Können wir uns kurz einnorden: Die Ladeleistung wird in kW (Kilowatt) angegeben, da es die jeweils in den Akku/das Auto einfließende elektrische Leistung ist. Der Mittelwert des Ladevorgangs wird ebenfalls in dieser Einheit angegeben und ist entscheidend für eine Vergleichbarkeit der Ladegeschwindigkeit.
Der Energiegehalt, welcher in das Auto geflossen ist, wird wiederum in kWh (Kilowatt [mal] Stunde) ausgewiesen...da er die Leistung über einen gewissen Zeitraum vermerkt.
Eselsbrücke: Ähnlich ist es mit dem Stromzähler zuhause. Wenn der Staubsauger mit 1.000 Watt bzw. 1 kW läuft, ist das die Leistung am Gerät. Wenn der Staubsauger nun 1 h lang durchläuft hat er 1 kWh Energie verbraucht und entsprechend Arbeit verrichtet.
Also: kW ohne "h" ist vereinfacht das in genau diesem Moment vorliegende Produkt aus Volt * Ampere (1V * 1 A = 1 Watt)...mit "h" kommt der Faktor Zeit in der Multiplikation hinzu.
ODER GANZ PRAKTISCH: An einer Schuko-Steckdose zieht unser BZ4X über das mitgelieferte Ladekabel ca. 2.300 Watt. Davon braucht er (angenommen) 300 Watt für das Energiemanagement und die (Akku-)Verluste beim Laden. 2.000 Watt fließen in den Akku. Heißt konkret, dass der Stromzähler 2,3 kWh pro Stunde mehr anzeigt, obwohl im Akku nur 2,0 kWh ankommen >> passt übrigens ganz gut, da der BZ4X mit 64 kWh (netto) ca. 3 % pro Stunde an der Schuko-Steckdose lädt >> 64 kWh / 2 kW = 32 h von 0 auf 100 % SoC >> 100 % / 32 h = ca. 3,1 %/h).
Um da gleich noch aufzuklären: Wir sprechen hier immerhin über ca. 13 % Ladeverluste...
Vielleicht hilft das ja etwas, um hier etwas weniger Verwirrung zu erzeugen. kW ist nicht gleich kWh. Nur gut gemeint, no front. ![]()
Beiträge von muskelpi
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Ein Ärgernis, wenn der Verkäufer vor dem Leasing angeblich den Preis der ersten Inspektion abgefragt hat und auf ca. 400-500 € schätzt...folglich man für 40 € pro Monat das Wartungspaket (bei 9 Monaten für den 15.000er Intervall immerhin in Summe 360 €) nimmt und dann bei der Wartung nicht mal einen Ersatzwagen bekommt.
Also Glückwunsch an alle, die eine derart günstige Wartung von nicht mal 200 € haben. Wir haben uns schön verarschen lassen und Wartungskosten von einem Plugin-Hybrid in Aussicht gestellt bekommen. Die Leute vom Autohaus sind also "doof", doch schlussendlich zahlen wir monatlich die Zeche >> also sind wir die Doofen...
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Erfahrung von vergangenem Wochenende: 150kW-Lader mit 15% SoC angefahren und dann lediglich 43kW Ladeleistung vermerkt - gefrustet an der Station den Vorgang abbrechen wollen und dort dann den Hinweis gelesen, dass die Ladeleistung seitens des Netzbetreibers gedrosselt werden muss/musste. Hier lag es nicht am BZ und ebenso nicht an der Säule...
Der BZ hat dann an der nächsten, 2 km entfernten Ladesäule direkt über 140kW gezogen. Bisher keine schlechten Erfahrungen und nie unter 100 kW an entsprechend dimensionierter Säule erlebt. Manchmal lädt er bei Kälte nur bis 97 % - warum auch immer!? -
Da haben sie aber das Maximum an Aktion bis zur Atemnot rausgeholt. Andere Hersteller so: Emotionen!!! Toyota so: Superman...naja, wenn das beim Verkaufen hilft - oder auch nicht. xD
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Bestenfalls auch nicht "nass" abstellen: Die Bremsen rosten fix fest und lassen sich nur bedingt wieder "freifahren bzw. freibremsen". Heißt also: Schattig, trocken, Reifendruck etwas höher, vorab Vogelschiss wegmachen (der frisst böse in den Lack) - also bestenfalls sauber machen und an einem sicheren Ort abstellen. Wozu hat man Freunde, wenn die nicht mal nach dem Schätzchen schauen...

