Beiträge von lecomte

    Die Alternative dass ich meinen BMW weiterfahre habe ich natürlich auch noch, das Carepaket läuft eh noch bis nächstes Jahr und der Wagen ist an sich toll (hab ihn ja auch so bestellt wie ich ihn haben wollte), bis auf das, dass ich halt gerne einen BEV hätte und auch in 1-2 Jahren keine Alternativen habe, außer vielleicht den neuen iX1 der auf der neuen Plattform basieren wird.


    Derzeit habe ich für mich folgende 3 Varianten:

    BMW weiterfahren (die Frage ist halt nur wie lange, irgendwann kommen da auch Reparaturen)

    Toyota BZ4X Touring kaufen

    BMW iX1 abwarten und schauen was der kann

    Den Ford Capri hatte ich mal als Mit-Favorit, lese da aber auch im Forum mit und die Software funktioniert anscheinend immer noch nicht. Auch habe ich von einigen Bekannten die VW/Audi/Skoda fahren zahlreiche negative Berichte über den Ausfall von allem möglichen, und das will ich mir dann nicht antun wenn man es vorher schon weiß.

    lecomte klar, jeder wie er mag. Nur hast du mal ernsthaft Leasing durchgerechnet? Nach meiner Erfahrung lohnt sich ein Neuwagen nicht, wenn man ihn so schnell wieder abstößt. Der Wertverlust findet ja vor allem in den ersten Jahren statt.

    Hab ich, allerdings gibt es in Österreich nicht so tolle Leasingangebote wie in Deutschland wo es einen Leasingfaktor gibt (z.B. 1- 1,2% vom Kaufpreis ohne Anzahlung), soll heißen, dass man jedes Risiko trägt, und wenn es dann doch eine Restwertgarantie gibt, dann ist die so niedrig, dass es sinnlos ist (beim IX3 wurden mir 50 % vom Kaufpreis nach 3 Jahren als Garantie angeboten, da legt man dann mal schnell 37.500,- ab, plus Finanzierungskosten, Pro jahr wären dass dann knapp 15.000,- gewesen).


    Wenn man kann, ist bei uns der Barkauf immer noch die bessere Wahl.

    Ich bin so einer. Ich lade am Supermarkt für 29 Cent ac, oder mit EnBW für 35 Cent plus 11.99 im Monat. Alternativ geht auch Schnellladen für 44 Cent (Lidl/Kaufland) oder für 48 bei Jet. EnBW wird nach dem Sommerurlaub wieder stillgelegt. Ich komm dann am Supermarkt gut durch die Woche.

    Wenn man die Möglichkeiten hat so günstig zu laden macht das natürlich Sinn, bei uns gibt es im Umkreis von 30 km keinen Schnelllader, egal mit welcher App unter 59 Cent. Einzig beim Lidl kann man günstig AC Laden, falls die Säule mal frei ist.

    Wie ich schon mehrfach geschrieben habe zu dem Thema, ist ja nicht die Anschaffung das Thema.

    Ein BZ4X Touring mit allem was man dazubestellen kann ist besser ausgestattet als jeder BMW und kostet auch noch weniger.


    Das Problem ist und bleibt der Wiederverkauf. (Wir haben ja unseren MX-30 schon verkauft und ich habe gute Bekannte, die schon andere BEV verkauft haben, mit entsprechenden Erfahrungen)


    Wenn ich beim BEV nach 4 Jahren einen um € 10.000,- höheren Wertverlust habe (in EURO nicht in Prozent!!!) als bei einem xbeliebigen Verbrenner, dann geht sich die Rechnung einfach nicht aus. Ich schaue mir, bevor ich ein neues Auto kaufe, auch über einen längeren Zeitraum verschiedenste Gebrauchtwagenportale an und versuche für mich das einzuschätzen, und die 10000,- sind nicht ganz aus den Haaren herbei gezogen.


    Da hilft es dann auch nichts, wenn ich mir monatlich € 110,- an Sprit und € 90,- an Versicherung spare, da der BEV nach 4 Jahren immer noch teurer gewesen ist als ein anderes Antriebskonzept.

    Lecomte: Ich hätte da noch einen guten Grund für den Kauf eines E-Autos: Der Umweltschutz

    Wir haben in den letzten 5 Jahren unsere Ölheizung des 2 Familienhauses auf Pellets umgestellt - Ersparnis 4.300 l HEL

    Seit 2023 gibt es einen Plugin der im Jahresschnitt 5,9 l braucht (inkl. Strom), Jahresfahrleistung 14.500 km (davor 3 Liter Diesel im 530er Xdrive).

