW ix3 sind.

    ... Probleme mit der Batterie hatte ich vor ca. 1,5 Jahren einmal. Seither auch bei längeren Standzeiten (Urlaub) keine Probleme mehr.

    Sehe ich auch so.


    Wenn man Probleme hat, geht man mit seinem bZ4x zum FTH (freunlichen Toyota Händler).

    Der kümmert sich und stellt die ab. Nicht zum FTH zu gehen und sich einen Booster oder

    ein Ladegerät zu kaufen kann m.E. nicht die Lösung sein.

    mehr als du glaubst.

    "Mehr als du glaubst" fummeln aber auch an Ihrem bZ4x, speziell an der Elektronik herum,

    wo ich nur mit dem Kopf schüttel:

    - Dash-Cam-Nachrüstung mit Park-Überwachung, die Strom zieht

    - Diagnose-Stecker permanent drinnen, um über App den Akku genauer zu haben inkl. Temperatur usw.

    - Anhängekupplung selbst nachgerüstet

    - beleuchtete Fensterheberschalter vom Asien-Billig-Express

    - Ambi-Light aus dem Internet nachgerüstet

    - Marder-Schutz selbst installiert

    - Eingriff mit irgendwelcher Diagnosetechnik in Akku- und Lade-Einstellungen und Veränderung dieser,

    obwohl von Toyota blockiert.

    - Überbrückung irgendwelcher Pieptöne

    - usw.


    ... und jede Woche kommt etwas Neues.


    Bestätigt ist m.E. nur:

    a.) Es hat eine Serie von Starterbatterien (also nicht der Hauptakku) gegeben, die nicht in Ordnung waren.

    Das ist aber m.E. lange durch.

    b.) Bei ausgesprochenen Kurzstreckenfahren entleert sich die Starterbatterie, da diese nur während der

    Fahrt vom Hauptakku aufgeladen wird. Wenn die Fahrt zu kurz ist, wird nicht aussreichen aufgeladen. Das

    ist aber kein reines bZ4x-Problem, sonder dass haben andere E-Autos prinzipbedingt auch.

    c.) Der Funktschlüssel in der Nähe, mit dem das Auto immer wieder Kontakt aufnimmt.

    d.) Einstellungen bzw. Abfragen über die Toyota-App, die Kontakt mit dem Auto aufnimmt, was Strom kostet.


    Ehrlich gesagt wundert es mich bei dem Nutzerverhalten, dass nicht wesentlich mehr bZ4x liegen bleiben.


    ... und Schuld sind grundsätzlich immer nur die Anderen oder Toyota.