Fahr mal am Wochenende nach Winterberg zu Skifahren.
Da bekommst Du nicht geladen, weil die Lader alle belegt sind
und weit und breit sind auch keine weiteren Schnelllader. Und
wenn, dann belegt.
Fahr mal am Wochenende nach Winterberg zu Skifahren.
Da bekommst Du nicht geladen, weil die Lader alle belegt sind
und weit und breit sind auch keine weiteren Schnelllader. Und
wenn, dann belegt.
Fahr mal die Sauerlandlinie A45 von Aschaffenburg über Dillenburg, Siegen, Lüdenscheid bis Hagen
und von da aus weiter die A1 über Dortmund bis Münster. Da sieht es derzeit ganz mau mit
Schnellladen aus. In Gießen-Linden ist der letzte Schnelllader und dann kommt m.E. nichts mehr.
Und das auf und ab auf der Sauerlandlinie kostet viel Strom.
Es geht mir um die Schnell-Ladersituation in großen Städten,
aber auch entlang der Autobahnraststätten.
Langsamlader gibt es viel zu viele. Das haben aber die wenigsten
Verantwortlichen in den Städten/Komunen/Gemeinden gecheckt,
dass damit der reisende E-Autofahrer nichts anfangen kann.
Der Tarifdschungel und die aufgerufenen kWh-Preise sind auch
nicht in Ordnung. Das ist aber politisch so gewollt, weil man den
Umstieg aufs E-Auto aus vielen Gründen bremsen will.
Nicht umsonst ist Deutschland im Vergleich zu anderen, modernen
Ländern in Bezug auf E-Mobilität weit zurück.
Zurzeit nervt mich die schlechte Heizung und die permanent beschlagen Scheiben.
Insbesondere, dass man bei der schlechten Heizung Klimaanlage einschalten muss,
was auch wieder noch Wärme kostet, um die beschlagenen Scheiben wegzubekommen.
Ich weiss gar nicht, wie die Leute ohne Frontscheibenheizung überhaupt klar kommen?
Die ist bei mir, ebenso wie die Heckscheibenheizung seit November bis voraussichtlich
März, fast immer an.
moin, ich würde keinen Volvo nehmen, da in Chinesen-Hand.
Vermutlich kaufst Du noch deutsche Fernseher?
Sorry, ich gehe nicht davon aus, dass in Zukunft noch Autos aus Deutschland kommen.
Ob das Auto jetzt aus USA, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Türkei, Indien, China oder
sonst wo her kommt, wird so relevant sein wie der Produktionsstandort eines I-Phones.
Negatives stellt man zumeist immer nur fest, wenn man ein anderes Auto zum direkten Vergleich hat.
Ich war seinerzeit vom Umstieg Toyota RAV auf den Audi Q5 begeistert, wie agil, handlich und schnell
sich der Q5 durch Kurven fahren ließ, ohne einen schlechteren Federungkomfort zu haben. Ferner
waren im Innenraum Haptik, das satte solide Gefühl bei fahren, der Klang des Radios, die Wind- und
Abrollgeräusche und nächtliche Ausleuchtung um Welten besser als beim Toyota RAV . Hilft aber nichts,
da ich mit dem Audi Q5 zu häufig, immer wieder wg. Diesel-Problemen (AGR-Ventil, Ad-Bluepumpe,
Partikelfilter usw.) in die Werkstatt musste, obwohl ich 60.000 km pro Jahr fahre. War froh, als ich
hinterher wieder einen Toyota RAV hatte.
Die weiter oben von Vielen festgestellte satte Straßenlage des bZ4x mag im Vergleich zum Toyota RAV
um Welten besser sein, ist aber noch weit weg vom Fahrverhalten eines akutellen BMW 3-er oder eines
Audi Q5. In den Kurven muss man den bZ4x schon deutlicher abbremsen und man merkt, dass der
bZ4x fast 600 kg mehr wiegt wie ein 3-er.
Was für ein Auto kommt bei mir als nächstes?
Ich weiss es nicht. Das erste Mal im Leben habe ich noch keinen potentiellen Nachfolger auf dem Schirm.
Der Automarkt ist zurzeit vollkommen unübersichtlich und es ist für mich nicht erkennbar, wo die Politik
hin will.
Fakt ist, dass der Nachfolger
- kein Hybrid werden wird und damit auch kein Toyota/Lexus.
- kein Vollelektro werden wird, da sich die Ladesituation an den Schnelladern verschlechtert hat
und nicht mit den zunehmenden Anteil von E-Autos im Verkehr Schritt hält.
- ein Diesel wird, da ich zukünftig keine 2 Autos (bZ4x und BMW 318d) mehr parallel fahren werde.
