Beiträge von Guenter_23

    Bi-Direktionales Laden und die E-Autos als Pfufferspeicher für die PV-Anlage zu

    verwenden ist nach wie vor in Deutschland politisch unerwünscht.


    Da hat sich in den letzen Jahren überhaupt nichts getan - mal von Alibi-Versuchen

    abgesehen - obwohl es in anderen Ländern inzwischen selbverständlich ist und

    gut funktioniert.


    Ähnlich wie mit den Ladekarten und Ladetarifen. In anderen Ländern zahlt man

    einfach mit der EC-Karte oder der Kreditkarte ohne Kunde zu sein, ohne einen

    Rahmenvertrag zu haben, ohne irre Aufpreise zahlen zu müssen. Der Gesetzgeber

    hat das dort entsprechend geregelt und hat die Auswüchse, die es in Deutschland

    gibt, unterbunden.


    Ich denke auch immer noch über einen Pfufferspreicher für meine 15 kWp-PV-

    Anlage nach. Das ist aber, wie @Jawim weiter vorn schon schrieb, immer noch

    in Summe zu teuer und nicht lohnend.

    Ich war gestern in Frankfurt/Main und habe wieder mal sehr negative Erfahrungen

    mit dem Laden in größeren Städten gemacht.


    Im Zentrum gibt es überhaupt keine Schnellader mit 150 kw oder mehr.

    An einen Langsamlader wie es sie z.B. im Parkhaus Konstablerwache ausreichend

    gibt, brauche ich mit meinem nur 1-phasig mit max. 4,6 kw ladenden bZ4x gar nicht

    zu fahren. Da bekomme ich in 3 Stunden nur ca. 50 km.


    Die meisten Säulen in Frankfurt sind von Mainova, die im bZ4x Navi zwar angezeigt

    werden, aber nicht ob aktuell frei oder belegt. In der EnBW-App ebenfalls nicht.


    So bin ich 1,8 km durch die Stadt zum ersten Schnellader getigert, der belegt war.

    Dann weitere 2,1 km zum nächsten, bei einem abgeschrankten Rewe-Parkplatz

    mit Schild "6 € je angefangene Std.". Der war auch belegt und ich musste unvoll-

    richter Dinge Parkgebühr zahlen. Schließlich habe ich, nachdem ich mich nochmals

    1,2 km durch den zähen Stadtverkehr gekämpft habe, am Reepstockbad geladen.


    Da waren 4 Schnellademöglichkeiten. 1 Auto stand und war am laden. 2 Säulen

    waren "rot" und ich konnte glücklicherweise an der letzten freien Säule laden.

    Wenn da auch jemand gestanden hätte, ich hätte vermutlich am Rad gedreht.


    Mein Tipp:

    Ladet vor der Einfahrt in die größeren Städte. Im Umland (ca. 25 km Radius) gibt es

    m.E. immer ausreichend Schnellader.


    Meine Sorge:

    Es stehen immer öfter Kleintransporter an den Schnell-Ladesäulen, die m.W. exorbitant

    zunehmen. Z.B. von Hermes, von Amazon, von den örtlichen Stadtwerken, von Hand-

    werkern und sonstigen Gewerbetreibenden. Da scheint in den größeren Städen der

    Ausbau der Ladeinfrastruktur mit Schnelladern nicht nachzukommen.

    Ich sehe bisher EnBW als Top Anbieter an. Zumindest auch Zuhause habe ich einen EnBE Schnellader in der Nähe. Und mit dem Tarif L sind 39 Cent auch günstig finde ich. Dazu kommt noch der mega Vorteil von AutoCharge, der Komfort ist einfach Klasse. Kabel einstecken und fertig.

    Übrigens ist der EnBW Tarif M (5,99 € mtl. Grundgebühr) kürzlich auf von 49 Cent auf 46 Cent gesenkt worden.

    Ich komme mit Tarif M gut klar.


    Vorteil bei EnBW ist neben den vielen eigenen Ladesäulen die Kooperation mit Shell-Tankestellen (gleicher Preis

    wie an der EnBW-Säule) und die Kooperation mit Aral, wo es etwas mehr kostet, aber mit 59 Cent noch erträglich

    ist. Insbesondere die Aral-Ladestellen nehmen m.E. zur Zeit sehr stark zu.

    ... Ich würde, wenn ich es hätte, im Serviceheft, nachschauen. (wenn es das noch gibt) ...

    Mein 10.2022er bz4x hat ein Toyota-Serviceheft.


    Mein Händler führt das aber nicht.

    Weder die Übergabeinspektion ist vermerkt, noch die 15.000 km, 30.000 km, 45.000 km.

    Dann die 60.000 km wurde dann mal eingetragen, die anderen aber nicht nachgetragen,

    obwohl die bei diesem Händler gemacht wurden.

    Die 75.000 km wieder nicht.


    Also scheint es keine Relevanz mehr zu haben.

    Der FTH in Düsseldorf (da wo ich geleast habe habe) sagte, dass die Inspektionen so um die 500 € kosten.

    Den Preis finde ich ziemlich hoch. Werde mal bei zu Hause in Essen bei ...

    Leute, bleibt aus den teuren Großstädten mit hohen Lohnkosten, hohen Mieten und hohen Grundstückspreisen weg.

    Da muss die Inspektion teurer sein!


    Fahrt zu Toyota-Händlern auf dem Land, wo die "anderen Kosten" für den Händler niedriger sind und der Händler

    günstiger anbieten kann.


    p.s.: Wenn Du in Essen Inspektion machen willst, kannst Du auch Sylt oder Monaco nehmen. Der Aufschlag dürfte

    der gleiche sein.