Beiträge von Matthias Kolb
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, seien die Arbeiten an einigen der geplanten 30 neuen Stromer eingestellt worden, etwa an der elektrischen Luxuslimousine Crown und dem SUV Compact Cruiser. Bis Anfang 2024 solle eine neue Arbeitsgruppe die technische Plattform für Akku-Autos gründlich überarbeiten, oder gleich eine neue entwickeln.
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Aber die Feststellung, dass Toyota die Elektromobilität nicht verstanden hat trifft doch vollkommen zu. Kein Frunk fürs Ladekabel, keine Navigation unter Einbeziehung des Ladens, keine Vorkonditionierung des Akkus, zu geringe Autobahnreichweite. Ich kann verstehen, dass der Toyotachef selbst das Fahrzeug nicht für konkurrenzfähig erachtete, nachdem er einen Tesla Y getestet hatte. Toyota wird diese Plattform deshalb nicht mehr weiterentwickeln.
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Also ich finde die genannten Servicekosten viel zu hoch. Bei Tesla werden die Softwareupdates over the air aufgespielt und feste Inspektionen gibt es nicht. Ersatzteile für Pollenfilter und Wischerblätter werden zugeschickt zum Selbsteinbau. Eine Kontrolle der Bremsbeläge macht der Reifenhändler beim Wechsel Winter-/Sommerräder.
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Der Produktionsaufwand des Fahrzeugs dürfte aber dabei auch eine erhebliche Rolle spielen. Im laufenden Betrieb wirkt sich der hohe Wirkungsgrad des E-Autos aus von ca. 70% im Vergleich zu bestenfalls 35% beim Verbrenner. Schon wenn 50% des Strom aus Erneuerbaren kommt, ist das E-Auto im Betrieb umweltfreundlicher.
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Wir fahren neben einem RAV4 Plugin Hybrid einen Tesla und da wurde mir klar, welchen Entwicklungsvorsprung Tesla bei den E-Autos hat. Gerade in Bezug auf die hier diskutierten Themen Vorkonfektionierung, Superchargern und Softwareupdates over the air ist Tesla einfach super entwickelt. Auch wurde mir erst durch den Tesla klar, welche Bedeutung die Aerodynamik auf den Verbrauch hat. Bei diesen Punkten kommt derzeit kein Konkurrent an Tesla ran. Und auch wir haben beim Kundenservice mit den Vor Ort Rangern nur gute Erfahrungen gemacht, deshalb würden wir beim E-Auto derzeit nicht zu einem Konkurrenten wechseln.
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Ich verstehe nicht, wie man von einem Tesla zu einem bz4x wechseln kann. Weiter oben wurde schon der Toyota Vorstand erwähnt, der nach einem zerlegten Y einräumen musste, dass der bz4x nicht konkurrenzfähig ist und deshalb die derzeitige Elektroplattform nicht weiterentwickelt. Mit Updates ist das Problem nicht zu lösen.
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Ich hatte zunächst vom Kauf abgesehen wegen des fehlenden Onboardladers mit 11 kw. Nach den hier geschilderten Erfahrungen bleibe ich jetzt erst mal bei meinem RAV4 Plugin und warte auf die nächste Generation oder kaufe einen TMY.
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Ich denke, dies untermauert die eigene Aussage der Chefetage von Toyota, dass der bz4x gegenüber dem Tesla Y nicht konkurrenzfähig ist.
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Am Tesla Y ist alles besser, bis auf den Federungskomfort und der Autopilot. Karosserie ärodynamischer, Verbrauch, Akku tragend verbaut mit besserer Kapazität. Software außer Autopilot mit Update over the air von allen Softwareupdates. Kofferraum riesig. Anhängelast, Stützlast. Wie Toyota richtig festgestellt hat ist der bz4x dagegen nicht konkurrenzfähig.