Beiträge von Ulfberht

    Ich mag Knöpfe und Schalter, insbesondere Blinkerschalthebel.


    Ich mag aber nicht kryptische Bezeichnungen für Fahrzeugfunktionen; die Überlegung: danach suchen auf dem großen oder kleinen Bildschirm, die fehlende Suchfunktion.


    Ich mag nicht, dass Updates und Verbesserungen versprochen, aber nicht durchgeführt werden. Ob das ein Schnellzugriff für selbst ausgewählte Punkte sind, ein Menüpunkt für Anhängerfahrt, Waschstraße, Hund, Schlafen, … oder echte Verbesserungen wie eine Ladeplanung … sind. Diese Dienste (Updates, auch per OTA) sind übrigens auch unter den ab dem 5. Jahr kostenpflichtigen Diensten aufgeführt (9,99 EUR mtl., wer das noch nicht weiß). Der digitale Schlüssel wird separat mtl. abgerechnet.


    Die Software ist absolut rückständig. Toyota könnte daran etwas ändern, macht es aber nicht. Dass Toyota die Kunden egal sind ist das, was mich stört. Und da beneide ich die Tesla-Fahrer drum. Aber selbst die deutschen Hersteller sind Toyota weit voraus. Software-Updates halten ein Gerät (Handy, Lautsprecher, Auto, Computer, … ) lange Zeit aktuell.

    Die Software wird immer wichtiger, gerade beider jüngeren Generation. Die Software von Toyota ist extrem veraltet. Das wäre nicht so schlimm, wenn die Funktion „Update“,insbesondere per OTA, genutzt würde. So steht das auf der Werbeseite und den Digital Services. U. a. dafür nimmt Toyota ab dem 5. Jahr 9,99 EUR mtl.. Allerdings ohne diese Dienste zu nutzen.


    Und Hardwarequalität muss ich erst mal abwarten. Die Batterie wurde innerhalb der ersten Monate getauscht, ich wurde vor einem Urlaub im Regen stehen gelassen, weil man am Samstag (Werkstatt ist dann geöffnet) keine Ersatzbatterie einbauen wollte, die Ladebuchse ist defekt. Man muss den Stecker in eine bestimmte Richtung drücken (dazu gibt es sogar ein Lehrvideo), … Es gibt Schlimmeres, ja, aber gute Qualität ist das nicht, eher normal im Vergleich.

    Erstens habe ich trotzdem einen Facelift, nämlich das erste dieser Art. Inzwischen gibt es das zweite Facelift. Zweitens hatte ich bereits 1 Stunde vor deinem Beitrag meinen Irrtum bemerkt und vermutet, dass ich die Bezeichnungen, die hier verwendet werden, nicht richtig zugeordnet habe.

    Ich war ca. 2.700 km in Schweden unterwegs (und kurz in Dänemark).


    Die Ladeplanung hatte ich zunächst mit ABPR mit Monatsabo geplant. Wertvoll fand ich, dass der ca.-Ladestand bei Ankunft angezeigt wurde und die Belegung der eingeplanten Ladesäule. Ich nutze mobilize und dachte, so gut klar zu kommen. Als Ladepreis peile ich ansonsten möglichst unter max. 50 Cent/kWh an. Deshalb habe ich mir auch das Monatsabo von Chargeprice gegönnt (ist auch in Applecar eingebunden).


    Leider hakte ABPR immer wieder, so dass ich mich auf die Routenführung nicht verlassen konnte und parallel auf das Toyota-Navi und Apple zurückgriff. Beide Alternativen haben Vor- und Nachteile. Besonders gut am Toyota-Navi finde ich, dass Raststätten und deren Angebote/Ausstattung angezeigt werden.


    In Deutschland fand ich die Versorgung direkt an der Autobahn katastrophal. Es gab nur jeweils wenig Ladeplätze (das wenigste, vor denen ich stand, waren 2, nicht Ionity), Ionitys manchmal 4, öfter 6 - von denen dann 1 Säule defekt war. Aufgrund des Ferienwochenendes waren die Ladeplätze besetzt, so das wir hätten warten müssen. Dafür ist aber an den Rastplätzen (an denen ich war) kein Platz, man blockiert die Durchfahrt. Wir sind dann weitergefahren und hatten vorher über Chargeprice nach Alternativen abseits der AB, aber in deren Nähe, gesucht. Das hat dann relativ gut geklappt, an einem geschlossenen Baumarkt, an dem nichts los war - allerdings ohne Infrastruktur.


    In Dänemark stellte ich fest, das mobilize in den nordischen Ländern anscheinend nicht funktioniert. Hier half Chargeprice weiter. Es gibt in Dänemark und Schweden Anbieter, bei denen Laden ohne Abo (!) bis 51 Cent möglich ist. Ich lag meistens bei bis zu 45 Cent/kWh. Das Hantieren mit mehreren Apps fand ich umständlich und während der Fahrt unmöglich, wenn man keinen Beifahrer hat - oder für gefährlich.


