Beiträge von Kum

    Aber du schreibst doch auch, dass du den Preis in der App auch hättest sehen können. Und mit einem Abo bei einem der großen Anbieter lädst du ja auch beim Schnelladen zu ganz anderen Preisen. Also wie hier schon geschrieben wurde, wird hier schon ein worst case Szenario als Richtwert genommen, was für einen Vergleich aber nicht wirklich viel Sinn macht. Sonst müsste man für den Verbrenner in diesem Vergleich ja auch eine maximal teure Autobahntankstelle nehmen.

    Vergleiche sind m. E. immer schwierig, da sie von zu vielen unterschiedlichen Parametern abhängen.

    Meine wallbox war vor Kurzem defekt, so dass ich mir erstmals Schnelllader in meiner Nähe gesucht habe. Ohne Abo-Karte kostete 1 kW/h 65 Cent. Bei einer Ladung von 50 kW/h kostete also 1 x "volltanken" 32,50 EUR. Bei meinem Benziner, den ich zuvor besaß, hätte eine Tankfüllung E10 71,20 EUR gekostet. Eine Tankfüllung Diesel hätte ca. 68 EUR gekostet. Mit meiner Tankfüllung Strom wäre ich bei meiner Fahrweise ca. 420 km weit gefahren. Mit dem Benziner wären es 500 km gewesen, mit einem Diesel ca. 600 km. (Man sieht, der Vergleich ist abhängig vom Preis, vom Verbrauch je 100 km, von der Fahrweise, vermutlich auch von der Bereifung, dem Windwiderstand der Karosserie etc.). Außerdem müsste ja noch die Kfz-Steuer-Befreiung eingerechnet werden, was je nach Fahrleistung und Autotyp mehr oder weniger ins Gewicht fällt.


    Für mich persönlich gilt daher: Zuvörderst ist das Fahrgefühl im Bz unvergleichlich angenehmer als in meinem Benziner, außerdem ist es zumindest mit PV-Anlage und wallbox in jedem Fall deutlich preiswerter. Und wenn ich mal einen Radfahrer überhole, fühle ich mich wohl, dass ich ihm nicht temporär die Atemluft verpeste. Dass es darüber hinaus kein Schaden fürs Klima ist, kommt hinzu.


    Ich bin sicher, unabhängig von meinem persönlichen Empfinden, dass Reiche und allen sonstigen Fossil-Lobbyisten zum Trotz die E-Autos in den kommenden Jahren das Rennen machen werden. Wie sagt man so schön: Der Drops ist gelutscht.

    Ich finde Schalter ebenfalls besser zu bedienen als nur alles am Bildschirm einstellen zu können.


    Ich komme vom RAV aus 2016 - aber ich fühle mich keineswegs ins Jahr 2100 gebeamt, da sind andere Hersteller softwaretechnisch wesentlich weiter; selbst die deutschen Hersteller. Die Software, vermute ich, wurde in einer Semesterarbeit zum Ende des 2. Semesters von einem Werksstudenten erstellt und dann für den bz4x verwendet. Eher 2010 als 2100.

    Ich vermisse bei der Software nichts. Was genau ist denn bei den anderen Herstellern wesentlich besser? Übrigens: Von 2100 sind wir noch 74 Jahre entfernt. Insoweit erwarte ich nicht, dass Toyota schon jetzt die Standards von 2100 kennt oder gar realisiert hat. Haha

    Die Angabe ist tatsächlich im Prospekt zu finden, allerdings eher kryptisch:"An Schnellladesäulen lädst du zudem in rund 30 Minuten* per 150-kW-DC-Ladesystem von 10 auf 80 Prozent auf".

    Ich ging davon aus, dass Ladesysteme mit höherer Leistung (in meinem Fall EnBw) die Zeit verkürzen würden. Gleichviel, die angegebene Ladezeit ist selbst unter optimalen Bedingungen eher ein Marketing-Gag als Realität. Aber nun weiß ich es und kann mich darauf einrichten. Zumindest ändert das nichts an meinem Fahrspaß mit dem bz4x. Haha

    Interessant. Ich habe nirgendwo von einer Begrenzung auf 150 kW/h gelesen. Auf dem großen Monitor im Auto wird das schon garnicht angezeigt. Man kann zwar "Max" auswählen, aber wieviel "Max" ist, steht da leider nicht.

