Beiträge von ElektroBroesel

    Hallo,


    bei allem Respekt - aber hier dem Händler und Toyota zu unterstellen euch zu belügen halte ich für etwas vermessen.
    Nur weil ihr die Abläufe nicht versteht, heisst das nicht das da irgendjemand "Bullensch..." erzählt.

    ihr stellt euch das etwas zu einfach vor - es geht da nicht um einen Hagelschaden an einem PKW - es geht dabei um ganz andere Größenordnungen.

    - Auf so ein Schiff passen 6000-9000 Autos!

    - Die Schiffe gehören nicht Toyota -> Das sind Transportunternehmen!
    - Die Fahrzeuge werden an klar definierten Übergabepunkten "übergeben" -> Ab diesen liegt auch das Risiko für Schäden bei dem jeweiligen Unternehmen!.
    - Hier ist also erstmal wichtig: WANN und WO ist es passiert?

    - Wäre es noch im Bereich von Toyota (Herstellerwerk) passiert, wären die Fzg. eventuell nicht verschifft worden, eventuell aber dennoch, weil viele der Folgenden Punkte dann auch gelten.

    - Es ist vermutlich passiert als die Fzg. schon an den Transporteur übergeben waren.

    - Der Transporteur hat aber im Versand-Hafen niemals die Kapazitäten mehrere tausend Autos da nun für Begutachtung zwischenzulagern und er hat auch kein Interesse daran das das Schiff "leer" fährt. -> Also werden die Autos wie geplant verladen und transportiert.

    - Das Toyota Werk (beim bZ4X ist das Toyota, Aichi, Motomachi - deutlich südlich von Nagoya!) hat auch keine Kapazitäten und keine "Menschen" um die Autos zu begutachten -> Das würde den kompletten Ablauf dort massiv stören, nicht nur für diese eine "Schiffsladung".

    - Dort fehlen auch "Werkstattplätze" -> Denn der Produktionsablauf ist klar nur darauf ausgelegt neue Fzg. zu bauen.

    - Die Zielhäfen und Toyota Verteilzentren haben die Kapazitäten (da schon verteilter...) und sind auch auf die Abnahme und Transportschadenbegutachtung (üblicherweise in kleineren Fällen) vorbereitet. Ebenso gibt es da Werkstattplätze (für Hafenoptionseinbau etc.)...

    - Wenn dann Schäden da sind, muss eben das Thema Versicherung, wer zahlt, wie geht es weiter geklärt werden.

    - Das die "Neubestellung" erst bei Ankunft in Zeebrügge ausgelöst wurde wird dann vermutlich auch an gewissen Prozessen dazwischen liegen, mal eben x Autos auf Halde neu bauen hilft auch nicht.

    Das wichtige in dem Ablauf ist: Die komplexen und eng getimten Abläufe im Werk, in den Häfen und Co. nicht komplett zu zerreißen.
    Auch wenn das für die nun wartenden ärgerlich ist - aber sonst wird die Auswirkung nur noch größer.


    Viele Grüße
    Elektrobroesel

    Hi,


    der Trockner braucht die Leistung aber nur wenige Minuten - ein Elektrofahrzeug mehrere Stunden.
    Das ist - was Steckdosen, Klemmstellen und Co. angeht - eine ganz andere Hausnummer... Je länger die Last anliegt desto wärmer wird es im Zweifel.


    Und Brennenstuhl macht bei der Baumarktware leider allerdings teils dem Namen alle Ehre - die Verkaufen immer noch 32A CEE Kabel und Verteiler mit 2,5mm² und teils mit abenteuerlichen Verdrahtungen intern.
    Ist halt Consumer/Baumarktware...


    Viele Grüße

    ElektroBroesel

    Hi,


    hat schon jemand ausprobiert ob das Remote Park funktioniert bei den deutschen Modellen?

    Habe unsere VIN erhalten und laut Details der Ausstattung (http://Www.toyota-tech.eu) hat er advanced park with remote.


    Ist eine Lounge edition.

    App dafür wäre: "Remote Park Europe" von toyota im Apple Store.

    Hat das schon jemand getestet?


    Viele Grüße

    Elektrobroesel

    Moin!

    Das Problem ist dabei nicht das Auto - sondern leider oft sehr menschlich bei den Werkstätten.
    Das trifft nicht nur den bZ4X bzw. Toyota sondern alle Fahrzeuge mit Reifendrucksensoren (statt dieser dämlichen Messung über die Raddrehzahl).


    Wichtig ist folgendes:

    - Beide Reifensätze korrekt mit dem Tester einspeichern, üblicherweise auf Speicherplatz 1 Sommerräder (wie ab Werk), auf Platz 2 die Winterräder.

    - auf den korrekten Speicherplatz wechseln (Lenkradmenü/Taste je nach Modell)

    - Reifensensoren beim umziehen entsprechend wieder "aktivieren", da sie in den Schlafmodus gehen, wenn sie länger nicht bewegt werden: Reifendruck einmal auf 4 Bar erhöhen, dann wieder ablassen oder das Rad einmal "schütteln".

    - Nach aufziehen eine Runde fahren und schauen ob die korrekten Drücke angezeigt werden oder das Fahrzeug 15 Minuten eingeschaltet/laufend stehen lassen, reicht meist auch.


    Das ganze kostet Zeit - die die Werkstätten sich nicht nehmen.

    Hinzu kommt, das nicht alle Werkstätten mit den Originaltestern arbeiten - und teils dann der zweite Speicherplatz nicht genutzt wird, oder 5 Sensoren gespeichert werden (also inkl. Reserverad), wenn da z.B. dann keine ID angegeben wird setzen einige Tester das Feld nicht leer (das wäre korrekt) sondern eine genullte ID dort ein -> Damit wird das Rad dann "vermisst".


    Die Anzeige im Auto geht immer erst nach mindestens 15 Minuten auf den Fehler falls nichts Empfangen wird - da es auch während der Fahrt zu kurzen Aussetzern der Funkverbindung kommen kann und die Sensoren nur alle 10-15 Minuten einen Wert senden oder wenn der Druck stark fällt.


    Viele Grüße

    ElektroBroesel