Die Frage ist natürlich was ist pur die Studie und was ist Interpretation von Autobild.
Ich verfolge die Thematik an sich schon recht lange, aber zb dieser Mythos ist mir ehrlich gesagt nie als solcher begegnet:
"Einen weiteren Mythos räumt die Studie ab, wonach sich Autos mit Verbrennungsmotor bei längerer Nutzungszeit als klimafreundlicher erweisen als neue Elektroautos."
Der macht auch gar keinen echten Sinn ehrlich gesagt. Was aber immer wieder zu lesen war, ist die Frage ob man für das Klima auf einen BEV umsteigen soll, (obwohl gerade gar kein anderes Auto benötigt wird) um etwas für das Klima zu tun, oder ob es nicht besser für das Klima ist, sein Auto einfach weiter zu fahren, bis man ein neues "braucht". Eine abschließende Antwort ist da komplex, denn es kommt auf die Parameter an. Zb wie ist der Strommix IRL, wie umweltschädlich ist die Herstellung des BEV den ich bestelle, was für ein Auto fahre ich vor dem potentiellen Kauf? Spritschleuder? Diesel? Autogas? Hybrid?
Auch die Aussage bzgl PHEV ist mir einfach zu pauschal. Jemand denkt sich eun Szenario aus und testet anhand diesem und extrapoliert das Ganze dann als quasi "allgemeingültig"
Da muss man dann tief in die Studie rein um zu verstehen, wie kam man auf das Szenario? Ist es wirklich tauglich um eine Aussage zu machen. Oberflächlich sollte man sich auch ansehen: von wem kommt die Studie? Wie wurde und wird das Institut oder die Studie finanziert.
Aber egal: völlig unwissenschaftlich rede ich einfach mit Menschen. Und da gibt es genügend die mir sagen: Ich pendle mit meinem PHEV rein elektrisch und das macht 80% meiner gesamt gefahrenen KM aus.
Für die restlichen 20% fühle ich mich aktuell noch entspannter wenn ich auch mit Benzin fahren kann.
Schätze es macht am meisten Sinn das eigene Hirn einzuschalten und das Szenario ist das eigene Profil.
Artikel wie die in Autobild sind Denkhilfen die man aber nicht unreflektiert übernehmen sollte.