    In dem Zusammenhang habe ich mal eine Frage: Bisher konnte ich keine Einstellung finden, mit der ich erkennen könnte, mit welcher Leistung gerade geladen wird. Ich sah jetzt nur an einer von mir allein genutzten 400 kW/h-Säule im bz eine Anzeige, wonach das Laden von 20 % auf 80% 1,5 Stunden dauern sollte. (Ich hatte mit Säulen bisher keine Erfahrung, weil ich eine wallbox habe, die nur derzeit defekt ist). Im Übrigen kann ich in der Anleitung nicht finden, wie hoch denn die max. Ladeleistung ist. Dort steht nur: "Wird "MAX" gewa¨hlt, wird das Fahrzeug mit der maximal moglichen Leistung geladen". Weiß das jemand?

    Ich hatte bislang nur mit meinem RAV4 Probleme mit der 12V Batterie. Einmal haben 36h nicht abgeschlossenes rumstehen gereicht und nichts ging mehr. Das war beim Camping am See. Der Schlüssel lag da im Fahrzeug und der Händler meinte genau das war der Fehler. Ist das Fahrzeug nicht abgeschlossen und der Schlüssel in der Nähe (Funkreichweite) geht die Elektronik nicht in Standby und saugt in ein paar Stunden die Batterie leer.

    Beim bZ hab ich da immer aufgepasst und beim Campen ist der Funkschlüssel deaktiviert. Hatte mit dem bZ noch nie ein Problem mit der 12V Batterie.

    Danke für dem Hinweis. Soweit ich weiß, muss der Schlüssel mehr als 70 cm vom Auto entfernt sein, um nicht kommunizieren zu können. Aber es ist schon passiert, dass ich das Auto nicht abgeschlossen hatte. Wer weiß, was das Auto dann alles anstellt, auch wenn der Schlüssel außer Funkreichweite ist. Das ist wohl ein Nachteil des rollenden Computers. :)

    In der Tat. ich verstehe das auch nicht. Zumindest konnte mir bisher auch der FTH nicht erklären, welche Komponenten des Autos - im Gegensatz z. B. zu meinem früheren RAV4 - selbst im Stillstand derart viel Strom ziehen, dass die Startbatterie nach relativ kurzer Zeit leer ist. Den Hinweis auf das Autoradio, dessen Senderspeicher ja Strom benötige, konnte ich insoweit nicht nachvollziehen, als ja auch mein RAV ein Radio mit Speicher besaß. Und im Gegensatz zum Verbrenner muss die Batterie des bz ja nicht einen Anlasser versorgen, der erst mal den Motor drehen muss.

    Mit meinem RAV bin ich zuletzt pro Jahr etwa 5.000 km gefahren, ansonsten stand er auch im strengsten Winter vor der Tür. Aber es gab nie Probleme mit dem Start.

    Jedenfalls kann nicht die Lösung sein, mit dem Auto nur zum Laden der Batterie herumzufahren. Mit dem Booster ist das Auto nach wenigen Minuten zwar wieder startklar, aber auch das kann es dauerhaft nicht sein. Und wenn es so ist, dass ein e-auto eben viele versteckte Verbraucher hat, welche die Batterie selbst im Stillstand belasten, dann müsste das konstruktiv berücksichtigt worden und eine entsprechend leistungsfähigere Batterie eingebaut worden sein.

    Dass der Händler dich damit ohne das Problem zu lösen wieder auf die Straße schickt, finde ich eine unglaubliche Frechheit. Ich würde die Werkstatt wechseln. Hast du denn das ECU-Update machen lassen?

    Na ja, ich bin seit 30 Jahren Kunde dort und auch sehr zufrieden. Dass es hier keine befriedigende Lösung gab, liegt wohl daran, dass Toyota dieses Verhalten der Batterie nicht als Garantiefall anerkennt und der FTH deshalb keine neue einbauen wollte.

    Meine Kenntnisse dieser Materie sind auch nicht gerade groß. Soweit ich es verstanden habe, gibt es - anders als bei Verbrennern - keine Lichtmaschine. Stattdessen soll m. W. die Startbatterie über die Fahrbatterie geladen werden. Da die Fahrbatterie weitgehend voll war, müsste demnach die Startbatterie auch bei Stillstand geladen worden sein. Aber im Moment gibt es keine Probleme, so dass ich erst mal abwarte.


    Das ECU-Update wurde vor drei Wochen gemacht. Irgendwelche Veränderungen konnte ich nicht feststellen.