Natürlich gibt's immer ein paar Freunde von Kutschen und Faxgeräten, die auf 4 Features verweisen, die sie nicht brauchen (und damit die 100 Dinge, die nicht (richtig) funktionieren, schönzureden versuchen). 😅
Ich will ja auch keinem seine Zufriedenheit ausreden.
.. und ich persönlich finde es gar nicht so schlecht, wenn der Notbremsassistent seltener "Fehlzündungen" hat oder die Batterie mit einem besseren BMS 10 Jahre länger hält.
Welche Funktionen sind denn bei einem Tesla so viel besser gelöst als beim Toyota (bzw. anderen Fahrzeugen in dieser Klasse)? Was funktioniert dort besser? Die fehlenden Einparksensoren oder das zu unkomfortable Fahrwerk?
Ich hab jetzt schon mehrere BEVs probegefahren, Tesla noch nicht (hab aber einen Freund der den fährt, der ist so semizufrieden), der kommt nicht in Frage, da die nächste Werkstätte 130 km weg ist und die Türgriffe bei Stromausfall nicht geöffnet werden können (da war mal was, wo eine Familie verbrannt ist), und da waren welche mit Display und ohne dabei, welche mit Tasten, welche mit guter und schlechter Sprachsteuerung.
DAS eine Fahrzeug das alles kann, habe ich zumindest noch nicht gefunden und somit muss man immer einen Kompromiss eingehen.
Was mir beim Toyota jedoch aufgefallen ist, dass der Wagen funktioniert. Navigation läuft bei mir immer über Carplay, das funktionierte während der zweitägigen Probefahrt fehlerfrei, die Bedienung der Temperatureinstellung oder die permanent sichtbare Leiste der Klimafunktionen und deren Einstellbarkeit finde ich gut gelöst, die Ladeschale funktionierte so wie das Matrixlicht, Tempomat, Keyless oder was auch immer. Alles Dinge die mit Software gesteuert werden und als IT´ler möchte ich nur den Satz "never change a runnig System" einwerfen, denn Updates sind ja nicht immer nur toll und super.
Es mag schon sein, dass Tesla einge gute updatefähige Software hat, viele andere Hersteller haben diese nicht oder bespielen die Fahrzeuge nicht mit funktionierenden Updates, wie man ja beispielhaft bei VW, Skoda, Audi, Cupra oder Ford bei den MEB Fahrzeugen seit mehreren Jahren gut verfolgen kann. Die Software ist vermutlich die Stärke des Tesla, der Akku und andere technische Lösungen mittlerweile nicht mehr, wenn man sich die aktuellen Modelle mit 95 - 140 kwh Akkus ansieht und das Auto ist von der Konzeption auch schon Alt, da seit 2020 nahezu unverändert gebaut.