Akkutrainer für das 12-V-System kosten kaum 30 €, gut investiertes Geld. Den braucht man immer mal wieder.
Akkustand bei 60-70 % liest sich nach kurzer Recherche als positiv(st)e Erfahrung heraus. Nur um dich darin etwas zu bestärken.
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Versuch macht klug: Fahrt ab Erfurt nach Darmstadt (mit kurzem Landstraßenausflug bei über 80 %).
SOC 100 % bei Start (0 km), die Frau hat mitgeschrieben...in Klammern die zurückgelegte Strecke zwischen den SOC:
80 % bei 80 km (inkl. Landstraße) > 70 % bei 114 km (34 km) > 60 % bei 149 km (35 km) > 50 % bei 183 km (34 km) > 40 % bei 219 km (36 km) > 30 % bei 250 km (31 km) > 20 % bei 282 km (32 km) > 10 % bei 312 km (30 km)
Anmerkung: Temperatur in Erfurt bei 17 Grad (ohne AC) und ab ca. 40 % bei 13 Grad (mit AC) und leichter Regen. Konstante Fahrt ab ca. 82 % SOC bei 110 km/h via normalem Tempomat - ganz selten 90 km/h in Baustellen. Leichter Gegenwind. Höhenunterschied: - 49 m zu unseren Gunsten.
Durch Zuschalten der AC und Verschlechterung des Wetters minderte sich die Strecke pro 10 % SOC von ca. 35 km auf 31 km. Ohne Zuschalten und bei gleichen Bedingungen wäre die Abweichung wohl geringer bis nicht vorhanden gewesen. Eine rapide Abnahme kann hier nicht vermerkt werden, wenn es uns auch subjektiv so vorgekommen ist. Wir beobachten das Thema mal weiter.

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...um der Diskussion mal einen (ggf. entscheidenden) Impuls zu verleihen: Wären die Strompreise in Relation der Effizienz zum aktuellen Spritpreis - nehmen wir gern den Benziner an - gehalten, so müsste niemand mehr über einen Verbrenner nachdenken.
Bereits für die Umweltbilanz zu bedenken...
Wirkungsgrad Elektroauto: ca. 70 %
Wirkungsgrad Verbrenner (Benziner): ca. 35 %
...aber...out of topic...Für ein Beispiel brauchen wir vergleichbare Fahrzeuge: Opel Astra J Sports Tourer (1.6er Turbo mit 200 PS, also ähnliche Leistung und ähnlicher Kofferraum/ Nutzgehalt) gegen unseren BZ. Ja, auch nicht ganz sauber, da Kombi gegen SUV - ist hier aber vorerst irrelevant.

Verbrauch Astra: ca. 7,5 l/ 100 km vs. Verbrauch BZ: ca. 19 kWh/ 100 km >> im Mittel auf das Jahr gesehen
"Kraftstoffkosten" auf 100 km: 7,5 l * 1,70 €/l = 12,75 € vs. 19 kWh * ≈ 0,50 €/kWh = 9,50 € >> pro 100 km spare ich 3,25 € mit dem E-Auto
ABER: Berücksichtigte man den Wirkungsgrad, also die benötigte Energie in Referenz zum Einsatz/ zur Menge von Ressourcen, müsste der Strompreis als Anreiz deutlich geringer (und transparenter) angeboten werden. Bestes Beispiel ist Norwegen: Hier kostet die kWh am Schnelllader ca. 0,29 €/kWh und Benzin steht derzeit bei 1,80 €/l. Dann hätten wir 13,50 € vs. 5,51 € je 100 km und niemand müsste mehr ernsthaft über die Sinnhaftigkeit eines Wechsels zum Elektroauto überlegen. ABER: Die Kosten für Benziner und Diesel werden künstlich hoch gehalten, damit die obige Rechnung in Deutschland funktioniert und überhaupt ein geringer Teil an E-Autos gekauft wird - kostet Benzin wieder 1,20 €/l (ein Träumchen aus 2020...
) gehen geplante Abgaben und Anreize verloren. Wäre aber nicht das erste Mal, dass eine Zukunftstechnologie von D politisch zermürbt wird. #Solar2011 #WindkraftRotorblätter2022
Fazit: Eure Diskussion gehört nicht zum Thema. Ebensowenig wie mein Beitrag. Also Danke für eure Zeit, diesen Text zu lesen.

Jedoch wünschen wir uns alle günstigere Tarife, was mittelfristig nicht absehbar ist - es wird von einer Stabilität gesprochen...und wenn der Strom mal günstiger werden sollte und dann zu wenig Leute die hoch versteuerten Kraftstoffe von der Tanke nehmen, dann gibt es einfach neue Steuern und wir werden weiterhin gemolken. MUUUUUUUH - MUUUH - Muhuhuhuhu.
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E-Auto & lange Standzeit: Das müsst ihr beachten | Unter Strom – Einfach Elektromobilität| 87 | ADAC
Arbeitet jemand von euch beim ADAC? Zufälle gibt´s...
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Ich lade mein Auto trotzdem auf "100%" wenn die Sonne scheint und die Batterie im Keller voll ist, so dass ich den Strom sonst für magere 6ct einspeisen müsste. Dafür lade ich fast nie am Schnelllader - der andere "Akku-Killer".
Das wird ja in der Studie entkräftet - wobei es mir wirklich darum geht, ob der Akku einen Schaden nehmen kann, wenn ich den BZ für 2 Wochen mit 100 % unter einem Carport abstelle. Ein voller Benzintank war ja nie das Problem.

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Nein, so gesehen noch nicht. Danke für den link.
