Beiträge von bZ4X_Franke

    Heute bei -6° gefahren. Bei 43% war der Begrenzerstrich noch ganz rechts, wie man es gewohnt ist. Als ich dann bei einem Überholvorgang das Gaspedal durchgedrückt habe und der weiße Balken Richtung Ende geschossen ist, kam der Begrenzerstrich entgegen. Beide haben sich dann bei ca. 95% getroffen. Dies war auch nachstellbar. Immer wenn der weiße Balken Richtung 100% gewandert ist, kam der Begrenzerstrich entgegen. Bei knapp über 20% war er dann dauerhaft bei 95%, auch bei dahingleiten.

    Würde fast drauf wetten dass am Auto kein Fehler gefunden wird.


    Du hattest einfach Pech dass zu dem Zeitpunkt, als du begonnen hast zu laden, das Netz gerade überlastet war und deine Säule den Befehl zur Drosselung bekommen hat.


    Als der Renault angesteckt hat, hatte sich die Lage dann wieder entspannt, der Drosselbefehl war weg und er konnte normal laden.


    Du wirst ja nicht der einzige Verbraucher gewesen sein, der von einer Drosselung betroffen war. In der Regel hebt man diese einzeln und zeitlich verzögert wieder auf, damit es keine größeren Peaks gibt. Die Implementierung in der Säulensoftware spielt dann natürlich auch eine Rolle. Eventuell kann die Säule nicht während eines aktiven Vorgangs wieder auf Normal umschalten.


    Schon mal überlegt bei Shell anzurufen und nachzufragen?

    Deine Ladeleistung von 4,2 kW ist exakt der Wert, der von Paragraf 14a EnWG bei Drosselung zur Netzstabilität mindestens noch bereitgestellt werden muss. Bin mir ziemlich sicher, dass auch bei deinen beiden Ladevorgängen die Drosselung netzseitig aktiv war.


    Wie genau der jeweilige Netzbetreiber die Drosselung ausführt ist meines Wissens nach nicht vorgeschrieben. Vermutlich werden erstmal nur neu zugeschaltete Verbraucher gedrosselt. Da hatte der Renault einfach Glück und hat noch die letzte verfügbare Kapazität mit seinen 47 kW bekommen und du warst dann halt schon über dem Schwellwert.


    Vermutlich hing dein bz nicht an der gleichen Säule wie der Renault? Wäre interessant zu wissen was passiert wäre, wenn du dich an die Säule des Renaults gesteckt hättest, die ja noch 47 kW bekommen hat. Vermutlich hätte die Säule dann halb/halb aufgeteilt.

    Verdacht liegt nahe. Die Säule ist nur wenige Kilometer neben dem Gebiet, in dem es bis heute gar keinen Strom gibt. Kann mir gut vorstellen, dass da gestern erstmal alle regelbaren Großverbraucher ab geschalten wurden, damit es nicht zu einem noch größeren Kollaps kommt.

    Bin letzte Woche auch etwas weiter gefahren (von Franken bis an die Nordsee), hier meine Erfahrungen:


    Losgefahren mit 100%. Geplant hatte ich mit ABRP eigentlich 2 Stops. Nach über 3 Stunden und 273 km eine Frühstückspause gemacht und in 48 Minuten 55,15 kWh nachgeladen (von ca. 8 auf 93%). So lange wollte ich eigentlich nicht stehen, aber mit Kind dauert alles meistens etwas länger, vor allem wenn es einen kleinen Spielplatz mit Rutsche in Sichtweite gibt. Dafür dann ohne weiteren Halt bis zum Hotel am Strand (300 km in 3 Stunden 20 Minuten). Nach dem Check-In weiter zum Strandparkplatz mit 50 kw Säule und 57,3 kWh nachgeladen. Dabei über 3 Stunden angesteckt gewesen, vermutlich die Hälfte der Zeit schon voll (zum Glück ohne Blockiergebühr). Auto war dann wieder auf 100%. Macht für 572 km und 112,45 kWh einen Schnitt von 19,66 kWh/100km. Wir sind früh um 5:40 Uhr bei 4°C los, Mittags hatte es dann 10°C und leichten Regen. Tempomat auf 110 km/h bei wenig Verkehr gemütlich durchgerollt bis 13 Uhr. War selbst überrascht, dass wir nur eine Ladepause brauchten, daber die war auch lang und schnell unterwegs waren wir auch nicht.


    Innerhalb von ein paar Tagen dann in der Gegend 94 km bei bestem Wetter rumgefahren und am Abend vor der Abfahrt nochmal 15,1 kWh für die 100% nachgeladen. Macht im Schnitt 16,06 kWh/100km fürs Sightseeing.