    Hilfreich fand ich dann in Schweden das Toyota-Navi. Dort gibt es alle paar Kilometer an der „Autobahn“ oder nah daneben Rastplätze mit Lademöglichkeiten. Das Navi zeigt sie mit km-Entfernung und Ausstattung an, so dass ich anhand des Ladestands wie bei einem Verbrenner ohne Planung fahren konnte. Meistens konnte ich vor der Abfahrt sehen, welcher Anbieter dort vorhanden war. Es waren häufig mehr als genug Ladeplätze vorhanden. Defekte hatte ich nur einmal in Dänemark bei Ionity gesehen, wo ich eh nicht laden konnte, sonst nicht.


    In Deutschland auf der Rücktour hatte ich mit dieser Vorgehensweise Pech, weil es nur wenig Ladeplätze gab, die dann besetzt waren. Wir haben dann einmal bei einem Ladepark von EnBW geladen, abseits der AB, mit einem SB-Kiosk. Der war recht ordentlich. Die einzige Toilette daneben (immerhin gab es eine), war katastrophal.


    Wir sind ca. 2.700 km gefahren, hatten ca. 230,00 EUR Energiekosten (die Parkplatzkosten waren deutlich höher) und lagen beim Verbrauch bei ca. 19,4 kW/h/100 km.


    Mein Fazit: In Belgien und den Niederlanden komme ich mit mobilize gut und günstig zurecht. Allerdings ist die Anzahl der Ladeplätze bei Ionity grenzwertig. In Schweden konnte ich fast ohne Ladeplanung wie mit einem Verbrenner fahren. Die Preise ohne Abo würde ich mir so auch in Deutschland wünschen, teilweise bis zu 45 Cent möglich, oft bis zu 51 Cent. Meistens gab es viele Ladeplätze. Vattenfall fand ich ganz gut. Kleine Ladesäulen mit 150 kW (leider mehr als genug für einen bz4x), i.d.R. 12 Ladeplätze. In Deutschland fand ich die Situation Richtung Norden ungenügend. Anzahl der Ladeplätze an den Raststätten (2 - 6 wo ich war) viel zu niedrig, kein vernünftiger Platz, um auf eine frei werdende Säule warten zu können, ohne Abo Wucherpreise, man sieht vor der Abfahrt nicht, welche Anbieter es gibt. Wenn man auf den Ladepreis achtet, keine langen Wartezeiten möchte, auch keinen Stress vor der Ladesäule, kommt man m.E. nicht um eine vernünftige Ladeplanung herum. Dafür braucht es eine gute App, die man im Auto einfachst bedienen kann. Das bietet Toyota nicht. Das schreckt weniger technikaffine Autofahrer ab. Es nervt mich auch, komme aber klar.


    Wäre ich lieber mit einem Verbrenner gefahren: nein. Der bz4x lässt sich gut fahren, ein eAuto sowieso. War die Reichweite ein Problem: nein, weil wir eh gemütlich unterwegs sind und immer mal wieder eine Pause einlegen (das taten wir zuletzt auch vorher mit dem Verbrenner, Fahrten von 500 km oder länger an einem Stück mochten wir schon länger nicht mehr). War die Ladezeit ein Problem: wenn ich ehrlich bin, für uns nicht. Auch wenn ich mit der Ladeleistung nicht zufrieden bin, war das Auto meistens doch schneller geladen, als es nötig war. Ich hatte allerdings auch jede Pause zum Laden genutzt, die sich ohne Aufwand geboten hatte, unabhängig vom Ladestand.

    Nicht hilfreich ist auch, dass Toyota keine Software-Updates aufspielt und keine Verbesserungen oder neue Funktionen anbietet. In den Services sind diese Punkte aufgeführt, auch Nutzung von OTA - nur nutzt Toyota das nicht. Ab dem 5. Jahr muss man für die rudimentär vorhandene Software 9,99 EUR mtl. bezahlen (Stand 2026).


    Durch die fehlenden Updates und Upgrades altert das Auto noch schneller, als es müsste. Das Auto ist schnell unmodern und wirkt auch so. Man stelle sich ein Handy oder ein Pad vor, das 5 Jahre alt ist, das seit dem Kauf keine Updates und keine neuen Apps aufgespielt bekam. Extremes Gegenbeispiel ist Tesla. Dort altert (fast) nur die Hardware, viele Komponenten, einschließlich des Hauptcomputers und Bildschirms, kann man austauschen. Auch wenn man das nicht macht, bleibt das Auto von der Bedienung her jung und aktuell. Der Toyota wird schnell altbacken. Es gibt aber auch andere Hersteller, die ihre Kunden nach dem Kauf nicht vergessen und Updates und Neuerungen aufspielen. Es bleibt aber dann auch die Frage offen, wie lange sie das machen. Aber solange sie das machen, werden vergleichbare Modelle dadurch attraktiver sein.


    Hinzu kommt, dass die Grundversorgung der Software nur für die ersten 10 Jahre garantiert wird. Dass eAutos älter werden können, sieht man an den Pionieren. Von der Hardware her und aufgrund der extrem konservativen Ladekurve und Nutzung der Gesamtkapazität traue ich Toyota-Fahrzeugen ebenfalls eine lange Lebenszeit zu. Wir fahren einen RAV Mildhybrid seit über 10 Jahren ohne Probleme.


