Beiträge von Simon2

    ...
    Es ist niedriger als das Bruttogehalt und wird im Steuerbescheid vom Finanzamt festgelegt....

    Auch wenn das theoretisch richtig ist, ändert das nur recht wenig in der Praxis (niemand mit 90T€ Brutto hatte 45T€ zvE ;) ).

    Mein Punkt: Alle reden von 6000 Euro Förderung (was schon nicht viel ist - wenn's hochkommt, 16% des Kaufpreises) - aber diejeningen, die wirklich berechtigt dafür wären, haben ganz andere Sorgen als die Anschaffung eines neuen E-Autos.

    Die anderen bekommen irgendwas zwischen der Hälfte und gar nichts.

    -> Damit wird kein Boom der E-Mobilität ausgelöst.

    War ja bei der „Abwrackprämie“ auch schon so, dass die einfach auf die Preise draufgeschlagen wurden.

    Diesmal kommt hinzu, dass die Förderung kaum sinnvoll abgerufen werden kann, weil sie auf die weniger Betuchten (was ich gut finde) und gleichzeitig auf höherpreisige Autos beschränkt ist.


    Welcher Familie mit mindestens zwei Kindern und einem Gesamthaushaltseinkommen von unter 45000 im Jahr fehlen wohl nur die letzten 6000 Euro, um sich ein neues E-Auto für mindestens 35000 Euro zuzulegen?

    Im Gegensatz zur deutschen Strategie kommt die Norwegische 1:1 beim Autofahrer an....

    .. und ist "umfassender" (nicht nur ein Happen Geld am Anfang) und zielt auf die tatsächlichen Probleme (Ladeinfrastruktur). Sie ist halt von einem klaren Bekenntnis zur E-Mobilität geleitet.

    Das traut sich hierzulande keiner, weil ihm da gleich die Diesel-Dieters aufs Dach steigen.

    In DE gilt die Sorge nicht den Käufern (oder gar der Umwelt/Energiewende), sondern allein den Herstellern. Den wollte man einfach mal ein wenig Geld in die Tasche stecken.

    Das mag daran liegen, dass Norwegen mit 80/100 relativ langsam gefahren wird und der BZ sehr wenig verbraucht. Durch den Golfstrom ist es im Winter eigentlich nicht kalt.

    Ich habe gerade heute gehört, dass die Norweger (? ich meine, es waren die und nicht andere Skandinavier :D ) für eine mehrjährige Übergangsphase drastische Anreize (Befreiung von MWst (25%), Zulassungsgebühren, Mauten, Parkgebühren, ...) gewährt und massiv in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investiert haben.

    Sprich: Sie hatten eine echte Strategie, die sie konsequent verfolgt und sich auch etwas haben kosten lassen.


    Das hilft natürlich deutlich ... und wäre hierzulande unvorstellbar. :P

    Meine "Unachtsamkeit" resultiert meistens daraus, dass die Hand oben auf dem Lenkrad liegt und die Kamera mich nicht sehen kann, weil sie so tief angebracht ist.

    Ist bei mir auch so ... aber ich gewöhne mir langsam das "von oben Lenken" ab.

    Schwerer zu ändern sind meine ziemlich kleinen Augen, die immer wieder (besonders bei Gegenlicht) zu "geschlossene Augen erkannt" führen. :D :D

    ...

    Und was sagt das Toyota Navi? Auf Höhe des Ziels natürlich "Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Ziel liegt links" :(

    :D :D


    Vor 12 Jahren musste ich mal zu einer Sporthalle im Nachbarort. Der Nachbarort selbst war leicht zu finden, aber ich hatte keine Ahnung, wo in dem (nicht gerade kleine) Ort die Halle war.

    Ergo: Navi angeworfen.

    Es führte mich sehr detalliert bis genau zum Ortseingangsschild .... und meldete dann "Das Ziel liegt ca 2 Kilometer vor ihnen, die Routenführung endet hier."

    :S :D :D

    Im Vor-Facelift (2025) findet sich das auch im "Mediadisplay" (der große über der Mittelkonsole) über "Personalisierung -> Auto -> Ladeeinstellungen". Da gibt's dann "Ladestrom", "Ladegrenze" und "Ladeleistung" (?).

    Bei meinem Arbeitgeber ist das inzwischen ein ziemliches Problem.

    Anfänglich war bei den ~20 Ladepunkten immer was frei. Inzwischen haben wir 30 und ~20 weitere werden gerade installiert. Ab 8h bekommst du außerhalb der Ferien keine freie Säule mehr.

    Zwar wurde eine "2h-Standzeit-Regel" eingeführt (rein als Appell, nicht technisch umgesetzt),

    Aber ess hat sich so ein "Vormittags-/Nachmittags-/Abend-Betrieb" etabliert, bei dem zur Mittags- und Kaffeepause umgeparkt wird (auf den Parkplätzen gegenüber den Ladepunkten stehen dann alle E-Autos.


    Halte ich auch für alltagstauglicher - kaum einer kann um 10h zur Säule hetzen und umparken (da wir ein relativ weitläufiges Betriebsgelände haben, muss man gut 15-20 Minuten einplanen). Außerdem wird halt nur mit 8-10KW geladen - da wird's für die Kollegen, die von weiter her kommen eng.


    Geht so Lala.


    Zweimal habe ich schon einen richtig unverschämten Burschen (wenn ich richtig sehe, derselbe) gesehen, der schon morgens um 07:30 eingestöpselt war und als ich um 17:30 wegfuhr immer noch da stand.

    Besonderer Hammer: Der war schon seit mehreren Stunden "voll" (wir bekommen eine EMail, wenn fertig geladen ist) - einmal hatte der sogar nur 36 Minuten geladen. :cursing: :cursing: :cursing:


    Ich bin da nicht so drauf angewiesen, aber wenn ich den nochmal sehe, "melde" ich das mal.