Beiträge von Ulfberht

    Für meinen RAV4 wollte Toyota schlappe 300,00 EUR für drei Jahre Kartenupdates! Allerdings hatte der auch kein Appleplay, so dass man eigentlich darauf angewiesen gewesen wäre.


    Was ist RSA?


    So ganz verstehe ich die Frage nicht: welche Software-Updates sind gemeint? Ich wüsste nicht, dass Toyota Software-Updates durchführt. O.k., gut, 1 x für das Modelljahr 2023 …. :(

    Ich fahre seit 2016 Toyota. Ich habe den Eindruck, dass Toyota Hardware kann, aber keine Software. Deshalb erwarte ich auch nicht, dass Toyota OTA nutzt ( oder kann). Ich habe den Eindruck, dass Toyota die Kunden, die ein Auto gekauft haben, egal sind; mit denen verdient man kein Geld mehr. Ich beziehe das auf die Software. Anders als manche andere Hersteller, sogar inzwischen die deutschen, wäre ich angenehm überrascht, wenn Toyota echte Software-Verbesserungen für alte Nutzer umsetzen würde. Sowohl Möglichkeiten als auch Zeit hätte es seit Einführung des bz4x genug gegeben.


    Es gab wohl eine einzige leichte (!) Verbesserung bezüglich des Lademanagements, das war es aber auch schon. Ansonsten mutet die Menüführung und das Informationsmanagement den Softwarekenntnissen eines Werksstudenten im 3. Semester an, ohne dass daran etwas verändert würde.


    Fahrtechnisch bin ich zufrieden, die Software betreffend nicht.

    Ich denke, dass man neben der Außentemperatur auch die Akkutemperatur kennen muss, um die Ladeleistung halbwegs beurteilen zu können. Leider kann man das bei Toyota nicht durch Bordwerkzeuge herausfinden, sondern braucht einen Dongle.


    Davon abgesehen: 80 kW bei 50 % habe ich auch im Sommer nicht gesehen.

    Ich habe da keine Illusion. ;)


    Ich fahre den Wagen gerne. Vom Fahrkomfort her fühle ich mich wohl. Ich hatte mich ja ursprünglich gar nicht beschwert und nur die Ladeleistung am 06.06. bei 1° gepostet, weil dies zu dem Thema dieses Threads passte.


    Für ein Modell, das in 2025 gebaut wurde, gibt es Fahrzeuge anderer Hersteller, die das im Winter besser können. Natürlich nicht alle. Und es gibt andere Modelle, bei denen ist es vielleicht sogar schlechter. Wenn ich aber gezielt zu der Ladeleistung des bz im Winter gefragt werde und der Hinweis kommt, man solle das Auto laden, wenn es das Auto gut findet, sage ich halt meine Meinung dazu. Das heißt ja nicht, dass das Auto generell schlecht ist. Ich glaube, dass ich zu dem Zeitpunkt des Kaufs das beste Gesamtpaket Auto für den Geldbetrag bekommen habe. Und ich hoffe, dass es bezüglich der Hardware die selbe Qualität liefert wie bei meinem RAV4, der mittlerweile 9 Jahre ohne Reparatur ausgekommen ist.


    Nichtsdestotrotz ist es meine Überzeugung, dass Toyota den Einstieg in die BEV versemmelt hat - und das finde ich enttäuschend. Der bz aus 2025 hätte technisch ein klein wenig besser sein können (Vorkonditionierung bei vorhandener Heizung ist keine Raketenwissenschaft) und softwaremäßig hinkt er zusätzlich Welten hinterher.

    Das habe ich in Betracht gezogen. Und es gibt andere Hersteller, die bei den Ladeständen des bz eine bessere Ladeleistung bieten, auch mit 400 V-Technik und Modelljahr 2025. Das bekommen (manch) andere im Sommer auch besser hin. Aber mit der Ladeleistung des bz komme ich klar, das ist so, wie ich mich vorher informiert hatte und ich die Praxis erlebe.


    „Sich vorher informieren“ ist immer eine tolle Aussage. Das habe ich. Die Feinheiten erfährt man jedoch häufig erst, wenn man das Auto im Realbetrieb selber nutzt. Dass die Ladeleistung im Winter so schlecht ist, damit hatte ich trotzdem nicht gerechnet. Im Alltag, mehr oder weniger Stadtverkehr, komme ich damit gut klar. Die schlechte Ladeleistung kommt für mich erst wirklich negativ zum Tragen, wenn es auf Langstrecke geht, was bei dem Wagen ja schon ab 250 - 300 km losgeht - im Winter.


