Beiträge von Hairando

    Ich habe zwar keine Vattenfall-Ladekarte, aber deren Website ist schon ein Grauß.

    Die von dir genannten Preise gelten nur für Ladesäulen, die von Vattenfall betrieben werden, es gibt aber auch Vattenfall-Säulen, die von Partnern betrieben werden (mit nicht genannten Preisen):

    * Der Preis gilt an Ladestationen, die von der Vattenfall InCharge AB betrieben werden. Preise an Ladestationen, die von Unternehmen im Rahmen des Business Charging Plus Service eigenständig betrieben werden, können davon abweichen. Die aktuellen Preise für das Laden an den jeweiligen Stationen finden Sie in der Vattenfall InCharge App.

    Zusätzlich ist deren Ladesäulensuche auf der Website kompletter Schrott. Man kann zwar angeblich nach Vattenfall-säulen filtern, es werden aber trotzdem Säulen diverser Anbieter (EnBW etc.) angezeigt. Überzeugt mich jetzt nicht, Kunde zu werden.

    Ionity ist nett mit der monatlichen Option, aber gegenüber Ewe-Go muss ich dann auch min. 90 kWh "tanken", um auf 0 zu kommen.


    Wir nutzen hautpsächlich Ewe-Go, Aral (über ADAC) und EnBW, wenn es schnell gehen soll.

    In letzter Zeit laden wir dank Ad-Hoc Map häufiger ohne Ladekarte zu besseren Preisen - bspw. in Hessen eine Ladesäule eines örtlichen Wasserwerks oder die TEAG-Säulen bei Edeka.

    Gleichzeitig motiviert das hoffentlich die Anbieter, auch entsprechende Lösungen & Preise voranzutreiben. Wenn alle nur nach dem Motto "was stören mich 0,68 € / kWh am 11 kW Ladepunkt, ich habe eine fixe Roamingrate / das zahlt eh die Firma" laden, hindert das nur mehr Private am Wechsel und Flottenkunden überlegen zurecht, ob nicht der TDI doch besser wäre.

    p.s.:

    Hab Ihr eigentlich etwas davon gehört, dass man durch ungeeignete oder Billig-Wallboxen

    aus dem Netz die Lebenszeit des Akkus vermindern kann? Hat mir letztens einer an der

    Hotelbar erzählt.

    Das ist mMn völliger Quatsch. Eine AC-Wallbox ist im Endeffekt nur eine fancy Steckdose, den spannenden Teil (die Wandlung in DC + Spannungsanhebung für den Akku) übernimmt das Auto.

    Drei Jahre wird schwierig, bis dahin fließt aber auch noch viel Wasser über den Rhein und es werden genauere Daten zur Förderung auftauchen. Zumindest bis Ende des Jahres bzw. bis Anfang/Mitte 2027 wird die Förderung sicher laufen.


    Die grundsätzliche Frage über den Sinn und Zweck der Förderung kann man eh diskutieren.

    Meiner Meinung nach ist das ziemlich sinnlos und hauptsächlich ein Bonus für die Händler&Hersteller, die die Preise zügig passend neu kalkulieren. Siehe bspw. Dacia mit dem Spring, deren hauseigene Rabattaktion kurz nach Bekanntgabe der Förderung unerwartet auslief oder das jahrelange Theater mit Wärmepumpen in DE, die hier auf magische Weise deutlich teurer verkauft und montiert werden, als in anderen europäischen Ländern ohne Fördertopf.

    Aus meiner Sicht viel zielführender wäre eine staatliche Förderung der Ladeinfrastruktur inkl. aufgerufener Preise bspw. über die kommunalen Stadtwerke, um auch "Laternenparker" zu überzeugen und die Abschaffung der unsäglichen 0,5% Regelung für PHEV. Ich sehe auch bei mir in der Firma genug Firmenwagen mit noch eingepacktem Ladekabel - "zu aufwändig", "lohnt nicht, habe doch eh eine Tankkarte", "habe den nur wegen der Steuer gewählt" um zu behaupten, dass der reale CO²-Ausstoß hier deutlich höher ist, als für die Flottenwerte des Herstellers berechnet.

    So dramatisch würde ich das nicht sehen:

    • Bei den Hybriden sind nicht nur förderfähige PHEV, sondern alle HEV erfasst.
    • Laut KBA waren in 2025 grob 2/3 gewerbliche Neuzulassungen und damit nicht förderfähig. Zusätlich sind PHEV aufgrund der 0,5% Regelung besonders beliebt als Firmenwagen (hier fehlen mir leider Infos zur Verteilung privat/Gewerbe).

    Damit dürften von den 442k im Q1 ca. 130k privat (und davon einige aus nicht förderfähigen Haushalten oder nicht förderfähige HEV + PHEV < 80km) sein.

    1. Wir planen unsere Touren mit google maps und schicken dann ggfs. die gewünschten Zwischenziele an das Toyota-Navi. Auf die schnelle genügen die Daten bei google, um eine passende Ladesäule zu finden. Wenn wir es nicht eilig haben, kommt ein Blick auf "Ad-Hoc Map" dazu. Da finden sich immer mal kleine lokale Anbieter, die per Kreditkarte günstiger als EWE/EnBW/Aral sind.

    2. Je nach Verkehrsfluss und Laune. Als Faustregel nehmen wir gerne eine gesparte Minute je extra Kilometer als Grenze.

    3. Ebenfalls nach Laune und angepeiltem Ziel. Wir versuchen, die Ladepausen mit einer passenden Gastropause, einem kleinen Picknick (bei abgelegeneren Säulen) oder zumindest einem Spielplatz für Sohnemann zu kombinieren. Dann ist es auch egal, ob der Wagen 20 oder 40 Minuten laden muss.

    4. Ladekarte ist hilfreich, funktioniert für uns bisher auch gut ohne Abo. EWEGo ruft afair auch im Ausland 0,62 bei Fremdsäulen auf, EnBW variabel 0,56 - 0,89 je nach Säule/Anbieter. Muss man halt einmal durchrechnen, wie viel unterwegs geladen wird.

    5. Genau, entweder Kabel (verwende einfach das von Toyota mitgelieferte) oder mit einem Dongel von AliExpress und Co. Läuft bei mir bisher zuverlässig, aber selten.


    Mach dir keinen zu großen Kopf, inzwischen gibt es hinter quasi jeder Autobahnabfahrt irgendwo Ladesäulen und bei 15% SoC laden ändert auch nicht viel an der Reisezeit, wenn es gerade passt.

    [...] Bei 6.000,- Anzahlung müssten die Raten deutlich niedriger ausfallen, als es momentan der Fall ist. [...]

    Woher kommt die Annahme? Durch die bis zu 6k Förderung ist zu erwarten, dass auch die Gebrauchtwagenpreise unter Druck geraten und damit der Restwert der Leasingmodelle, das wird natürlich von der Bank eingepreist.

    Ist halt mehr eine Limousine als ein Kombi/Transporter, die Innenverkleidung im Kofferraum ist auch nicht gerade auf häufige Stops beim Baumarkt ausgelegt.

    Bei Bedarf verzurre ich den Gurt einfach in den Ösen für die Rückbank. Die beiden Klappösen hinten an der Luke taugen nur für leichtes Gepäck, bspw. damit die IKEA-Kartons nicht in jeder Kurve aufeinander verrutschen.