Welche Sommerreifen in 235/50/20 ?

  • Hallo,


    möchte kurz meine Erfahrungen zu den bisherigen Sommerreifen kund tun:


    1. Satz

    Bridgestone Allenza 001 (waren vom Werk aus drauf)

    + haben relativ lange gehalten

    + waren beständig gegen Beschädigungen durch Schotter usw., keine Platten gehabt.

    + liefen relativ ruhig

    + sicheres Kurven- und Fahrverhalten

    - rollten etwas hart ab

    - etwas teuer


    2. Satz

    Nokia Powerprof 1

    + sehr, sehr günstiger Preis

    + waren beständig gegen Beschädigungen durch Schotter usw., keine Platten gehabt.

    - etwas laut von den Straßengeräuschen

    - Kurven- und Fahrverhalten nicht so gut

    - haben sich überraschend schnell abgefahren (halbe Fahrleistung des Bridgestone)


    3. Satz

    Michelin Pilot Sport 4 SUV

    + sehr sicheres Kurven- und Fahrverhalten. Auto liegt richtig fett sicher in der Kurve.

    + laufen sehr sehr ruhig, kaum Geräusche

    + rollen deutlich komfortabeler ab als die beiden Anderen

    - teuer

    Mehr kann ich noch nicht dazu sagen, da relativ neu drauf.

    War Empfehlung meines Reifenhändlers. Hätte normalerweise keinen Sport-Reifen genommen,

    Händler meinte aber, dass der Zusatz "SUV" wichtig wäre und der Reifen dadurch stabiler bzw.

    robuster wäre (1 Lage mehr), als der Michelin E Primacy oder der Michelin Primacy 5.

    Bin von dem Reifen mehr als begeistert! Als ob man ein anderes Auto fahren würde.

    bZ4x - Palladiumsilber - EZ 10.2022 - Technik - Comfort - Allrad - AHK - 20".

  • Moin, welche Laufleistung hatten die Reifen 1&2?

    Dazu möchte ich keine Angaben machen, da dann damit i.d.R. eine vollkommen blödsinnige Diskussion losgetreten wird.


    a.) Der Eine wohnt im Flachland, der Andere im Bergland. Verstehen viele nicht, dass im Bergland der Verschleiß höher ist.

    b.) Der Eine fährt Sommerreifen bis zu den gesetzlichen 1 mm runter, der Andere hat bei 3-4 mm schon ein schlechtes Gewissen,

    weil er auf der Autobahn in den LKW-Spurrillen weg schwimmt.

    c.) Der Eine fährt im Jahr 50.000 km wo sich der frische Reifen schnell abfährt, der Andere im Jahr 5.000 km sodass die Reifen mit

    jedem Jahr härter werden und sich ab dem dritten Jahr fast gar nicht mehr abfahren und gefühlt unendlich halten.

    d.) Der Eine fährt wie eine Schnecke (gibt m.E. nie jemand zu), der Andere eher sportlich. Gerade beim bZ4x driftet das vollkommen

    auseinander, was wir von den vollkommen unterschiedlichen Reichweiten in den Diskussionen kennen.

    e.) Der Eine mißt korrekt an der abgefahrensten Stelle des Reifens z.B. an der abgefahrenen Außenflanke. Der Andere mißt an der

    Stelle, wo noch das meiste Rest-Profil vorhanden ist. Das verfälscht das Ergebnis zusätzlich.


    Es wird dann aufeinander eingedroschen, wer "den Längsten" hat, ohne die Punkte a - e und evtl. noch andere relevante zu berück-

    sichtigen.


    Problem bei den Nokia-Reifen war, dass die vorne innerhalb 1 Saision auf 1,5 mm runter waren, hinten aber noch 3,5 - 4 mm hatten.

    In der Saision war ich aber auch viel mehr gefahren, als normal bzw. vermutet. Dann habe ich dieses Frühjahr von vorn nach hinten

    getauscht und das fuhr sich wie auf Eiern.


    Als Tipp kann ich nur dringend raten, auch denen mit Allrad, die Reifen regelmäßig von vorn nach hinten zu tauschen und

    umgekehrt, was ich normalerweise auch mache.

    bZ4x - Palladiumsilber - EZ 10.2022 - Technik - Comfort - Allrad - AHK - 20".

    2 Mal editiert, zuletzt von Guenter_23 ()

  • Bitte beachten: Die Reifen mit der meisten / besten Profiltiefe gehören immer auf die Hinterachse, da dies die spurführende Achse ist.

