Ich war gestern in Frankfurt/Main und habe wieder mal sehr negative Erfahrungen
mit dem Laden in größeren Städten gemacht.
Im Zentrum gibt es überhaupt keine Schnellader mit 150 kw oder mehr.
An einen Langsamlader wie es sie z.B. im Parkhaus Konstablerwache ausreichend
gibt, brauche ich mit meinem nur 1-phasig mit max. 4,6 kw ladenden bZ4x gar nicht
zu fahren. Da bekomme ich in 3 Stunden nur ca. 50 km.
Die meisten Säulen in Frankfurt sind von Mainova, die im bZ4x Navi zwar angezeigt
werden, aber nicht ob aktuell frei oder belegt. In der EnBW-App ebenfalls nicht.
So bin ich 1,8 km durch die Stadt zum ersten Schnellader getigert, der belegt war.
Dann weitere 2,1 km zum nächsten, bei einem abgeschrankten Rewe-Parkplatz
mit Schild "6 € je angefangene Std.". Der war auch belegt und ich musste unvoll-
richter Dinge Parkgebühr zahlen. Schließlich habe ich, nachdem ich mich nochmals
1,2 km durch den zähen Stadtverkehr gekämpft habe, am Reepstockbad geladen.
Da waren 4 Schnellademöglichkeiten. 1 Auto stand und war am laden. 2 Säulen
waren "rot" und ich konnte glücklicherweise an der letzten freien Säule laden.
Wenn da auch jemand gestanden hätte, ich hätte vermutlich am Rad gedreht.
Mein Tipp:
Ladet vor der Einfahrt in die größeren Städte. Im Umland (ca. 25 km Radius) gibt es
m.E. immer ausreichend Schnellader.
Meine Sorge:
Es stehen immer öfter Kleintransporter an den Schnell-Ladesäulen, die m.W. exorbitant
zunehmen. Z.B. von Hermes, von Amazon, von den örtlichen Stadtwerken, von Hand-
werkern und sonstigen Gewerbetreibenden. Da scheint in den größeren Städen der
Ausbau der Ladeinfrastruktur mit Schnelladern nicht nachzukommen.