    Ich glaube aber, dass der Softwarestand und Bedienkomfort für die Werterhaltung eines Fahrzeugs auch eine Rolle spielt und unterschätzt wird. Insbesondere wird das für die jüngere Generation gelten, da die sich in der Regel keinen Neuwagen leisten und lieber auf einen günstigeren Altwagen zurückgreifen und es gewohnt sind, dass man Hardware auf einen aktuellen Stand hält.

    Es gibt bei einer Dashcam keine Bewegungssensoren; sie müssten außen angebracht werden, um zu funktionieren. Die Kamera läuft und startet die Aufnahme durch Bewegungserkennung (Softwareanalyse der Bilddaten). Das machen Überwachungskameras auch so.


    Eine Viofo verbraucht im Standby ca. 7 Watt.


    Damit die Starterbatterie nicht leergeaugt wird, gibt es einen Batteriewächter. I.d.R. kann man dort die Mindestspannung einstellen, die die Batterie mindestens haben darf. Ist der Stand erreicht, wird die Dashcam komplett abgeschaltet.

    Ich bin weder verblödet noch brauche ich dafür die KI.


    Und EnBw auch nicht, weil zu teuer.


    Ich möchte nicht die nächste Ladesäule finden, sondern die nächste bestimmter Anbieter, die ich möchte. Ich möchte auch nicht mehrere Abos. Und ich fände es hilfreich, wenn ich sehen kann, mit welchem Batteriestand ich vermutlich ankommen werde und wie die Auslastung des anvisierten „Ladeparks" aussieht. Ich möchte das Ganze alleine, ohne Beifahrer oder Ablenkung vom Straßenverkehr, machen können. Ich denke, dass dafür keine KI gebraucht wird; wenn aber doch, stört es mich nicht, wenn der Hersteller sie nutzt.


    Das alles wird von Toyota nicht geboten.


    Ich habe jetzt eine Mail von Toyota erhalten und muss für bestimmte Dienste monatlich zahlen. Digitaler Schlüssel 6,99 EUR und sonstige Dienste 9,99 EUR. Ich muss sagen, dass ich für 9,99 EUR andere digitale Dienste, die dafür mehr bieten (u.a. Updates und Neuerungen) und wegen der genutzten Lizenzgebühr mehr Aufwand betreiben müssen.


    Interessant finde ich nämlich, dass in den Connected Services das Paket „Navigation und Kartendaten“ enthalten ist.


    - Aktualisierung der Clouddaten 24 x jährlich. Ich weiß nicht, was darunter fällt und müsste per OTA erfolgen. Davon habe ich nichts mitbekommen.

    - OTA Fehlerbehebung - ich musste dafür zur Werkstatt. Auf die Fehlerbehung der Meilen-Ansage warte ich seit Kauf.

    - OTA - Neue Funktionen - welche denn?

    - OTA - Update des Multimediasystems - da hätte es schon einiges geben müssen


    Die Anzeige von Ladesäulen (für mich positiv gedacht rudimentär vorhanden) zählt zu den kostenlosen Standarddiensten. Ist m.W. während der Fahrt nicht zu gebrauchen, auch nicht aufgrund fehlender weiterer Angaben.


    Bezahlt werden müssen in einem anderen Dienst das EV-Routing und EV-Ladestationen. Was auch immer sich dahinter verbergen mag.


    Wir haben aktuell 3 Toyota in der Familie. Das hindert mich aber nicht daran, das anzusprechen, was bei diesem Hersteller nicht funktioniert: Das ist die After-sales-Kundenbetreuung in Bezug auf Software. Menüführung, Einstellungsmöglichkeiten, Verbesserungen, Neuerungen, Nutzung von OTA, … Die fehlende Ladeplanung ist da nur ein Punkt von vielen. Da kann man sich hinstellen und schimpfen: Du hättest ja eine Probefahrt machen können! Das hättest du vorher wissen müssen! Nein! Toyota wirbt mit Updates, gibt das unter digitalen Service an und dort steht auch etwas von Neuerungen - vielleicht hätte ich es tatsächlich als langjähriger Toyota-Fahrer wissen müssen -; aber ich war tatsächlich gutgläubig und blauäugig und ging nicht davon aus, dass Toyota die (selbst angegebene) Technik nicht nutzt und auch gar nicht daran zu denken scheint, dies zu ändern.


    Und was mich demnächst noch mehr ärgert ist, dass ich für den unausgegorenen Mist auch noch 9,99 EUR mtl. zahlen muss, weil sonst die Komfortfunktionen, die gerade auch ein eAuto ausmachen, auch noch wegfallen.

    Bei mir wird das Handy ebenfalls heiß, geladen wird es wohl nur sporadisch, denn es wird auch bei einer langen Fahrt immer leerer.


    Ich nutze die Schale nicht mehr. Abstellen konnte ich sie nicht. Man könnte mal nach der Sicherung suchen. Bei der Leistung sollte sie einzeln abgesichert sein.