    Wie Du auch geschrieben hast fährt es sich dann auch wie auf Eiern, weil die Spurführung schlecht ist. Dass kann in nassen Kurven zum Ausbrechen der Hinterachse führen (kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen).

    bz4x Comfort onyx-schwarz

    Einmal editiert, zuletzt von CSeidl ()

  • Bitte beachten: Die Reifen mit der meisten / besten Profiltiefe gehören immer auf die Hinterachse, da dies die spurführende Achse ist.

    Wie Du auch geschrieben hast fährt es sich dann auch wie auf Eiern, weil die Spurführung schlecht ist. Dass kann in nassen Kurven zum Ausbrechen der Hinterachse führen (kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen).

    Das immer ist zu viel ! Sorry aber normal fahrt braucht keine spurfuhrende Achse hinten. Beim schlangen Verkehr mit starken abbremsen ,besonders auf nasse Strasse , sind 80% die vordere Reifen an der Arbeit . Da sind dann auch gute Reifen vorne nötig ! Klar jeder fahrt anders , aber ich habe in meinem Autofahrer leben noch nie ein Problem mit der hintere Achse gehabt, aber dafür schon grossen angst bei Vollbremsung auf nasse Strassen. Aktuelle Autos sind alle mit ESP und dieser stabilisiert gut

    Fazit ,fur mich sind weder die bessere Reifen vorne als Hinten. Man soll bestens regelmassig tauschen um überall ein ziemlich klar Abrieb haben da dann elle fuer alle Situationen besser passen.

  • Und nur so funktioniert es ja, weil beim frontgetriebenen Wagen die vorderen Reifen stärker beansprucht, sprich abgefahren werden, sollten diese ja in der nächsten Saison nach hinten wandern um eine gleichmäßigen Abrieb zu erzeugen, dies gilt auch für AWD, ist zwar nicht ganz so extrem, dennoch vorhanden

    BZ4X Teamplayer AWD, abnehmbare Anhängerkupplung, EZ 11/24

  • Auch die Fahrer von Ganzjahresreifen sollten einmal im Jahr die Reifen umstecken … ist eben die Frage, ob man

    soviel spart, keinen zweiten Satz Reifen (Winter) anzuschaffen, Arbeit hat man ja trotzdem

    Ich fahre bei ca. 25.000 km jährl. auf dem bZ4x-Allrad von ca. 15.09. - 15.03./15.04. Winterreifen.

    und von 16.03./16.04. - 14.09. Sommerreifen.


    Das passt auch mit dem 15.000 km-Inspektionsinterval.


    D.h. ich habe i.d.R. im Frühjahr einen Service und im Herbst einen Service, bei dem ich die Reifen gleich mit wechseln

    lasse. Also wird 2 x pro Jahr beim Radwechsel geschaut, dass die Reifen mit mehr Profil nach vorn kommen, damit mir

    das nicht passiert, wie mit den Nokia-Reifen, dass vorne nur 1,5 mm sind und hinten noch 4 mm. So groß darf die

    Differenz keinesfalls werden.


    Selbst die Reifen zu wechseln, ist nicht so einfach, da die 20"-Felgen mit den 235/50R20 Reifen ganz schön schwer sind

    und der Toyota bZ4x nicht so konstruiert ist, dass er sich mit einem Wagenheber gut heben lässt. Man braucht m.E.

    dazu einen "stärkeren 2,5-3,0 to. Rangierwagenheber", der nicht ganz billig ist, wenn es ein ordentlicher sein soll.


    Wer nur ca. 10.000 km pro Jahr fährt und keine besonderen Wintererfordernisse hat (Bergland oder Ski-Urlaub), dem

    würde ich zu Ganzjahresreifen raten. Unter Anderem, weil bei 2 Reifensätzen die Reifen zu lange halten und ab dem

    3. oder 4. Jahr sehr hart werden und ein Winterreifen dann kaum mehr Gripp bieten würde, als ein nicht so alter

    Ganzjahresreifen.


    Ich habe auch schon mal Ganzjahresreifen gefahren und dann eben jedes Jahr, wenn der Winter richtig los ging, also

    Ende November/Anfang Dezember dann immer einen neuen Satz draufmachen lassen.


    Muss letztendlich jeder selbst entscheiden anhand seiner Anforderungen.

    bZ4x - Palladiumsilber - EZ 10.2022 - Technik - Comfort - Allrad - AHK - 20".