Vermutlich läuft es auf einen BMW x3 2,0d oder einen Volvo XC60 Diesel (gibt es den dann noch?)
oder einen Volvo V90 CC Diesel hinaus.
Was soll das bringen?
Warum sollte ich mich mit OBD-Stecker und Car Scanner verrückt machen?
Ich habe ja bei Verbrenner auch keine Leistungsmessungen oder freiwilligen
Abgasmessungen gemacht. Oder nachgemessen, ob der 60 Liter Tank auch
tatsächlich 60 Liter hat oder ob sich mit der Zeit ein Bodensatz gebildet hat,
der den Tankinhalt verringert. Oder ob das Tankvolumen bei 40 °C Außen-
temperatur ein anderes ist als bei - 20 °C.
Der Wagen hat angeblich 10 Jahre Garantie auf den Akku.
Warum sich also Gedanken machen.
Ferner bezweifele ich, dass Du die Messungen unter exakt gleichen Bedingungen
(Außentemperatur, Akkutemperatur usw.) gemacht hast.
p.s.: Mein bZ4x hat jetzt fast 51.000 km gelaufen und Akku-Leistung bzw. Reich-
weite sind in der täglichen Praxis mit der Zeit eher besser geworden.
... auch Kritikpunkte. Hier meine, bei denen ich noch Verbesserungspotential sehe. Ich habe eigentlich nur einen größeren Punkt:
- Fahrwerk - mir ist der Bz zu hart abgestimmt. Über Gullideckel und andere Unebenheiten donnert er echt hart drüber. Klar, das liegt auch am schweren Akku bei E-Autos, der dann ja z.B. auch für die gute Kurvenlage sorgt. Trotzdem wäre eine bessere Federung möglich. ...
Das mit dem Gullideckel und bei schlechten Straßenbeschaffenheiten fällt mir auch auf.
Komischerweise im Gelände oder auf schlechten Waldwegen nicht.
Und auf die gute Kurvenlage mit den 235/50/20er Reifen möchte ich auch nicht verzichten.
Lösung wäre sicherlich ein Luftfahrwerk, mit dem Nachteil, dass es den Preis des Wagens
um 5.000 € in die Höhe schnellen liese. Ferner ist es anfällig und Wartungsintensiv, insbe-
sondere wenn das Fahrzeug älter wird.
Wollen wir einen 5.000 € höhreren Preis? Nein, dann würden wir keinen Toyota mehr nehmen.
Wollen wir ein anfälligeres oder wartungsintensiveres Fahrwerk wie z.B. beim VW Touareg?
Nein, dass würde der Toyota-Fahrer nicht akzeptieren.
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wie bei der Forderung nach einem größeren Akku.
Alles umsetzbar. Alles aber nicht bezahlbar. Selbst bei Lexus traut sich das (also Luftfahrwerk
und größerer Akku) Toyota nicht.
@ Guenther 23: Du irrst; "die" Politik (die es sowieso nicht gibt) hat nicht den Zugriff auf die BAB-Raststätten,
sondern das liegt meist in der Hand von "Tank&Rast", die eben das Tanken präferieren. ...
Der Deutsche Staat vergibt m.E. die Lizenzen/Betreiberrechte an den BAB-Raststätten.
Hinter "Tank&Rast" und Co. steckt m.W. der Allianz-Konzern, damit also auch wieder
indirekt der Deutsche Staat.
Und trotzdem müsste "die Politik" sich für den Ausbau des Ladenetzes einsetzen wenn sie die Energiewende
möchte. Dazu gehört ev auch noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen
100 % Zustimmung.
Ferner brauchen wir die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, um bei Zukunfts-
technologien wie dem autonomen Fahren voran zu kommen. Die fehlende Geschwindig-
keitsbegrenzung auf Autobahnen hemmt die Entwicklung beim autonomen Fahren, weil
in keinem anderen relevanten Land auf der Welt eine fehlende Geschwindigkeitsbe-
grenzung in der Entwicklung berücksichtigt werden muss und eine Rolle spielt.
Um 1980 herum kurvte BMW schon mit einem Wasserstoff-7ner
durch die Gegend, Toyota hat den Miral seit ca. 4 Jahren am
Markt.
Es ist halt politisch nicht erwünscht.
Ja, ich gebe zu, dass ich zu dumm bin, die Gesamtgemengelage
und die Gründe zu erkennen, warum E-Mobilität und Wasserstoff
politisch gewollt seit Jahrzehnten und heute immer noch
ausgebremst werden. Und wir uns von anderen Ländern in der
technischen Entwicklung abhängen lassen.
Wir sind einfach "zu satt" und die unsere Entscheidungsträger
(i.d.R. Beamte) in zu sicheren, von der wirtschaftlichen Entwicklung
unabhängigen Einkommensverhältnissen.