Beiträge von muskelpi

    Ihr müsst bedenken, das der Wagen aus dem bisherigen Verbrauch die Reichweite der Zukunft prognostiziert. Wenn ihr nur Landstraße und Stadt fahrt und der Verbrauch gering ist, ist die prognostizierte Reichweite am Start einer Autobahntour erstmal üppig. Durch den höheren Verbrauch steigt der Durchschnittsverbrauch und die Reichweite schmilzt dahin.


    Das ist übrigens bei einem Verbrenner auch so. Nur merkt man das öfter nicht, da der Verbrauch in der Stadt auch oder erst recht hoch ist. Damit fällt der Unterschied zur Langstrecke nicht so auf.


    Wenn man 2-3 Akku Ladungen auf der AB richtig schnell leert mit 150-170kmh, dann ist die Reichweite auch gering. Fährt man dann im Anschluss nur mäßig schnell, kann man zugucken, wie die Reichweite unter 50% trotz dem Runterzählen der Prozente in KM sogar ansteigt.

    Das passt bei uns leider auch nicht. Wir sind dieses Wochenende fast nur Autobahn und jeweils mit konstanter Geschwindigkeit gefahren. Nach jedem Laden wird ein Fabelwert angezeigt, ab ca. 50 % schwinden die Prozente schneller und ab 20 % kann man gefühlt im Sekundentakt beim Abschmelzen zusehen. Daher ja meine Verärgerung, da wir eben seit ca. 2-3 Monaten sowohl auf Arbeit als auch in der Freizeit fast nur auf der AB unterwegs sind - wie beschrieben meist ohne AC und bei 100-110 km/h - und versuchen, so wenig wie möglich Ladestopps zu haben.

    Anm.: Mit 18 Zoll Allwetter und zarten 3,2-3,3 bar Reifendruck sowie FW-Antrieb. Ich könnte natürlich noch die Spaltlücken abkleben...aber mehr geht dann nicht mehr. Wir haben letztes Jahr auch mal real 480 km geschafft, mit 6 % Rest-SoC laut BC...jetzt noch 380 km. Ich habe halt das Gefühl, man hat uns softwareseitig seit der Inspektion grad im unteren Drittel nutzbare Kapazität geklaut!?!?

    boqer : Danke für die Info, will ich auch bestenfalls nicht austesten, da er teils bei 4 % schon kaum mehr über 50 km/h beschleunigt. Die 20-30 km unter 0 % sind dann somit auch nur heiße Luft und für mich als Kunde nicht wirklich ohne Risiko nutzbar.



    Nun mal Butter bei die Fische: 60 kWh sind nicht 64 kWh netto von immerhin 71 kWh brutto. Was soll das? Finde ich nicht okay und werde ich wohl mal mit dem FTH ausdiskutieren müssen. Dann macht da Toyota ja nichts anders als nun Mercedes oder VW, welche die Ladung auf 80 % SoC begrenzen - nur halt nicht so offiziell oder mit Rückruf verbunden.

    "Ein rechtlicher Mangel liegt jedoch erst vor, wenn die tatsächliche Reichweite erheblich (oft über 20-30 %) von den zugesicherten oder beworbenen Angaben abweicht."

    Jetzt mal so: 513 km laut WLTP...real im Mix ca. 350 km (ca. 17 kWh auf 100 km)...also nur 68 % des beworbenen Wertes oder anders gerechnet ca. 32 % zu wenig.


    Vielleicht würde es mich wenig stören, wenn die Anzeige gleichmäßig bzw. real abnimmt und mir nicht auf die ersten 50 % eine unrealistische Reichweite vorgaukelt. Das wäre mir anders herum lieber...

    Genau das ist mein Punkt: Ich verstehe nicht, wieso man dem "Verbraucher" vor dem Lenkrad nicht die korrekten Daten anzeigt. Es ist ja wohl augenscheinlich technisch möglich.

    Gleiche Erfahrung habe ich mit dem Abbau der Prozente und der bis dahin gefahrenen Strecke erst jetzt wieder gemacht/machen müssen: Der BC gibt mir einen Durchschnitt von 14,8 kWh (ja, schafft man, jedoch fahren wir AB zumeist nur 100-110 km/h und ab 10 Grad oder mit Sonne ab 6 Grad ohne Klima) aus und ich schaffe einmal bis 50 % SoC eine Strecke von 189 km. Dann zeigt er mir 15,5 kWh als Durchschnitt an und ich schaffe 205 km > Verbrauch höher, aber ich komme weiter!?