    Und es ändert nichts an der für mich unverständlichen Tatsache, dass eine WP eingebaut wird, sie aber nicht für die Vorkonditionierung genutzt werden kann. Und dass es keine Updates gibt, die das Nutzererlebnis verbessern; wenigstens nehme ich keine wahr.

    Ich finde ein Auto unpraktisch, das bestimmt, wann ich es lade. Dass der Ladestrom bei 80 % geringer ist als bei 20 %, ist mir klar, liegt an den Eigenarten der Batterie. Wenn ich aber lieber heute lade mit 30 oder 40 %, anstatt morgen auf der Tour kurz nach dem Start an einer Ladesäule zu stehen, ist die Ladegeschwindigkeit dieses Autos nun mal ein Problem. Ich kann nicht zu Hause laden, bin also auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Das ist für mich kein Hindernis, ein eAuto angeschafft zu haben. Ich möchte jedoch dann Laden, wenn ich Zeit dafür habe und nicht, wann es mir mein Auto vorschreibt.


    Es sprechen für mich mindestens 2 Dinge gegen ein Runterfahren auf 10 oder 15 %:


    Es muss eine passende Ladesäule meines Anbieters erreichbar sein, wenn der Akku auf 10 % runter ist. Wenn jemandem der Preis egal ist, hat man kein Problem, eine Säule zu finden. Ich möchte kein Geld verschenken, also klappt das optimale Erreichen der Ladesäule selten zu einer Säule des passenden Anbieters. Hinzu kommt, dass man sich auf die Reichweitenanzeige nicht verlassen kann und als Alleinfahrer die Zielsäule nicht einfach umswitchen kann (nicht ohne anzuhalten und ohne Hilfe einer Fremdapp). Alternativ braucht man einen erfahrenen Beifahrer, den zu haben jedoch nicht Standard ist.


    Es macht keinen Spaß, den Wagen auf 10 % runterzufahren. Ich musste einmal bei 0 % noch ca. 4 km fahren. Die Leistungseinschränkungen gingen recht früh los, die km-Anzeige schmolz nur so dahin. Ich möchte dieses Erlebnis nicht noch einmal haben.


    Toyota kann Autos bauen - allerdings keine eAutos. Vielleicht ist das Facelift besser, das habe ich aber nicht. Softwaremäßig ist es Grotte; ein IT-Werksstudent im 3. Semester würde das vermutlich besser programmieren können. Ob Toyota an die ehemaligen Kunden denkt, mit denen sie bereits ihr Geld verdient haben und Updates mit Verbesserungen nachliefert - als langjähriger Toyota-Fahrer habe ich da so meine Zweifel. Dass das Auto OTA kann, scheint man auch vergessen zu haben. Zu wissen, dass nur eine warme Batterie gut lädt, eine Heizung einzubauen, die aber erst mit Fremdstrom funktioniert, zu wissen, dass das Erwärmen des Akkus lange dauert - und trotzdem keine Vorkonditionierung mit der vorhandenen Heizung ermöglicht, ist für mich Unfähigkeit.


    Man darf jedoch nicht vergessen, dass das Auto vergleichsweise „günstig“ war. Ein vergleichbares Fahrzeug eines anderen Anbieters mit der Ausstattung und der Batteriegröße wäre m.W. teurer gewesen (außer ein Tesla). Ich halte das Auto nicht grundsätzlich für einen Fehlkauf, bin jedoch von dem Pionier des Hybridantriebs, der unendlich Erfahrung mit Batterien in einem Auto haben sollte, enttäuscht.

    Im Winter reicht eine Säule mit 50 kW. Die lagen allerdings auch nur extrem kurz an. Außentemperatur 1 °


    Ladestand 35 %, Batterie min. 2° max. 4°, Zeit bis 80 % 1 Std. 5 Min., Zeit bis voll 2 Std. 40 Min.


    Ladestand 81 %. Durchschnitt 44,5 kW, geladen 32,74 kW/h, 44 Min.


    Ladestand 89 %, Durchschnitt 39,4 kW, geladen 38,22 kW/h, 58 Min., Batterie min. 19° max. 25 °


    Entweder wird die Batterie durch das Laden warm oder sie wird vom System erwärmt. Ausgehend vom vorherigen Beitrag scheint die Batterieheizung nur anzugehen, wenn der Stecker angesteckt ist. Schade, dass man das nicht anders steuern kann (oder Toyota das nicht umsetzen möchte, obwohl die Heizung vorhanden ist).


    Langstrecke im Winter ist für mich eine Geduldsprobe.

    .Batterie Temp Start.jpgLadekurve Ende.jpgLadekurve 81 %.jpgBatterie Temp Ende.jpg