    Seit 2024 gibt es als 2. Wagen einen BEV (Jahresfahrleistung 16.800 km (anstatt eines Diesels)

    In der Zeit habe ich auch noch 3 PV Anlagen in 6 Ausrichtungen montiert (wir haben 2 Berge direkt vorm Haus, weshalb wir im Winter oft nur 1 1/2 Stunden Sonne haben), Speicher, Ohmpilot, 2 Wattpiloten, alle Lampen auf Led umgestellt.


    Um Umweltschutz mache ich mir, ob ich jetzt BEV, PHEV oder M5 fahre dann keine Gedanken mehr, da sind jetzt alle anderen am Zug die diesen Wandel noch nicht durchgemacht haben ;)

    So ganz zum Thema passt der Vergleich ja nicht, darüber hab ich aber auch schon nachgedacht.


    Die meisten haben ja keine PV Anlage und viele Wohnungsbesitzer auch keine Wallbox oder andere Möglichkeit zu Hause oder in der Arbeit günstig zu laden.


    Dass sich ein E-Auto für einen PV Anlagenbesitzer günstig darstellt ist schon klar, die Invesitionskosten der Anlage sollte man aber auch nicht ganz außer acht lassen, da die PV mit einem oder mehreren E-Autos natürlich entsprechend größer dimensioniert werden muss. Da müsste man fairerweise auch etwas berücksichtigen bei den Stromkosten.

    Bei Dieselpreisen um € 2,30-2,50 die Rechnung anzustellen, wird es auch nicht sein, wenn diese Krisen wieder vorbei sind (das hoffe ich zumindest) wird der Treibstoff wieder irgendwo zwischen € 1,50-1,70 liegen. Der Strompreis ist bis jetzt ja auch noch nicht gestiegen und man sollte dann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.


    Für jemanden, der einen BEV ohne eigene PV oder Lademöglichkeit betreibt, wird die kwh schon irgendwo zwischen 50-60ct kosten, was bei einem Durchschnittsverbrauch von 20 kwh (mit Ladeverlusten) übers Jahr in Kosten pro 100 km von 10-12 Euro niederschlägt. Ein Diesel mit 6,5 Jahresdurchschnitt (mein Sohn braucht weniger) kommt auf Kosten von € 10,40 (bei 1,60 Dieselpreis)


    Da muss ich schon sagen, dass mir auch kein Grund einfällt, da dann einen BEV zu kaufen. Ich habe einige Bekannte, die genau diese Situation haben (auch mein Sohn, Tochter, Schwiegertochter). Der ungewisse Restwert bei den BEV tut dann ein übriges.


    Das macht für viele die Entscheidung nicht leichter, da sogar ich mit einer 17 kwp Anlage und ausreichend Überschuss noch darüber nachdenke, welches Antriebskonzept das sinnvollste ist, auch wirtschaftlich.

    Ich denke (und hoffe), dass genau jetzt sich der Markt dreht. Bis vor kurzem war der Anteil der BEV am Markt bei 20%. Jetzt sind es 32%. Der Ölpreis wird sich durch die Krisen (Straße von Hormus, Straße von Bab al-Mandab, kaputte Pipeline in Saudi-Arabien, ...) nicht schnell erholen, denke ich. Aktuell kostet der Diesel bei uns 2,40€. Öffentliches Laden um die 0,50€. Zuhause laden kostet ca. 0,30€. Die Kosten für 100 KM sind also bei ca. 17€ Diesel, 10€ unterwegs laden und 6€ Zuhause laden.

    Das muss man schon ein wenig differenzierter sehen, bei den Neuzulassungen sind aktuell 20-30 % Anteil, der Anteil am Gesamtfahrzeugbestand liegt irgendwo zwischen 2-5 % (je nach Land). In Österreich sind es 5,7 % aktuell und selbst wenn 100 % BEV zugelassen werden würden, braucht es etwa 20 Jahre bis es nur noch BEV geben würde. Bei uns sind jedoch 2026 rund 73 % Verbrenner/Hybrid angemeldet worden, in den 27 % Elektrofahrzeugen werden in Österreich nämlich die PHEV auch dazugezählt.

    Der Markt regelt das aber. Momentan gehen gebrauchte E-Autos ganz gut in die nordischen

    Länder ab, da sie dort vom Verbraucher mehr gewertschätzt werden und die Preise höher

    sind.

    Das sehe ich auch genau so, bei uns weiß keiner so genau wohin die Reise gehen wird, mal Verbrennerverbot, dann wieder nicht, dann wieder was anderes, Ängste über Akkuausfälle wurden geschürt usw.


    Ich denke auch, dass bei uns in Europa irgendwann der Punkt kommt, wo es schwerer ist einen Verbrenner zu verkaufen, dass sich der Markt quasi dreht. Angst vor den Chinesen BEV oder PHEV habe ich nach einigen Probefahrten keine mehr, da haben die Europäer einen riesen Vorsprung beim Benutzerinterface.