    Die Anzeige der Restreichweite ist ein Witz: Gestern 18 % und stolze 137 km...nach 45 km waren es noch 4 % und 13 km Restreichweite. <X


    Die Drosselung der Leistung (je nach Temperatur) begann gestern bei ca. 12 °C und Sonnenschein bei ca. 10 %. Wir sind - bedingt der vorab stolzen Restreichweite - mit 2 % SoC am Ladepunkt angekommen. Meine Frau hat die Fahrt nur bedingt genießen können, hat man ständig Angst, liegenzubleiben.


    Was ist denn die "absolute" Notreserve unter 0 %?



    PS: Ich finde es absolut frech, wenn ich mir für mein Auto ein separates Gerät (OBD-Dongle) kaufen muss, um die exakte Ladung des Akkus zu erfahren...und dieser zudem nicht mal die Nettokapazität erreicht. Bei 71 kWh zu 64 kWh nutzbar ist die Zellchemie auch nur ein unbefriedigender Trost, fährt man einen Wagen mit einem Preis von merklich über 40.000 € in der Grundausstattung....zum Glück (für uns) nur geleast. ?(

    Hallo in die Runde,

    ja, die kleinen Schwächen des BZ sind ja hinreichend bekannt und werden hier im Forum gut aufgearbeitet. Die mangelhafte Reichweite im Winter sowie die fehlende (manuelle) Temperierung des Akkus...aber nun plagt mich/uns ein neues "Leiden":


    Der Akku kann nach einem Fahrzeugalter von grad mal 14 Monaten und ca. 25.000 km Fahrleistung nur noch mit ca. 60 kWh gefüllt werden (Ladeverluste sind hier noch nicht berücksichtigt, also weniger als 60 kWh nutzbar). Den Wert habe ich nun mehrfach geprüft, teils unfreiwillig.


    Es gibt Strecken, welche wir immer mit einer Ladung geschafft haben. So sind wir zuletzt von Thüringen nach Frankfurt, u. a. Landstraße durch die Rhön, bei ca. + 3 Grad. Ab 20 % SoC brachen sowohl die seeeeehr optimistische Restreichweite als auch die Prozente im Kilometertakt ein.

    Faustregel von 90 auf 20 % bei 100-110 km/h (Eco/Eco) bisher: Mit 1 % schafft man ca. 3 km, im Sommer auch mal 3,5 bis 4. In genanntem Fall unter 20 % waren es kein 2 km...aus Angst, liegenzubleiben, auch noch ohne Klima.


    Fazit: Wir kamen mit 1 % an, fuhren direkt an die nächste Ladestation (50 kW) und ließen den Wagen dort 2,5 Stunden stehen. Bei Abholung standen nur 60,12 kWh geladene Leistung auf dem Bildschirm. Etwas ungläubig habe ich nun den Test mehrfach bei mir auf Arbeit mit einem 50 kW- und 11kW-Lader sowie zuhause über die 230 Volt-Steckdose (ca. 2,3 kW, davon ca. 0,3 kW Batteriemanagement, etc.) gemacht >> jeweils nur knappe 60 kWh, die im Akku angekommen sind.


    Bedeutet nach gut einem Jahr rechnerisch nur noch 92-93 % SoH (netto)?


    Ich bin etwas enttäuscht. ;( Ähnliche Erfahrungen?

    397,42 in Göttingen bei DIT - Erstinspektion bei 15000. Erklären konnte man mir den hohen Preis nicht. Vorab hieß es erst, dass ich 480€ zahlen solle. Nach zwei Beteuerungen, dass nur das gemacht wird, was im Plan steht, habe ich mir den Werkstattauftrag ausdrucken lassen. Siehe da, eine Klimaanlagendesinfektion sollte für 75€ dabei sein - das war wohl ein Versehen…

    Beim nächsten Mal fahre ich sicher nach Kassel. Sehr nervig, hätte mich besser vorbereiten sollen.

    Dann weiß ich wenigstens, dass die DIT-Gruppe (auch hier in Erfurt) der "Preistreiber" unter den TOYOTA-Autohäusern ist. Uns hat man ähnliche Werte prophezeit und daher haben wir uns leider für das Inkludieren in die monatliche Leasingrate mit immerhin 40 € eingebucht - und nun sehe ich hier merklich geringere Preise je Durchsicht.

    Man rühmte sich nun bei unserer ersten 15.000er-Inspektion mit 3 Updates, einer neuen 12V-Batterie...Höhe vom Licht wurde nicht eingestellt, Ersatzwagen gab es auch nicht und schlussendlich versuchte man, mir einen Marderschreck für knapp 300 € aufzuschwätzen. Es nervt, auch wenn ich glaube, dass der Serviceberater da auch keine Handhabe hat.

