Beiträge von Kum

    Die Angabe ist tatsächlich im Prospekt zu finden, allerdings eher kryptisch:"An Schnellladesäulen lädst du zudem in rund 30 Minuten* per 150-kW-DC-Ladesystem von 10 auf 80 Prozent auf".

    Ich ging davon aus, dass Ladesysteme mit höherer Leistung (in meinem Fall EnBw) die Zeit verkürzen würden. Gleichviel, die angegebene Ladezeit ist selbst unter optimalen Bedingungen eher ein Marketing-Gag als Realität. Aber nun weiß ich es und kann mich darauf einrichten. Zumindest ändert das nichts an meinem Fahrspaß mit dem bz4x. Haha

    Interessant. Ich habe nirgendwo von einer Begrenzung auf 150 kW/h gelesen. Auf dem großen Monitor im Auto wird das schon garnicht angezeigt. Man kann zwar "Max" auswählen, aber wieviel "Max" ist, steht da leider nicht.

    In dem Zusammenhang habe ich mal eine Frage: Bisher konnte ich keine Einstellung finden, mit der ich erkennen könnte, mit welcher Leistung gerade geladen wird. Ich sah jetzt nur an einer von mir allein genutzten 400 kW/h-Säule im bz eine Anzeige, wonach das Laden von 20 % auf 80% 1,5 Stunden dauern sollte. (Ich hatte mit Säulen bisher keine Erfahrung, weil ich eine wallbox habe, die nur derzeit defekt ist). Im Übrigen kann ich in der Anleitung nicht finden, wie hoch denn die max. Ladeleistung ist. Dort steht nur: "Wird "MAX" gewa¨hlt, wird das Fahrzeug mit der maximal moglichen Leistung geladen". Weiß das jemand?

    Ich hatte bislang nur mit meinem RAV4 Probleme mit der 12V Batterie. Einmal haben 36h nicht abgeschlossenes rumstehen gereicht und nichts ging mehr. Das war beim Camping am See. Der Schlüssel lag da im Fahrzeug und der Händler meinte genau das war der Fehler. Ist das Fahrzeug nicht abgeschlossen und der Schlüssel in der Nähe (Funkreichweite) geht die Elektronik nicht in Standby und saugt in ein paar Stunden die Batterie leer.

    Beim bZ hab ich da immer aufgepasst und beim Campen ist der Funkschlüssel deaktiviert. Hatte mit dem bZ noch nie ein Problem mit der 12V Batterie.

    Danke für dem Hinweis. Soweit ich weiß, muss der Schlüssel mehr als 70 cm vom Auto entfernt sein, um nicht kommunizieren zu können. Aber es ist schon passiert, dass ich das Auto nicht abgeschlossen hatte. Wer weiß, was das Auto dann alles anstellt, auch wenn der Schlüssel außer Funkreichweite ist. Das ist wohl ein Nachteil des rollenden Computers. :)

    In der Tat. ich verstehe das auch nicht. Zumindest konnte mir bisher auch der FTH nicht erklären, welche Komponenten des Autos - im Gegensatz z. B. zu meinem früheren RAV4 - selbst im Stillstand derart viel Strom ziehen, dass die Startbatterie nach relativ kurzer Zeit leer ist. Den Hinweis auf das Autoradio, dessen Senderspeicher ja Strom benötige, konnte ich insoweit nicht nachvollziehen, als ja auch mein RAV ein Radio mit Speicher besaß. Und im Gegensatz zum Verbrenner muss die Batterie des bz ja nicht einen Anlasser versorgen, der erst mal den Motor drehen muss.

    Mit meinem RAV bin ich zuletzt pro Jahr etwa 5.000 km gefahren, ansonsten stand er auch im strengsten Winter vor der Tür. Aber es gab nie Probleme mit dem Start.

    Jedenfalls kann nicht die Lösung sein, mit dem Auto nur zum Laden der Batterie herumzufahren. Mit dem Booster ist das Auto nach wenigen Minuten zwar wieder startklar, aber auch das kann es dauerhaft nicht sein. Und wenn es so ist, dass ein e-auto eben viele versteckte Verbraucher hat, welche die Batterie selbst im Stillstand belasten, dann müsste das konstruktiv berücksichtigt worden und eine entsprechend leistungsfähigere Batterie eingebaut worden sein.

    Dass der Händler dich damit ohne das Problem zu lösen wieder auf die Straße schickt, finde ich eine unglaubliche Frechheit. Ich würde die Werkstatt wechseln. Hast du denn das ECU-Update machen lassen?