    Rückfahrt dann mit 2 Stops, einmal für fast 6 Stunden an der 11 kW Säule vom Schwimmbad 58,4 kWh nachgeladen (am Ende war das Auto auf 98%, hat also durchgängig geladen, trotzdem 10 € Blockiergebühr berechnet worden). Dann beim Abendessen am Schnellader 36,37 kWh und dann nach Ankunft an der heimischen Wallbox wieder mit 32 kWh bis 100% um den Verbrauch zu errechnen. Insgesamt 598 km durch den kleinen Umweg zum Schwimmbad. Durchschnitt für die Rückfahrt waren damit 21,2 kWh/100km. Laut ABRP wären wir ohne die zweite Ladepause mit 4% Akku daheim angekommen, aber da wir eh angehalten haben sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben nachgeladen. Gegen Ende stand der Tempomat dann auch auf 120 bis 130 km/h, je nach Verkehr, da wir ja genug Reserve in der Batterie hatten.


    Preise waren im Bereich von 59 Cent/kWh bis 74 Cent/kWh.


    Insgesamt bin ich mit der Performance des Autos sehr zufrieden. Da wir die Pausen zum Essen und Schwimmen genutzt haben, wären wir mit einem Verbrenner auch nicht schneller am Ziel gewesen. Wer solche Strecken am Stück fahren will, für den gibt es dann wohl bessere Autos.

    Moinsen zusammen, ich nutze die THG-Angebote nicht, weil ich denke, dass ich dann meinen Umwelt-Vorteil bzgl. der CO2-Bilanz (der sich irgendwann nach dem Abtragen des batteriebedingten CO2-Rucksacks einstellt) an die Industrie verkaufe, die dafür weiterhin CO2 emittiert. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Wenn du gar nichts tust, dann ja!


    Beantragst du dein Zertifikat nicht, dann ist der Staat nach Ablauf der Frist berechtigt es zu verkaufen.


    Willst du dass dein Zertifikat verfällt, dann musst du es als Selbstverwerter beantragen und für dich behalten.

    die mobile kannste halt auch mitnehmen . :/

    Macht man aber in der Praxis quasi nie.


    Außer natürlich du hast schon einen konkreten Usecase wie z.B. du pendelst zwischen Erst- und Zweitwohnung und hast an beiden eine entsprechende Steckdose.


    Es gibt ja verschiedene Typen von mobilen Wallboxen. Zum einen die Ladeziegel mit rotem Starkstromstecker, die sind billig, können aber auch meist nicht viel. Davon lieber die Finger lassen.

    Dann noch die ganz normalen Boxen mit Stecker statt festem Kabel, wobei das nicht jeder Hersteller anbietet. Diese sind in der Regel baugleich zum Modell mit festen Anschluss, somit auch voller Funktionsumfang (RFID, OCCP, Modbus, App Anbindung, §14a EnWG, Überschussladen etc. p.p.). Sowas ist auf jeden Fall zu bevorzugen.


    Meine go-e hängt an der Wand, allerdings ist sie auf eine festgedübelte Platte aufgesteckt und könnte jederzeit mitgenommen werden. Hab ich aber noch nie gebraucht.

    Da wir wohl bald Hausbesitzer sind frag ich mal ob es Erfahrung mit "mobilen Wallboxen" gibt hier ?


    Es reicht dazu ein 16A Starkstrom Anschluß ?


    Man spart halt den Elektriker . ;)

    Ich habe eine go-e gemini flex 2.0 bei mir in der Garage und bin damit sehr zufrieden. Da sie ein LTE Modul besitzt braucht man auch kein LAN Kabel verlegen oder WLAN Repeater für die Garage aufstellen.


    Die 30 Jahre alte rote Drehstromsteckdose habe ich allerdings gegen eine neue aus dem Baumarkt ersetzt, da die Kontakte schon ein bisschen korrodiert waren. Ebenfalls habe ich die 3 einzelnen Sicherungen gegen eine 3-polige getauscht, damit im Fehlerfalls nicht nur einzelne Phasen sondern die gesamte Box stromlos ist. Wenn man also noch eine Jahrzehnte alte Installation hat lohnt es sich eventuell doch einen Elektriker zu holen wenn man sowas nicht selbst kann. Immerhin läuft die Dose dann auch Stundenlang auf Vollast

    Kommt auch drauf an ob man eine abnehmbare oder feste Kupplung hat.


    Abnehmbare Kupplung -> nicht richtig befestigt -> rutscht aus dem Auto mitsamt des Sicherungsseils -> sehr gefährlich, da das Seil dann nicht die Bremse auslöst.