    Können wir uns kurz einnorden: Die Ladeleistung wird in kW (Kilowatt) angegeben, da es die jeweils in den Akku/das Auto einfließende elektrische Leistung ist. Der Mittelwert des Ladevorgangs wird ebenfalls in dieser Einheit angegeben und ist entscheidend für eine Vergleichbarkeit der Ladegeschwindigkeit.

    Der Energiegehalt, welcher in das Auto geflossen ist, wird wiederum in kWh (Kilowatt [mal] Stunde) ausgewiesen...da er die Leistung über einen gewissen Zeitraum vermerkt.

    Eselsbrücke: Ähnlich ist es mit dem Stromzähler zuhause. Wenn der Staubsauger mit 1.000 Watt bzw. 1 kW läuft, ist das die Leistung am Gerät. Wenn der Staubsauger nun 1 h lang durchläuft hat er 1 kWh Energie verbraucht und entsprechend Arbeit verrichtet.

    Also: kW ohne "h" ist vereinfacht das in genau diesem Moment vorliegende Produkt aus Volt * Ampere (1V * 1 A = 1 Watt)...mit "h" kommt der Faktor Zeit in der Multiplikation hinzu.

    ODER GANZ PRAKTISCH: An einer Schuko-Steckdose zieht unser BZ4X über das mitgelieferte Ladekabel ca. 2.300 Watt. Davon braucht er (angenommen) 300 Watt für das Energiemanagement und die (Akku-)Verluste beim Laden. 2.000 Watt fließen in den Akku. Heißt konkret, dass der Stromzähler 2,3 kWh pro Stunde mehr anzeigt, obwohl im Akku nur 2,0 kWh ankommen >> passt übrigens ganz gut, da der BZ4X mit 64 kWh (netto) ca. 3 % pro Stunde an der Schuko-Steckdose lädt >> 64 kWh / 2 kW = 32 h von 0 auf 100 % SoC >> 100 % / 32 h = ca. 3,1 %/h).

    Um da gleich noch aufzuklären: Wir sprechen hier immerhin über ca. 13 % Ladeverluste...

    Vielleicht hilft das ja etwas, um hier etwas weniger Verwirrung zu erzeugen. kW ist nicht gleich kWh. Nur gut gemeint, no front. :saint:

    Ein Ärgernis, wenn der Verkäufer vor dem Leasing angeblich den Preis der ersten Inspektion abgefragt hat und auf ca. 400-500 € schätzt...folglich man für 40 € pro Monat das Wartungspaket (bei 9 Monaten für den 15.000er Intervall immerhin in Summe 360 €) nimmt und dann bei der Wartung nicht mal einen Ersatzwagen bekommt.

    Also Glückwunsch an alle, die eine derart günstige Wartung von nicht mal 200 € haben. Wir haben uns schön verarschen lassen und Wartungskosten von einem Plugin-Hybrid in Aussicht gestellt bekommen. Die Leute vom Autohaus sind also "doof", doch schlussendlich zahlen wir monatlich die Zeche >> also sind wir die Doofen... :D

    Erfahrung von vergangenem Wochenende: 150kW-Lader mit 15% SoC angefahren und dann lediglich 43kW Ladeleistung vermerkt - gefrustet an der Station den Vorgang abbrechen wollen und dort dann den Hinweis gelesen, dass die Ladeleistung seitens des Netzbetreibers gedrosselt werden muss/musste. Hier lag es nicht am BZ und ebenso nicht an der Säule...

    Der BZ hat dann an der nächsten, 2 km entfernten Ladesäule direkt über 140kW gezogen. Bisher keine schlechten Erfahrungen und nie unter 100 kW an entsprechend dimensionierter Säule erlebt. Manchmal lädt er bei Kälte nur bis 97 % - warum auch immer!?

    Da haben sie aber das Maximum an Aktion bis zur Atemnot rausgeholt. Andere Hersteller so: Emotionen!!! Toyota so: Superman...naja, wenn das beim Verkaufen hilft - oder auch nicht. xD

    Bestenfalls auch nicht "nass" abstellen: Die Bremsen rosten fix fest und lassen sich nur bedingt wieder "freifahren bzw. freibremsen". Heißt also: Schattig, trocken, Reifendruck etwas höher, vorab Vogelschiss wegmachen (der frisst böse in den Lack) - also bestenfalls sauber machen und an einem sicheren Ort abstellen. Wozu hat man Freunde, wenn die nicht mal nach dem Schätzchen schauen... ;)

    Akkutrainer für das 12-V-System kosten kaum 30 €, gut investiertes Geld. Den braucht man immer mal wieder.

    Akkustand bei 60-70 % liest sich nach kurzer Recherche als positiv(st)e Erfahrung heraus. Nur um dich darin etwas zu bestärken. :)