    Na ja, ich bin seit 30 Jahren Kunde dort und auch sehr zufrieden. Dass es hier keine befriedigende Lösung gab, liegt wohl daran, dass Toyota dieses Verhalten der Batterie nicht als Garantiefall anerkennt und der FTH deshalb keine neue einbauen wollte.

    Meine Kenntnisse dieser Materie sind auch nicht gerade groß. Soweit ich es verstanden habe, gibt es - anders als bei Verbrennern - keine Lichtmaschine. Stattdessen soll m. W. die Startbatterie über die Fahrbatterie geladen werden. Da die Fahrbatterie weitgehend voll war, müsste demnach die Startbatterie auch bei Stillstand geladen worden sein. Aber im Moment gibt es keine Probleme, so dass ich erst mal abwarte.


    Das ECU-Update wurde vor drei Wochen gemacht. Irgendwelche Veränderungen konnte ich nicht feststellen.

    Ich habe meinen bz im Januar d. J. bekommen und hatte während der ersten kalten Monate keinerlei Probleme mit der 12-V-Batterie, selbst bei Nutzung der Standeizung (wobei diese m. W. von der Fahrbatterie gespeist wird). In den letzten 4 Wochen allerdings gab es dann gleich drei Mal Probleme. Leider wurde nicht angezeigt, dass die Batterie schwach sei, sondern es kam u. a. eine Meldung, die Bremse funktioniere nicht. Das hat mich irritiert, so dass ich den ADAC zur Hilfe holte. Der gab Starthilfe (was ich mit meinem Booster auch selbst gekonnt hätte). Danach bin ich dem Rat folgend eine Weile herumgefahren, um die Batterie ein wenig aufzuladen.

    Alles funktionierte ein paar Tage lang, bis ich einen Tag lang nicht gefahren bin, das Auto also 36 Std. auf der Straße stand. Danach war wieder kein Start möglich.


    Ich war der Meinung, dass die Batterie im Stillstand und bei Temperaturen um +5 Grad mit nichts, außer ein paar elektronischen Bauteilen belastet sei, wesalb für mich erstaunlich war, dass die Batterie erneuit schwächelte. Der FTH behielt das Auto über Nacht in der Werkstatt, um nach dem Aufladen am nächsten Tag erneut zu messen. Ergebnis: Die Batterie war schwächer geworden, aber es konnte die Ursache nicht geklärt werden, Für einen Tausch der Batterie auf Garantie reichte es jedenfalls nicht, und so war der Rat, ich müsse eben ggf. mit dem Booster mal Starthilfe geben. Die Erklärung, das

    sei generell eine Schwäche von e-Autos hat mich jedenfalls nicht so recht überzeugt.


    Nun bin ich gespannt, wann die Batterie das nächste Mal schlappmacht.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, 700 + 600 Seiten Handbuch für einen PKW ist eine Leistung für sich, aber den Teil mit dem Lichtsensor habe ich in 2 Minuten gefunden (S. 214).

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    Danke für den Hinweis. Das habe ich dann wohl überlesen. Aber bei mir liegt nichts auf dem Amaturenbrett herum, dieser Sensor führt nach meiner Meinung offenbar ein Eigenleben, sonst wüsste ich nicht, warum das Licht bei normalem Tageslicht plötzlich dunkler und nach einer Weile auch wieder heller wird. Außerdem ist dort von "Scheinwerferautomatik" die Rede, das würde ich nicht mit der Armaturenbeleuchtung in Verbindung bringen.

    Obwohl (oder weil?) ich auch ein großer Fan von Manuals bin und auch einiges an Geduld aufbringe beim Lesen, kann ich niemandem vorwerfen, wenn er dort etwas nicht entdeckt/versteht.

    Das Teil ist derart verquast - überfrachtet, inkonsistent aufgebaut und voller wirrer Formulierungen.


    Schön, dass man hier im Forum immer wieder jemanden findet, der einem konkrete Fragen beantworten kann.

    Ich bin auch ein Manual-Fan. Meine Söhne sagen von mir, ich würde sogar eine Anleitung für eine Zahnbürste lesen, bevor ich sie benutze. Aber beim Manual für den bz4x bin ich an meine Grenzen gestoßen. Insbeosndere, wenn etwas nicht an einem Punkt beschrieben wird, sondern auf Seiten weiter hinten oder vorn verwiesen wird, und wenn ein alphabetisches Glossar fehlt. Und ich stimme dir zu, was die wirren Formulierungen angeht.